Coronapandemie: Viele IT-Freelancer erwarten schlechtere Auftragslage

IT-Freelancer sind stark von der Coronakrise betroffen. 66 Prozent bewerten die aktuelle Auftragslage als schlecht oder sehr schlecht. 59 Prozent aller Projekte wurden gecancelt, 49 Prozent stehen auf "on hold".

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Techniker in einem Serverraum
Techniker in einem Serverraum (Bild: Haidar Hamdani/AFP via Getty Image)

Für das laufende Jahr erwarten 31 Prozent der IT-Freelancer eine schlechtere Auftragslage. Das ergab (PDF) eine Umfrage der Vermittlungsplattform Freelancermap.de mit 1.856 Teilnehmern im deutschsprachigen Raum von Mitte Februar bis Ende Mai. 42 Prozent der Befragten erwarten keine Veränderung und 27 Prozent prognostizieren trotz Wirtschafts- und Coronakrise sogar eine positivere Auftragslage.

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Erstmals seit fünf Jahren gab es keinen starken Aufwärtstrend der Stundensätze mehr. Vor der Coronakrise gaben 1 Prozent der IT-Freelancer an, ihren Stundensatz in den nächsten zwölf Monaten senken zu wollen. Seit die Weltgesundheitsorganisation Corona Mitte März als Pandemie bezeichnete, stieg dieser Wert auf über 5 Prozent.

Existenzängste hatten ab Mitte März 57 Prozent der Befragten. Im Juli sank der Wert wieder auf 36 Prozent. Seit der Coronakrise erwarten 51 Prozent eine schlechtere Auftragslage, davor waren es nur 17 Prozent. 66 Prozent bewerten die aktuelle Auftragslage als schlecht oder sehr schlecht. 59 Prozent aller Projekte wurden gecancelt, 49 Prozent stehen auf "on hold". Remote weitergeführt werden 24 Prozent der Projekte, nur bei 10 Prozent gibt es keine Veränderung.

71 Prozent der IT-Freelancer akquirierten in den vergangenen drei Monaten keine neuen Aufträge. 26 Prozent haben seit der Coronakrise keine Einnahmen mehr, nur 14 Prozent haben gar keine Einbußen. Hilfe vom Staat beziehen mussten 33 Prozent. In finanzielle Schwierigkeiten innerhalb der nächsten sechs Monate kommen 70 Prozent. 67 Prozent sehen das Krisenende im Jahr 2021, 39 Prozent davon erst nach März 2021.

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Insgesamt geht es den IT-Freelancern jedoch erheblich besser als der Mehrheit der Bevölkerung: 31 Prozent der Befragten haben laut der Studie ein Nettomonatseinkommen von 5.000 bis 7.499 Euro. 26 Prozent verbuchen ein Nettoeinkommen aus Projektarbeit von über 7.500 Euro pro Monat. Das Nettoeinkommen berechnet sich aus Projektarbeit pro Monat abzüglich Steuern, Sozialabgaben, Versicherungen, Büro und anderem.

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Anonymer Nutzer 26. Jul 2020

Genau so sehe ich das auch. Aus dem Grund verdient man ja das doppelte eines...

Trockenobst 25. Jul 2020

Nö. Das Land wird in seiner Zombiehaftigkeit weiterarbeiten. Bei einer Medienfirma die...

LoudHoward 25. Jul 2020

Ich bin Freelancer seit 2 Jahren, seit Anfang des Jahres habe ich mich in meiner eigenen...

sigii 25. Jul 2020

Du sagst es doch selbst, du hast vor Corona schon ein Problem mit deinen Auftraegen...



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