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Gaming-Hardware: Speedlink-Hersteller Jöllenbeck ist insolvent

Der Umsatzeinbruch durch das Coronavirus war deutlich. Doch derzeit erholt sich der Absatz bei Speedlink bereits wieder.

Artikel veröffentlicht am ,
Gaming-Maus von Speedlink
Gaming-Maus von Speedlink (Bild: Speedlink)

Die niedersächsische Unternehmen Jöllenbeck mit der Marke Speedlink hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das gab der vorläufige Insolvenzverwalter Tjark Thies von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte bekannt, der vom Amtsgericht Tostedt bestellt wurde. Der Geschäftsbetrieb werde fortgeführt. E-Mails von Golem.de an die Pressestelle kamen jedoch als unzustellbar zurück.

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Löhne und Gehälter der mehr als 50 Beschäftigten seien durch eine Vorfinanzierung von Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.

Die COVID-19-Pandemie habe branchenweit zu einem drastischen Umsatzrückgang beim Verkauf von Elektronikartikeln geführt. "Dieser Negativtrend hat auch die Jöllenbeck GmbH belastet", sagte Thies. Dabei sei die Umsatzentwicklung in den vergangenen Wochen sogar deutlich besser als zunächst befürchtet gewesen. Als ein finanzierendes Kreditinstitut Ende April die eingeräumte Kreditlinie mit sofortiger Wirkung kündigte, sei der Insolvenzantrag unvermeidbar geworden.

Speedlink: Firmenleitung und Insolvenzverwalter optimistisch

"Die bereits erfolgten Lockerungen der Verkaufsbeschränkungen und ein erkennbar ausgabefreudigeres Konsumverhalten wirken sich sehr positiv auf die Chancen eines Erhalts aus", sagte Thies.

Geschäftsführer Tim Jöllenbeck rechnet "schon in den kommenden Wochen durch die Wiedereröffnungen des Einzelhandels sowie durch Nachholeffekte mit einem deutlichen Umsatzanstieg".

Jöllenbeck ist Hersteller von Office- und Entertainment-Zubehör. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet. Die Eigenmarke Speedlink bietet Soundsysteme, Headsets, Mäuse, Mauspads, Tastaturen, Gamepads oder Joysticks.

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John2k 27. Mai 2020

Ja das stimmt. Kenne das ebenfalls. Dann bekommst kein Material mehr, weil die Firmen in...

Quantium40 27. Mai 2020

Wenn die es mit "mehr als 50 Beschäftigten" schaffen, "zu Europas führenden Herstellern...


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