Sehr viele Nutzer kennen Wikipedia, nur sehr wenige aber kennen Namen und Funktion der Dachorganisation Wikimedia. Deshalb soll die Verwendung des Wikimedia-Namens wegfallen. Neu ist die Idee nicht.
Die Entwickler von Drupal erläutern ihre künftige Releasestrategie und kündigen das Supportende für Drupal 7 an. Da Major-Updates bei Drupal oft umständlich sind nutzen viele Webseiten noch diese alte Version.
System 76 rüstet demnächst sein Linux-Notebook Oryx Pro mit RTX-Grafikeinheiten auf. Das Display des kleineren Modells wird ein wenig größer und Linux ist vorinstalliert. Der amerikanische Hersteller liefert auch in EU-Staaten.
Firefox-Hersteller Mozilla will stärker mit journalistischen Verlagen zusammenarbeiten und Werbung, die Nutzer trackt, weitgehend eindämmen. Dazu kollaboriert das Unternehmen nun auch mit der Flatrate-News-App Scroll.
MWC 2019 Mit der Open-Source-Software Magma will das Unternehmen Facebook kleinen Providern ermöglichen, schnell ihr Netz zu erweitern. Außerdem soll der Betrieb deutlich erleichtert und der Provider unabhängig von Herstellern werden.
In einer Diskussion um die Server-CPU-Plattformen von ARM äußert sich Linux-Erfinder Linus Torvalds sehr pessimistisch über die Zukunft der Prozessoren. Der Plattform fehle schlicht ein gutes Nutzungsszenario für Entwickler.
Die Firma Dark Matter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten betreibt eine TLS-Zertifizierungsstelle. Laut einem Reuters-Bericht ist Dark Matter daran beteiligt, im staatlichen Auftrag Menschenrechtsaktivisten mit Hilfe von Sicherheitslücken anzugreifen.
Der erst im vergangenen Herbst vorgestellte neue Linux-Grafiktreiber für Intel-GPUs ist in die Mesa-Bibliothek eingepflegt worden. Der Treiber ist für neuere Chips gedacht und wird hier den alten mittelfristig ersetzen.
Um Verwirrungen vorzubeugen und Klarheit zu schaffen, ändert Redis Labs erneut die Lizenz seiner Zusatzmodule für die gleichnamige Datenbank des Unternehmens. Der Hersteller der Open-Source-Software wirft Cloud-Anbietern vor, sich nicht angemessen an der Entwicklung zu beteiligen.
Der Anti-Tracking-Schutz in Mozillas Browser Firefox soll noch stärker ausgebaut werden. Aktuellen Plänen zufolge soll die Verfolgung von Nutzern durch Drittanbieter schon im kommenden Sommer standardmäßig blockiert werden.
Es gibt IT-Bereiche, in denen Softwarefehler im Zweifel den Tod von Menschen bedeuten. Um gemeinsam an dieser Art sicherheitskritischer Infrastruktur auf Basis von Linux zu arbeiten, starten BMW, Toyota, ARM und weitere Firmen das Elisa-Projekt.
Auch wenn die Steam Machines langsam auslaufen - am freien Betriebssystem hält Steam fest. Da zahlreiche andere Stores auf den Markt drängen, wird das Valve-Imperium für Linux-Spieler immer wichtiger.
Das Purism-Team muss den Erscheinungstermin seines freien Linux-Smartphones Librem 5 erneut verschieben. Die Probleme mit der Hardware scheinen aber durch den Hersteller des SoC behoben worden zu sein.
Mit dem auf Tor aufbauende Onionshare können Dateien auch auf privaten Rechnern leicht hoch- und heruntergeladen werden. Die nun verfügbare Version 2.0 ermöglicht einen besonders einfachen Austausch von Dateien.
In einem Interview zu einer neuen Finanzierungsrunde verteidigt der Redis-Chef das neue Lizenzmodell der gleichnamigen Datenbanksoftware. Das aktuelle Open-Source-Modell müsse "repariert" werden. Dagegen gibt es aber auch Widerspruch.
Als Messenger für seine Entwickler und auch als modernen Ersatz für IRC setzt die KDE-Community künftig auf die freie Chat-Software Matrix und den Client Riot. Die Community hat bisher entgegen ihren Prinzipien auch proprietäre Software genutzt.
Um Teilnehmer seines Bug-Bounty-Programms rechtlich besser abzusichern, startet Github ein Safe-Harbor-Programm, das die Aktionen der Sicherheitsforscher absichern soll. Die Richtlinien basieren auf eigener Erfahrung und Vorlagen aus der Community. Das Programm selbst wird ebenfalls erweitert.
Mit dem Hangover-Projekt unternehmen zwei Wine-Entwickler den Versuch, x86-Binäranwendungen für Windows auch auf der 64-Bit ARM-Architektur unter Linux auszuführen. Nun steht eine erste Alpha-Version dafür bereit.
Ein aktueller Fall zeigt, dass die Linux-Kernel-Community weiter große Probleme hat, Patches und Bug-Fixes in stabile Kernel-Versionen einzupflegen. Der dafür genutzte Machine-Learning-Ansatz ist offensichtlich auch keine Lösung.
Der KI-Chef von Facebook möchte die aktuelle Herangehensweise an Deep-Learning-Probleme gern völlig neu denken. Dazu gehört eine Programmiersprache, die effizienter ist als Python, ebenso wie neue Hardware, die nicht nur Matrizen multipliziert.
ARM-Nutzer, die Debian verwenden, sollten momentan beim Kernel-Update Vorsicht walten lassen. Offenbar sorgt ein aktuelles Kernel-Update dafür, dass sich verschiedene ARM-Boards nicht mehr starten lassen.
Nach Googles Chrome und Apples Safari arbeitet nun auch Browserhersteller Mozilla daran, im Firefox einen Bild-in-Bild-Modus für Videos umzusetzen. Zunächst soll die Funktion aber Nutzern überlassen werden und nicht der Webseite.
Die freie VPN-Technik Wireguard steht nun auch für Apples Desktop-System MacOS bereit. Der Code basiert zu großen Teilen auf der iOS-App. Das Team hatte bei der Entwicklung Probleme mit den Regularien des Mac-App-Stores.
Dank Packagekit kann Software unter Linux auch auf verschiedenen Distributionen über eine einheitliche Schnittstelle installiert werden. Der Betreuer der Software sucht nun nach Alternativen für die Zeit, in der klassische Pakete nicht mehr so wichtig sind.
Der Referenzclient der freien Chat-Software Matrix, Riot, ist in der für das Projekt wichtigen Version 1.0 erschienen. Für die aktuelle Version hat das Team vor allem die UI aufgeräumt und den Umgang mit Verschlüsselung vereinfacht.
Nach allen anderen üblichen Betriebssystemen und Desktopumgebungen soll künftig auch Chrome OS mehrere virtuelle Arbeitsflächen unterstützen. Der erste Code dafür ist nun öffentlich, ein Zeitplan aber noch nicht.
Die neuen Turing-Grafikkarten von Nvidia besitzen einen USB-C-Ausgang. Dafür hat der Hersteller nun die signierte Firmware veröffentlicht. Zusammen mit einem freien Treiber zur Ansteuerung dient das vermutlich als Vorarbeit zum sogenannten Virtual Link .
Der Browserhersteller Mozilla will Fehler in seiner Software schon entdecken, bevor der Code dafür in die Quellen eingepflegt wird. Genutzt wird dazu ein System auf Basis von Machine-Learning, das von Spielehersteller Ubisoft stammt.
Die Desktop-Entwickler von Canonical testen offenbar die Verwendung des Dateisystems ZFS für Endnutzer in der Linux-Distribution Ubuntu. Dazu soll wohl auch der Installer angepasst werden. Die Lizenzprobleme von ZFS sind aber weiterhin nicht geklärt.
Für die aktuelle Version 5.15 des Plasma-Desktops hat das KDE-Entwicklerteam viele Details der Systemeinstellungen und Plattformintegration verbessert. Das Team hat außerdem die Icons aufgehübscht und Nutzer können Wireguard-VPN-Tunnel einrichten.
Die Python-Implementierung Pypy ist in Version 7.0 erschienen und unterstützt mit den darin enthaltenen drei Interpretern auch die drei Upstream-Versionen 2.7, 3.5 und 3.6 von Python. Den Garbage-Collector hat das Team ebenso überarbeitet.
Eine Sicherheitslücke ermöglicht es, dass Software aus einem Container ausbricht. Die Ausführungsumgebung Runc, mit der Container gestartet werden, kann überschrieben und so der Host übernommen werden. Docker und viele andere Lösungen sind verwundbar.
Mit der eigenen freien virtuellen Maschine HHVM für PHP hat Facebook die Sprache deutlich beschleunigt. Die aktuelle Version 4.0 von HHVM unterstützt wie angekündigt jedoch kein PHP mehr, sondern nur noch die eigene Sprache Hack.
Das freie Werkzeug zur Farbverwaltung in Filmen, Opencolorio, wird künftig von einer Community unter dem Dach der Academy Software Foundation entwickelt. Ursprünglich stammt das Open-Source-Werkzeug von Imageworks, die Visual-Effects-Spezialisten von Sony Pictures.
Mit dem Projekt Muffin arbeitet die Libreoffice-Community seit mehr als zwei Jahren an einer neuen Oberfläche. Nach langen Experimenten ist die sogenannte Notebookbar nun offiziell stabil verfügbar.
Zusätzlich zur Unterstützung eines Studenten arbeitet der für seine Geräte mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller System 76 an der Unterstützung von Coreboot. Noch sei der Einsatz der freien Firmware auf den Geräten aber in der Erforschungsphase.
Mit dem aktuellen Februar-Update für Android schließt Google eine Sicherheitslücke, durch die Schadcode über eine PNG-Datei eingeschleust werden kann. Das Team hat außerdem weitere kritische Sicherheitslücken behoben.
Mit Clusterfuzz sucht Google automatisiert nach Fehlern im Chromium-Code oder in anderen Open-Source-Programmen. Die Software läuft dafür in der Google-Cloud und steht jetzt selbst als Open-Source bereit. Theoretisch könnte sie damit auf andere Cloud-APIs portiert werden.
In großen Unternehmen wird mitunter sehr viel verschiedene Open-Source-Software eingesetzt und wiederverwendet. Um hier einen besseren Überblick zu behalten, gibt es das Openchain-Projekt der Linux-Foundation, dem Microsoft nun beitritt.
Der vor fast zwei Jahren wiederbelebte Linux-Kernel-Treiber Lima für ARMs ältere Mali-GPUs soll nach dem Willen des Hauptentwicklers in den Kernel eingepflegt werden. Noch fehlt es wohl aber am Feinschliff.
Browserhersteller Mozilla will die Multiprozessarchitektur im Firefox so strikt umsetzen wie im Chrome-Browser und eine starke Seitenisolierung liefern. Künftig soll jeder Iframe seinen eigenen Prozess bekommen.
Die Arduino IoT Cloud ermöglicht es Nutzern, mehrere Sensoren zentral zu verwalten und einzurichten. Die Umgebung macht es auch möglich, Scripts mit anderen Nutzern zu teilen und aus der Ferne zu verteilen. Nicht nur Arduino-Boards, sondern viele andere Linux-Geräte sind damit kompatibel.
Der freie Encoder x265 für HEVC alias H.265 unterstützt neben anderen HDR-Formaten in der aktuellen Version 3.0 auch Dolby Vision. Eine Kompatibilität zu anderen Formaten ist ebenso möglich.
Das Electron-Projekt hat erstmals einen Release-Kalender veröffentlicht, um mehr Planungssicherheit für künftige Versionen zu schaffen. Das Projekt will sich noch stärker an den Veröffentlichungen von Chromium orientieren.
Wohl auf Grundlage des Codes für den HEVC-Encoder stellt Intel auch einen Encoder für den freien Videocodec AV1 bereit. Um die Open-Source-Software selbst für hohe Qualität zu verwenden, braucht es aber Profihardware.
Im Zuge der Diskussion um Huawei und den Bau von 5G-Netzen fordert die Free Software Foundation Europe (FSFE) die Veröffentlichung des Quellcodes kritischer Infrastruktur unter einer freien Lizenz - unabhängig davon, aus welchem Land der Hersteller stammt.
Die Behörden und Ministerien der französischen Regierung beginnen damit, ihre eigene Whatsapp-Alternative auf Basis der freien Chat-Software Matrix auszurollen. Die Entwickler aus Community und Verwaltung mussten dafür viel Arbeit leisten, wie ein Vortrag auf der Fosdem darstellt.
Eine Sicherheitslücke, die die freien Office-Programme Libreoffice und Openoffice betrifft, erlaubt Angreifern das Ausführen von Code mittels einer Skript-Schnittstelle. Von Libreoffice gibt es ein Update, von Openoffice nicht.
Die Übertragung von DNS-Informationen über HTTPS sei nicht nur sicherer als Alternativen, sondern vor allem gut für den Endnutzer, sagt Curl-Entwickler Daniel Stenberg. Noch seien aber nicht alle Probleme mit der Technik gelöst.