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Linux: Fedora bekommt flackerfreien Startvorgang

Die kommende Version 29 der Distribution Fedora soll während des Startvorgangs nicht mehr den Anzeigemodus ändern und so das Flackern des Bildschirms verhindern. Das Ganze funktioniert allerdings nur auf UEFI-Systemen.

Artikel veröffentlicht am , /Tim Schürmann/Linux Magazin
Der Start der Linux-Distribution Fedora läuft künftig ohne zu flackern.
Der Start der Linux-Distribution Fedora läuft künftig ohne zu flackern. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Beim Systemstart einer Linux-Distribution folgen mit Firmware, Bootloader, Boot-Splash und Displaymanager eine Reihe verschiedener Softwarekomponenten aufeinander, die unter Umständen den grafischen Anzeigemodus ändern. Dieses sogenannte Mode-Setting kann allerdings zu einem Flackern des Bildschirms führen. Laut einer Ankündigung des Entwicklers Hans de Goede soll die kommende Version 29 der Fedora Workstation eine Technik verwenden, die dieses Flackern verhindern soll.

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Die Idee dabei ist, dass die EFI-Firmware einmal den Bildschirm in seiner nativen Auflösung aktiviert. Anschließend bleibt der Bildschirm während des kompletten Startvorgangs in diesem Modus. Im Idealfall bleibt nach dem Einschalten des Rechners das Logo des Herstellers zu sehen, bis der Displaymanager GDM übernimmt und das Logo sanft in den Anmeldebildschirm überblendet. Ein Video des Entwicklers Hans de Goede zeigt die bestehende Umsetzung dieses flackerfreien Systemstarts.

Damit dies funktioniert, waren gleich mehrere kleine und größere Änderungen am Linux-Kernel, dem Bootloader Grub 2, dem UEFI-Shim sowie bei der grafischen Anzeige des Bootvorgans durch Plymouth notwendig. Bootloader und Kernel übernehmen dabei unverändert den Framebuffer der EFI-Firmware, sofern diese selbst nichts anzuzeigen haben. Die Verwendung des grafischen Boots Plymouth wird dabei außerdem so weit verzögert, dass dieser nicht dargestellt wird, sondern eben direkt der Anmeldebildschirm.

Anpassungen an Treiber notwendig

De Goede hat für die Technik den Intel-Grafiktreiber so angepasst, dass dieser während des Boots den ersten und letzten Mode-Set nicht durchführt, was allerdings noch in den Hauptzweig des Kernels eingepflegt werden muss. Darüber hinaus will de Goede noch ein Plymouth-Theme erstellen, das lediglich einen drehenden Kreis zeigt und sich über das Hersteller-Logo der Firmware legt. Dadurch kann nach seinen Angaben auf die bisher künstlich erzeugte Verzögerung des Starts von Plymouth verzichtet werden. Das vermeidet den bisher "visuell störenden Übergang" von Firmware-Logo zu Plymouth und gibt dem Nutzer zudem visuelles Feedback über den Fortschritt des Starts.

Der flackerfreie Bootvorgang ist derzeit allerdings auf Nutzer eines Rechners mit einer Intel-Grafikeinheit beschränkt. An einer Umsetzung für AMD- und Nvidia-Grafikkarten arbeitet de Goede eigenen Aussagen zufolge noch.



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fuzzy 05. Okt 2018

Das man sowas einstellen kann ist ja wohl die absolute Ausnahme. Bei keinem der Geräte...

zilti 05. Okt 2018

Liegt aber eventuell daran, dass ich rEFInd als Boot Manager benutze, und dieser mein...

DeathMD 05. Okt 2018

Haha... User Experience von denen die hauptsächlich die Gnome Shell verbrochen haben. Der...

treba 04. Okt 2018

Mir gefällt wirklich sehr, was RH da macht. Vieles an was sie arbeiten wandert direkt...

mcnesium 04. Okt 2018

das wird nem noob wie mir aber nich grad unter die Nase gerieben


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