Browser: Mozilla bestätigt Support-Ende für RSS in Firefox

Der Plan zum Entfernen der RSS-Unterstützung in Firefox wird konkreter. Der zuständige Mozilla-Entwickler beschreibt nun den geplanten Übergang für Nutzer und wiederholt erneut die Argumente für das Support-Ende der freien Webtechnik.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox wird mit Version 64 RSS-Feeds nicht mehr unterstützen.
Firefox wird mit Version 64 RSS-Feeds nicht mehr unterstützen. (Bild: Stefanie Seskin/CC-BY-SA 2.0)

In seinem Blog schreibt der zuständige Mozilla-Entwickler Gijs Kruitbosch, dass die Unterstützung für RSS-Feeds in Firefox mit der Version 64 im kommenden Dezember abgeschafft werden soll. Seit rund drei Monaten ist bekannt, dass Mozilla die Unterstützung für die RSS-Technik und die sogenannten dynamischen Lesezeichen einstellen will. Kruitbosch beschreibt in seinem Blog nun auch den für Nutzer geplanten Übergang.

Stellenmarkt
  1. Projektingenieur Netzführung Strom (m/w/d)
    MVV Netze GmbH, Mannheim
  2. IT Service Owner (m/w/d)
    Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, München
Detailsuche

Demnach sollen existierende dynamische Lesezeichen vor dem Update auf Version 64 in eine OPML-Datei exportiert werden, die dann von externen Feed-Readern wiederum importiert werden kann. Die dynamischen Lesezeichen im Firefox-Browser werden durch normale ersetzt, die auf die URL verweisen, die bisher mit dem dynamischen Lesezeichen verbunden gewesen ist. Betroffene Nutzer werden außerdem für weitere Informationen auf eine Support-Seite verwiesen, die das Team inzwischen erstellt hat.

Als Begründung für das Support-Ende wiederholt Kruitbosch bereits bekannte Argumente. So sei sowohl die Technik als auch der Code in Firefox zur Unterstützung sehr alt und fehleranfällig, was die Sicherheit der Nutzer gefährden könnte. Darüber hinaus verwenden nur rund 0,01 Prozent der Firefox-Nutzer die RSS-Unterstützung überhaupt.

Der derzeit existierende RSS-Support funktioniere außerdem nicht mehr korrekt mit Techniken wie Podcasts oder dem Synchronisieren von Lesezeichen, auch könne die RSS-Unterstützung nicht in den Mobile-Browsern des Firefox verwendet werden. Die dynamischen Lesezeichen haben außerdem kein Konzept dafür, zu erkennen, ob bestimmte Einträge des Feeds schon gelesen worden sind oder nicht. All diese fehlende Funktionalität zu erstellen, sei jedoch zu viel Aufwand für das Team. Stattdessen sollen Nutzer künftig externe Feed-Reader benutzen oder per Webextensions umgesetzte Firefox-Addons, die RSS unterstützen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


redwolf 18. Dez 2018

kt

jacki 24. Okt 2018

Nur blöd dass Firefox vor nicht langer Zeit die meisten Addons für immer gekillt hat. Nur...

Spaghetticode 16. Okt 2018

RSS ist eigentlich eine feine Sache: - Ich lese die aktuellsten Dinge von verschiedenen...

Neuro-Chef 15. Okt 2018

Hmm: "RSSOwl is unmaintained and has several known vulnerabilities. Please do not use it...

TurbinenBewunderer 15. Okt 2018

gehört man zu einer randgruppe mit seinen wünschen, sollte man auch einen irrelevanten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT im Test
Die Flaschenhals-Grafikkarte

Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt zwar für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen sehr genau hingeschaut wird.
Ein Test von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Guerrilla Games: Entwickler stellen Story von Horizon Forbidden West vor
    Guerrilla Games
    Entwickler stellen Story von Horizon Forbidden West vor

    Ohne ernsthafte Spoiler zeigt ein neuer Trailer die Handlung von Horizon Forbidden West - und bestätigt den Starttermin.

  3. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /