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Srini Gopalan: Deutsche Telekom macht Europachef zum Deutschlandchef

Eine Nachfolge für Dirk Wössner ist gefunden. Gopalan war zuvor bei Bharti Airtel und Vodafone. Er soll eine FTTH-Infrastruktur und 5G in Deutschland ausbauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Chef der Telekom Deutschland
Der neue Chef der Telekom Deutschland (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will Europachef Srini Gopalan zum neuen Deutschlandchef machen. Eine entsprechende Entscheidung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sei am Donnerstag gefallen, gab das Unternehmen am 18. Juni 2020 bekannt. Der bisherige Deutschlandchef Dirk Wössner hatte im Februar angekündigt, zum Ende des Jahres den Konzern zu verlassen.

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Er galt laut Informationen des Handelsblatts zwischenzeitig als Kandidat für die Nachfolge von Konzernchef Timotheus Höttges. Wössner seien intern jedoch Versäumnisse im Deutschlandgeschäft im Konkurrenzkampf mit Vodafone angelastet worden.

Gopalan leitet seit dem Jahr 2017 das Europageschäft der Telekom. Zuvor führte er das Privatkundengeschäft des indischen Telekommunikationsunternehmens Bharti Airtel. Bharti Airtel betreibt Netze in 18 Ländern in Asien und Afrika. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Neu-Delhi.

Telekom-Konzernchef Höttges sagte: "Die Besten bekommen die schwierigsten Jobs. Was er bisher für die Deutsche Telekom erreicht hat, ist bemerkenswert." Das Europasegment stehe sehr gut da, Gopalan habe es zurück auf die Wachstumsspur gebracht. Ihn zeichne ein gutes Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden aus, verbunden mit ausgeprägten analytischen Fähigkeiten. "Zu seinen Schwerpunkten wird der Ausbau einer leistungsfähigen FTTH-Infrastruktur in Deutschland und der Ausbau unserer 5G-Marktführerschaft gehören"

"Mit dem Ausbau des 5G-Netzes und der FTTH-Infrastruktur für Deutschland werden uns in den nächsten Jahren gleich zwei Großprojekte fordern", erklärte Gopalan. Übergangsweise wird er auch weiterhin das Europaressort leiten, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Gopalan arbeitete mehr als zehn Jahre in Großbritannien - zunächst beim Startup Capital One, danach wechselte er als Managing Director Marketing zu T-Mobile UK. Anschließend war der studierte Wirtschaftswissenschaftler drei Jahre lang Leiter der Privatkundensparte bei Vodafone Großbritannien.

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Paule 19. Jun 2020

Nein, der Satz ist schon richtig. "Er" soll das aufbauen. Das dauert dann halt nur etwas...


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