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Mozilla: Firefox 63 erweitert Optionen für Trackingschutz

Der von Mozilla seit Jahren in Firefox genutzte Trackingschutz ist in der aktuellen Version 63 für Nutzer noch einfacher konfigurierbar als bisher. Der Browser bringt außerdem Leistungssteigerungen und Designverbesserung für Windows und macOS.

Artikel veröffentlicht am ,
Mozilla meint es ernst mit dem Trackingschutz.
Mozilla meint es ernst mit dem Trackingschutz. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Der von Mozilla in seinen Firefox-Browser integrierte Schutz vor Tracking ist mit der Version 62 für Nutzer besonders einfach zugänglich gemacht worden. Mit der nun verfügbaren Version 63 erweitert Mozilla darüber hinaus noch die konkreten Einstellungsoptionen, mit denen Nutzer den Trackingschutz konfigurieren können. So findet sich in den Optionen nun der Punkt "Was blockiert werden soll", wo Nutzer wie bisher sowohl sämtliche Tracker blockieren können als auch Cookies von Drittanbietern in Webseiten.

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Wie bisher ist der Trackingschutz standardmäßig nur für den privaten Modus aktiviert und die Blockade der Drittanbieter-Cookies ist in der Voreinstellung deaktiviert. Anwender, die diese Möglichkeiten des Browsers nutzen wollen, können nun außerdem vergleichsweise einfach über die Optionen Ausnahmen für bestimmte ausgewählte Webseiten erstellen, so dass der Trackingschutz nicht überall dauerhaft aktiviert ist. Mozilla weist explizit darauf hin, dass dies nötig sein könnte, da einige Webseiten mit aktiviertem Trackingschutz nicht mehr richtig funktionierten. Mozilla hat vor einigen Monaten angekündigt, den Trackingschutz in Zukunft standardmäßig dauerhaft zu aktivieren.

Passendes Aussehen für Windows

Für Nutzer von Windows 10 hat Mozilla die Unterstützung des hellen und dunklen Desktop-Modus in seinem Browser umgesetzt. Wird das dunkle Theme des Desktops genutzt, kommt dann auch das dunkle Theme des Firefox-Browsers zum Einsatz. Das Verhalten kann natürlich wie gewohnt über die Anpassen-Option konfiguriert werden. Nach offenbar erfolgreichen Tests hat sich das Entwicklerteam außerdem dazu entschieden, zum Erstellen des Browsers für Windows auf den Compiler Clang zurückzugreifen. Davon verspricht sich Mozilla vor allem Verbesserungen der Leistung des Browsers.

Unter macOS soll der Browser nun deutlich reaktionsfähiger sein als bisher. Ebenso soll der Wechsel zwischen Tabs in Apples-Betriebssystem nun schneller sein. WebGL-Anwendungen können darüber hinaus Energieeinstellungen nutzen, um so zwischen der etwas schwächeren integrierten GPU und der stärkeren dedizierten GPU zu wählen, sofern zwei GPUs in dem System vorhanden sind.

Unter Linux werden Webextensions in einen eigenen Prozess ausgelagert. Die Option, den Firefox nie nach Updates suchen zu lassen, ist in Firefox 63 entfernt worden, stattdessen soll eine Enterprise-Richtlinie genutzt werden. Die Menüs der Entwicklerwerkzeuge wurden für eine bessere Übersicht und Konsistenz leicht überarbeitet und der Browser unterstützt nun sogenannte Custom Elements der Webcomponents sowie das Shadow DOM.

Firefox 63 steht über die Archiv-Server von Mozilla bereit und sollte demnächst als Update verteilt werden.

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Huanglong 24. Okt 2018

Offenbar nicht. Dafür gibt es ja Addons, guckst du hier https://addons.mozilla.org/de...

Anonymer Nutzer 23. Okt 2018

Verstehe ich auch nicht. Auflösung kann ich halb verstehen, für den Seitenaufbau auf...

django81 23. Okt 2018

Die Information ist hier aber auch bei anderen online Medien falsch oder zumindest sehr...


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