Intel DPTF: Linux-Ultrabooks bekommen bessere thermische Regulierung

Auf einigen neueren Linux-Laptops mit Intel-Hardware wie einigen Thinkpads arbeitet die thermische Regulierung nicht richtig, so dass die Geräte gedrosselt werden. Erste Patches für den Linux-Kernel sollen das nun ändern.

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Intels DPTF sorgt unter Linux noch für einige Probleme.
Intels DPTF sorgt unter Linux noch für einige Probleme. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Linux-Nutzer einiger aktueller Thinkpads oder auch auf Dells XPS 9370 stehen unter Umständen vor dem Problem, dass die Geräte nicht bei voller Leistung betrieben werden können. Das liegt an einer unzureichenden Linux-Unterstützung für Intels Dynamic Platform and Thermal Framework (DPTF). Der Google-Entwickler Matthew Garrett hat nun erste Patches für den Linux-Kernel veröffentlicht, die das Problem beheben sollen.

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In der Ankündigung schreibt Garrett, dass mit dem DPTF bestimmte Richtlinien umgesetzt werden können, die die Geräte einerseits vor einer Überhitzung schützen sollen, diese andererseits aber auch trotz Hitzeentwicklung in bestimmten angemessenen thermischen Grenzen weiter betrieben werden können. Der dazu nötige Treiber sei zwar verfügbar, aber "einigermaßen kaputt", schreibt Garrett.

So könnten über den Treiber einige vorhandene Richtlinien schlicht nicht gesetzt werden, andere Richtlinien fehlten gar völlig. Deshalb arbeiten einige Laptops unter Linux standardmäßig in einem besonders sicheren Modus mit gedrosselter CPU bei vergleichsweise geringen Temperaturen und dadurch aber auch mit reduzierter Leistung. Die Patches von Garrett sollen es ermöglichen, die bisher noch fehlenden Richtlinien zu verwenden.

Der Entwickler weist jedoch selbst daraufhin, dass die Patches "bei weitem keine wirkliche Lösung" seien. Vielmehr brauche es noch weitere Arbeiten an Werkzeugen zur Userspace-Verwaltung der Technik. Dafür fehle jedoch die notwendige Dokumentation der erforlderlichen ACPI-Informationen durch Intel. Denn idealerweise funktioniere DPTF dank einer Kooperation eines Userspace-Werkzeugs mit der System-Firmware. Die nun verfügbaren Patches seien aber der erste Schritt in die richtige Richtung.

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