Mozilla: Firefox Klar 7.0 basiert erstmals auf Firefox

Mozilla erstellt mit Firefox Klar einen speziellen Trackingschutz-Browser. Die aktuelle Version 7.0 für Android basiert erstmals auf der eigenen Firefox-Engine Gecko. Der Browser bietet nun wahlweise auch Suchvorschläge und nutzt aktualisierte Designs für iOS und Android.

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Firefox Klar nutzt nun die Gecko-Engine unter Android.
Firefox Klar nutzt nun die Gecko-Engine unter Android. (Bild: Mozilla)

Seit einigen Jahren arbeitet Mozilla an einem Trackingschutz, zunächst in der iOS-App Focus und schließlich auch in dem gleichnamigen Mobilbrowser, der standardmäßig genutzt wird. Um den Focus-Browser, der in Deutschland Klar heißt, einfacher entwickeln zu können, hat Mozilla bisher die Standard-Rendering-Engine der jeweiligen Betriebssysteme genutzt. Mit der aktuellen Version Firefox Klar 7.0 wechselt Mozilla unter Android aber wieder auf die eigene Engine.

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Bisher kam unter Android die Webview-Komponente zum Einsatz, welche die Rendering-Engine von Googles Chrome-Browser nutzt, auf dem Betriebssystem aber als eigenständiges Paket für Entwickler bereitsteht. Mit Geckoview hat Mozilla nun eine eigene Alternative dazu auf Basis der Firefox-Engine Gecko erstellt und nutzt diese direkt selbst in Klar.

Das Entwicklerteam von Mozilla verspricht sich von dieser Änderung langfristig weitere Möglichkeiten, mit denen der Trackingschutz verbessert werden soll und etwa die Datensammlung durch Dritte weiter eingeschränkt wird. Noch ist der Wechsel hin zu Geckoview laut Mozilla aber nicht spürbar, bis auf die Tatsache, dass nun auch die Verbesserungen von Firefox Quantum in dem Klar-Browser bereitstehen. Technische Details dazu liefert ein Blogeintrag von Mozilla.

Anpassungen an Android und iOS

Zu den für Nutzer offensichtlichen Neuerungen der Version 7.0 gehört unter anderem die Anzeige von Funktionsempfehlungen in der Startseite des Browsers. Unter Android ist die Funktion ins Deutsche bereits übersetzt, unter iOS steht dies bisher nur auf Englisch bereit. Falls dies gewünscht ist, können Nutzer nun außerdem automatisch Suchvorschläge beim Tippen in der URL-Zeile erhalten. Dieses Verhalten muss explizit aktiviert werden, da hierfür Daten an den Suchmaschinenanbieter gesendet werden müssen, was die Nutzer eines Trackingschutz-Browsers eventuell nicht möchten.

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Für iOS hat das Team auf Wunsch vieler Anwender Siri-Shortcuts umgesetzt, was die Benutzerfreundlichkeit erhöhen soll. Die Entwickler haben das Aussehen von Firefox Klar außerdem an die aktuelle Android-Version 7.0 alias Pie sowie iOS 12 angepasst. Der Browser steht in Google Play und Apples App Store zum Download bereit.

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