Unix-Desktop: KDE Plasma 5.14 aktualisiert Firmware

Die aktuelle Version 5.14 des Plasma-Desktops von KDE ändert einiges: Sie erleichtert etwa die Handhabung von Displays und verbessert den Umgang mit Wayland. Außerdem kann die eigene Softwareverwaltung Discover nun auch die Firmware des Rechners aktualisieren.

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KDE Plasma 5.14 ist erschienen.
KDE Plasma 5.14 ist erschienen. (Bild: KDE)

Die Entwickler der KDE-Community haben ihren Plasma-Desktop in Version 5.14 veröffentlicht. Besonders viel Arbeit hat das Team der Ankündigung zufolge in die eigene grafische Softwareverwaltung Discover gesteckt. Wie das Pendant des konkurrierenden Gnome-Desktops unterstützt Discover nun auch das Fwupd-Werkzeug für Linux. Damit lässt sich die Firmware eines Rechners vergleichsweise leicht aktualisieren, vorausgesetzt der Hersteller unterstützt Fwupd und den damit verbundenen Linux Vendor Firmware Service (LVFS).

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Discover unterstützt darüber hinaus nun die sogenannten Channel des alternativen Paketformats Snap, was es zum Beispiel ermöglicht, zwischen Beta- und Release-Version eines Snaps zu wechseln. Discover installiert außerdem automatisch das Flatpak-Backend, falls eine Anwendung per Flatpak-Datei installiert werden soll. Das Team hat in Discover zudem eigenen Angaben zufolge eine Vielzahl von Fehlern behoben und kleine hilfreiche Verbesserungen an der Benutzeroberfläche von Discover vorgenommen.

Für die eigentliche Desktop-Umgebung hat das KDE-Team viele Kleinigkeiten umgesetzt. Dazu gehört etwa ein neues Widget zum Umschalten zwischen verschiedenen Display-Modi sowie dem Layout mehrere Monitore, was insbesondere bei einer Präsentation hilfreich sein soll. Der Wechsel des primären Monitors beim Einstecken und Abziehen der Kabel soll nun ebenso einfacher sein.

Über die Bildschirmsperre lassen sich nun auch Benutzer wechseln, was die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit erhöhen soll. Im Dialog zum Abmelden beziehungsweise Ausschalten des Rechners warnt der Plasma-Desktop in der aktuellen Version darüber hinaus von noch laufenden Sitzungen anderer angemeldeter Nutzer.

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Zur Unterstützung der neuen Display-Architektur Wayland hat das KDE-Team in Plasma 5.14 die Protokolle XDG-Shell und XDG-Output implementiert. Erstes bietet typische Funktionen, die von einer Desktop-Shell erwartet werden. Dazu gehören das Konzept von Fenstern, die etwa einfach bewegt oder auch maximiert und minimiert werden können sowie auch Pop-Up-Elemente. XDG-Output wiederum soll dabei helfen, mehrere Monitore oder Displays einfacher verwalten zu können.

Verbessert hat das Team unter Wayland auch die Zusammenarbeit mit GTK-Apps, sodass hier nun das Ausschneiden und Einfügen von Inhalten unabhängig davon funktioniert, ob die Anwendung mit GTK oder etwa mit Qt geschrieben worden ist. Die Entwickler haben außerdem viele der Effekte der Fensterverwaltung Kwin überarbeitet.

Eine Liste aller Änderungen findet sich im Changelog. Der Quellcode von KDE Plasma 5.14 steht zum Download bereit, Binärpakete sollten darüber hinaus demnächst über Distributionen bereitstehen.

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janoP 24. Okt 2018

Und Plasma 4 war immer holprig.


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