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Open Source

OpenSuse ohne ZENworks

Paketverwaltung über Yast und Libzypp. Künftig verzichtet OpenSuse auf Novells ZENworks und setzt zur Softwareverwaltung komplett auf Yast und die Libzypp. ZENworks hingegen bleibt den Enterprise-Versionen der Linux-Distribution vorbehalten. Schon seit OpenSuse 10.2 wird ZENworks nicht mehr als Backend verwendet.

OpenOffice.org - Datenbank bald mit Report-Generator

Sun bindet Pentaho Reporting in OpenOffice.org ein. Wie Sun per Blog mitgeteilt hat, wird die Datenbankkomponente des Office-Pakets OpenOffice.org bald um einen Report-Generator ergänzt. Dazu bindet Base das Open-Source-Projekt Pentaho Reporting ein, das vorher den Namen JFreeReport trug.
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Handy-Plattform auf Gnome-Basis

Freie Softwareplattform für mobile Endgeräte mit großer Industrie-Unterstützung. Gnome soll zunehmend auch mobile Endgeräte erobern. Dazu kündigte die Gnome-Foundation heute auf der Embedded Linux Conference die "GNOME Mobile & Embedded Initiative" (GMAE) an, eine Softwareplattform für mobile Geräte. Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen Unternehmen.
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Interview: "Ubuntu ist Mitglied der Debian-Familie"

Golem.de im Gespräch mit Canonical-Chef und Ubuntu-Sponsor Mark Shuttleworth. Ubuntu ist noch immer unweigerlich mit Mark Shuttleworth verbunden. Der südafrikanische Multimillionär und Weltraumtourist rief die Linux-Distribution ins Leben und tritt mit seiner Firma Canonical weiterhin als Hauptsponsor auf. Anlässlich der Veröffentlichung von Ubuntu 7.04 hatte Golem.de die Gelegenheit, mit Mark Shuttleworth ein Interview zu führen, in dem er unter anderem über das Verhältnis zu Debian und natürlich die neue Ubuntu-Version sprach.
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Interview: Ubuntu für den Enterprise-Einsatz

Golem.de im Gespräch mit Canonicals ISV- und Partner-Manager Malcolm Yates. Seit der ersten Ubuntu-Version im Oktober 2004 hat die Linux-Distribution vor allem auf dem Desktop an Popularität gewonnen. Doch spätestens mit Ubuntu 6.06, für das es auf dem Desktop drei und auf dem Server fünf Jahre anstatt der regulären 18 Monate Support gibt, soll die Distribution auch in den Enterprise-Bereich vorstoßen. Golem.de sprach über Ubuntus Marktposition mit Malcolm Yates, der bei Canonical - der Firma hinter Ubuntu - für das ISV- und Partnerprogramm zuständig ist.
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Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" erschienen

Neue Version mit 18-monatiger Unterstützung. Die Linux-Distribution Ubuntu ist in der Version 7.04 alias Feisty Fawn (lebhaftes Rehkitz) erschienen. Vor allem für Desktop-Nutzer bringt die auf Debian basierende Distribution einige neue Funktionen mit, die Installation und tägliche Arbeit vereinfachen sollen. Aber auch für erfahrene Nutzer hält Feisty mit verschiedenen Virtualisierungsoptionen Neues bereit.

Beeilung: Support von Firefox 1.5 endet in Kürze

Wechsel auf Firefox 2.0 empfohlen. Die Firefox-Macher empfehlen allen Firefox-Nutzern, möglichst bald auf die Version 2.x des Browsers zu wechseln - denn am 24. April 2007 endet bereits der Support für Firefox 1.5, so dass dafür in Kürze keine Sicherheits-Updates mehr erscheinen werden.

VLC Media Player 0.8.6b mit kleinen Verbesserungen

Videolan Client stabiler im Vollbildmodus unter Vista und MacOS X. Mit einem kleinen Versionssprung von 0.8.6a zu 0.8.6b haben sich die Videolan-Entwickler auf Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen konzentriert. Insbesondere beim Abspielen von Videos unter MacOS X sowie unter Windows Vista soll der VLC Media Player nun stabiler arbeiten.

Michael Dell nutzt Ubuntu

Dell will Linux in Zukunft vorinstallieren. Während der Computerbauer Dell zumindest noch nicht verrät, welche Linux-Distribution er in Zukunft vorinstalliert anbieten möchte, hat sich sein Chef Michael Dell bereits entschieden. Auf seinem Notebook läuft Ubuntu 7.04.
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Entwicklungsumgebung für die HorstBox

Live-DVD mit Linux-Distribution Kubuntu. Für seinen WLAN-Router HorstBox hat D-Link eine kostenlose Entwicklungsumgebung veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Live-DVD mit der Linux-Distribution Kubuntu und den entsprechenden Quellcodes. Die HorstBox verfügt über eine integrierte Telefonanlage auf Basis der Open-Source-Software Asterisk.
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Thunderbird 2.0 ist fertig

Zahlreiche Neuerungen in neuer Thunderbird-Version. Kurz nach dem Erscheinen eines einzigen Release Candidates von Thunderbird 2.0 steht nun die Final-Version von Mozillas freiem E-Mail-Client zum Download bereit. Die neue Version bringt eine neue Bedienoberfläche und zahlreiche Funktionen mit, die einem bei der Bearbeitung von E-Mails helfen sollen.

JBoss ohne Application Server

Embedded JBoss ermöglicht unter anderem Tomcat-Integration. Von Embedded JBoss liegt nun die zweite Beta-Version vor. Dabei wurde die Software um den JBoss-Application-Server erleichtert, um Dienste auch in Umgebungen ohne größere Infrastruktur nutzen zu können. Zudem wird es mit Embedded JBoss auch möglich, auf Tomcat oder Ähnliches zu setzen.

Mandriva Linux 2007 Spring lässt sich per Wiimote steuern

Google-Anwendungen in Distribution integriert. Die kommerzielle Linux-Distribution Mandriva ist in der Version "2007 Spring" erschienen. Diese unterstützt die Steuerung der Spielekonsole Wii und bringt beispielsweise Anwendungen von Google mit. Neue Werkzeuge sollen die Verschlüsselung von Partitionen erleichtern.

Ticket-Verwaltung OTRS wird ITIL-konform

Open-Source-Projekt erfüllt Richtlinien für IT-Service-Management. Das freie Help-Desk-System OTRS wird intern nun als Beta-Version der neuen Fassung OTRS::ITSM 1.0 getestet. Diese bietet alle Funktionen von OTRS 2.2, hat aber die ITIL-Zertifizierung erreicht und erfüllt damit Richtlinien für IT-Service-Management.

Finale Testversion von Ubuntu 7.04

Veröffentlichung für den 19. April 2007 angekündigt. Die Linux-Distribution Ubuntu 7.04 steht nun als finale Testversion zum Download bereit. Sollten sich darin keine Fehler mehr finden, wird diese Fassung am 19. April 2007 als fertige Version veröffentlicht. Fehler im Linux-Kernel verhinderten, dass ein regulärer Release Candidate erschien.

Windows Media Player verträgt sich wieder mit Firefox

Anpassungen an Windows Vista umgesetzt. Wie Microsoft erst jetzt bekannt gab, gibt es seit ein paar Tagen ein Update für das Windows-Media-Player-Plug-In für Firefox. Das bisherige Plug-In war noch nicht kompatibel zu Windows Vista. Der Software-Gigant hat nun endlich reagiert und bietet ein Update an.

OSDL-Chef gründet Open-Source-Unternehmen

Collaborative Software Initiative soll Branchenlösungen entwickeln. Stuart Cohen, ehemals Chef der Open Source Development Labs, will mit seiner neuen Firma "Collaborative Software Initiative" Unternehmen zusammenbringen, um gemeinsam branchenspezifische Lösungen zu entwickeln. Die sollen dann als Open Source verfügbar gemacht werden. Als Partner konnte er bereits HP, IBM und Novell gewinnen.

GnuCash läuft unter Windows

Finanzverwaltung in neuer Entwicklerversion. In der neuen Entwicklerversion 2.1.0 läuft die freie Finanzverwaltung GnuCash erstmals auch unter Windows. Noch ist diese Version aber nur zum Testen gedacht, die Arbeiten hieran werden in der stabilen Version 2.2.0 resultieren. GnuCash richtet sich vor allem an Privatanwender und Kleinbetriebe.

Neuer Scheduler für Linux

"Modular Scheduler Core and Completely Fair Scheduler" von Ingo Molnar. Kernel-Entwickler Ingo Molnar hat einen neuen Prozess-Scheduler für Linux vorgestellt. Der Scheduler ist für den zeitlichen Ablauf der Prozesse zuständig. Mit dem Patchset werden unter anderem Scheduling-Klassen eingeführt, die hierarchisch aufgebaut sind.

Microsoft: ACPI sollte nur unter Windows funktionieren

Patente sollten Nutzung durch offene Betriebssysteme verhindern. Microsoft wollte bereits 1999 verhindern, dass sich der ACPI-Standard zur Energieverwaltung von Computern durch offene Betriebssysteme nutzen lässt. Notfalls sollten Patente zum Schutz der Technik angemeldet werden, geht aus einem nun veröffentlichten Memo hervor.

Linux kommt auf Apple TV

Boot-Loader vom Mactel-Linux-Projekt verfügbar. Wer den Netzwerk-Media-Player "Apple TV" nicht mit dem Standard-Betriebssystem nutzen möchte, kann nun auch Linux auf dem Gerät starten. Das Mactel-Linux-Projekt bietet entsprechende Patches für den Linux-Kernel sowie einen angepassten Boot-Loader an.

Foresight Linux 1.2 veröffentlicht

Distribution setzt auf Conary-Paketmanager. Die Linux-Distribution Foresight ist in der Version 1.2 erschienen. Foresight hebt sich von anderen Linux-Distributionen vor allem durch den von rPath entwickelten Paketmanager Conary ab. Darüber hinaus wurde bereits die neue GNOME-Version integriert.

CentOS 5: Red Hat Enterprise kostenlos

Linux-Distribution für x86 und x86-64 verfügbar. Der kostenlose Red-Hat-Enterprise-Linux-Klon CentOS steht nun ebenfalls in der Version 5 zum Download bereit. Die Linux-Distribution basiert auf den Quellen von Red Hats Enterprise-Variante und enthält damit dieselben Funktionen wie Virtualisierung per Xen. Dabei ist CentOS komplett binärkompatibel zum Original.

Neue Alpha von OpenSuse 10.3

Veröffentlichung für September 2007 geplant. In der nun erschienenen dritten Alpha-Version der Linux-Distribution OpenSuse 10.3 haben die Entwickler zahlreiche Komponenten aktualisiert. Derzeit eignet sich das System nur zu Testzwecken, die fertige Version soll im September 2007 erscheinen.

Nach Feisty Fawn kommt Gutsy Gibbon

Ziele für Ubuntu 7.10 noch nicht festgelegt. In einer Woche soll die nächste Version 7.04 der Linux-Distribution Ubuntu erscheinen. Deren Förderer Mark Shuttleworth hat nun den Codenamen für die darauf folgende Version 7.10 verraten: Gutsy Gibbon.

Apache Software Foundation gegen Sun

Offener Brief von Geir Magnusson an Jonathan Schwartz. In einem offenen Brief beklagt Geir Magnusson vom Apache-Harmony-Projekt, dass es keine für Open Source akzeptable Lizenz für das Java Compatibility Kit gebe. Daher gelang es dem Harmony-Projekt bisher nicht, eine solche Lizenz zu bekommen, die nötig ist, um die Kompatibilität zu Java SE zu belegen.

Cedega 6.0: Windows-Spiele unter Linux

Neue Version unterstützt Shader Model 2.0. Transgaming hat eine neue Version seines auf Spiele optimierten Windows-API für Linux freigegeben. Cedega 6.0 unterstützt keine weiteren aktuellen Spiele, sondern beschränkt sich auf die Verbesserung der Funktionen. Durch Shader Model 2.0 sollen Spiele nun auch mit dem höchsten Detail-Level laufen.

Sun gibt Storage-Software als Open Source frei

NFS v4.1, ZFS Clone Promotion, Double Parity RAIDZ und YANFS nun Open Source. Im Rahmen des OpenSolaris-Projekts hat Sun nun einige Kompontenten seiner Storage-Syteme als Open Source freigegeben. Dazu zählen Verwaltungsfunktionen des Dateisystems ZFS, NFS 4.1 und weitere Softwarekomponenten für einen skalierbaren, parallelen Zugriff auf Dateien auf verschiedenen Servern.

Palm entwickelt PalmOS-Variante mit Linux-Kernel

Erste Geräte mit neuer Plattform für Ende 2007 geplant. Auf einer Analysten-Konferenz hat Palm enthüllt, dass der Smartphone-Hersteller das bisherige PalmOS 5 alias GarnetOS so umbauen will, dass dieses auf einen Linux-Kernel setzen wird. Erste Geräte mit diesem angepassten PalmOS sollen Ende 2007 auf den Markt kommen und dann möglicherweise mit Operas Webbrowser bestückt sein.

Novell: Grün durch Virtualisierung

Linux-Distributor tritt "The Green Grid" bei. Novell ist Green Grid beigetreten, einem Konsortium, das den Energiebedarf von Rechenzentren senken will. Novell will dabei durch den Einsatz von Virtualisierung helfen.

GNU Emacs 22 noch im April 2007

Editor mit verbesserter Internationalisierung. Mehr als fünf Jahre ist GNU Emacs 21 bereits alt, nun könnte noch im April 2007 die nächste Version folgen. Der Editor wird dann einen integrierten IRC-Client und einen RSS-Reader enthalten. Auch für Programmierer gibt es neue Funktionen.

Neue Testwerkzeuge für LSB 3.1

Distribution Testkit mit Web-Frontend. Die Linux Foundation hat neue Testwerkzeuge für die Linux Standard Base 3.1 (LSB) veröffentlicht. Entwickler sollen damit einfacher sicherstellen können, ob sich ihre Anwendungen an die Vorgaben der LSB halten. Dazu gibt es erstmals auch ein Web-Frontend.

Open-Source-Entwickler heuert bei Joost an

Apache-Harmony-Leiter verlässt Intel. Apache-Harmony-Projektleiter Geir Magnusson arbeitet ab sofort bei Joost, einem Anbieter von Peer-to-Peer-Videostreams. Zuvor war er bei Intel tätig. In seiner neuen Position wird er allerdings weniger Zeit für die Arbeit an der Open-Source-Java-Variante haben.
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Thunderbird 2.0 - Release Candidate 1 ist fertig

Voraussichtlich kommt vor der Final-Version noch ein Release Candidate. Nach einer Verspätung von fast zwei Monaten hat das Mozilla-Team den ersten Release Candidate von Thunderbird 2.0 veröffentlicht. Im Vergleich zur letzten Hauptversion bringt Thunderbird 2.0 eine Reihe von Verbesserungen. Bis zum Erscheinen der Final von Thunderbird 2.0 wird voraussichtlich noch ein zweiter Release Candidate kommen.

ZFS in FreeBSD integriert

Dateisystem wird in FreeBSD 7.0 enthalten sein. Suns Dateisystem ZFS ist nun in FreeBSD integriert und wird mit FreeBSD 7.0 als experimentelle Funktion ausgeliefert werden. Der Quelltext wurde von OpenSolaris auf FreeBSD portiert. Allerdings enthält die BSD-Variante noch ein paar Einschränkungen.

MySQL-Storage-Engines für memcached und Amazon S3

Neue Storage-Engine-Architektur animiert Entwickler. Mit seiner neuen "Pluggable Storage Engine Architecture" bietet MySQL 5.1 eine neue Flexibilität in Sachen Storage-Engines und einige Entwickler zeigen, was sich mit diesem System anfangen lässt: Mark Atwood arbeitet beispielsweise an einer Storage-Engine, mit der sich über MySQl auf Amazons Webspeicherdienst S3 zugreifen lässt, und Brian Aker bietet Zugriff auf Dangas memcached via MySQL.

Neuer Debian-Projektleiter will häufigere Veröffentlichungen

Sam Hocevar setzt sich bei Projektleiterwahlen durch. Der Sieger der diesjährigen Wahl zum Debian Project Leader (DPL) heißt Sam Hocevar. Er setzte sich gegen sieben weitere Kandidaten durch, unter ihnen auch der letzte Projektleiter Anthony Towns. Nach Hocevars Plan soll Debian künftig wieder Spaß machen, mehr intern und nach außen kommunizieren und häufiger neue Versionen veröffentlichen.

OCRopus: Deutsche Forscher entwickeln freie OCRs für Google

Software basiert unter anderem auf Tesseract. Im Auftrag von Google arbeitet die Arbeitsgruppe "Bildverstehen und Mustererkennung" um Prof. Dr. Thomas Breuel am Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz an einem neuen OCR-System. Nun wurde eine erste Vorabversion der OCRopus genannten Texterkennung veröffentlicht. Auch eine Desktop-Applikation auf Basis von OCRopus ist geplant.

Interview: "Debian ist traditionell stark im Server-Bereich"

Etch-Release-Manager Andreas Barth im Interview mit Golem.de. Für Debian 4.0 gaben die Entwickler der freien Linux-Distribution frühzeitig ein Veröffentlichungsdatum bekannt, welches dann doch um vier Monate verfehlt wurde. Neben diesem festen Termin als Ziel gab es im Etch-Veröffentlichungsprozess noch weitere Neuerungen. So führte Projektleiter Anthony Towns das Dunc-Tank ein, um die Release-Manager zu bezahlen. Nicht bei jedem Debian-Entwickler stieß diese Idee auf Begeisterung. Bereits Anfang Januar 2007 - nach der ersten Verschiebung von Etch - beantwortete Release-Manager Andreas Barth Golem.de einige Fragen zum Veröffentlichungsprozess, zum Verhältnis zu Ubuntu und Debians Marktposition.
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Etch: Debian GNU/Linux 4.0 ist fertig

Linux-Distribution für elf offiziell unterstützte Architekturen. Ein absolutes Novum: Für Debian 4.0 alias Etch legten die Entwickler erstmals schon sehr früh einen Erscheinungstermin fest. Der 4. Dezember 2006 sollte es sein. Geklappt hat das Vorhaben zwar nicht, doch nun steht Etch mit einiger Verspätung zum Download bereit. In der Version 4.0 unterstützt Debian offiziell elf verschiedene Architekturen, bringt Secure-Apt mit und ermöglicht auch schicke Effekte auf dem Desktop. Die Installation kann nun erstmals mit einem grafischen Werkzeug erfolgen. Auch den Einsatz verschiedener Virtualisierungsvarianten erleichtert Etch.

Compiz und Beryl schließen sich zusammen

Aufteilung in "Compiz Core" und "Compiz Extras". Das Beryl-Projekt gliedert sich wieder in Compiz ein, von dem es ursprünglich abgespalten wurde. Unter dem Namen Compiz wird der Compositing- und Window-Manager für grafische Effekte auf dem Linux-Desktop nun weiterentwickelt.

Neue Mitglieder für die Linux Foundation

Marvell, Nokia und VirtualLogix treten Stiftung bei. Die Linux Foundation hat mit Marvell, Nokia und VirtualLogix drei neue Mitglieder gewonnen. Alle drei legen ihren Schwerpunkt dabei auf den Einsatz von Linux in eingebetteten Geräten.

Open C: Linux-Anwendungen auf S60 portieren

Nokia veröffentlicht weitere C-Bibliotheken für S60 3rd Edition. Mit dem Open-C-Plug-In hat Nokia eine Erweiterung für das "S60 3rd Edition Software Development Kit" veröffentlicht, mit der Entwicklern weitere C-Bibliotheken zur Verfügung stehen. Besonders die Portierung von Linux-Anwendungen soll damit erleichtert werden. Symbian hatte zuvor schon POSIX-Bibliotheken für Symbian veröffentlicht.

Zweiter Entwurf der LGPLv3 vorgestellt

Nur kleinere Änderungen am Lizenztext. Auf den dritten Entwurf der GNU General Public License v3 (GPL) folgt nun auch eine neue Vorabfassung der GNU Lesser General Public License v3 (LGPL). Hieran nahmen die Verantwortlichen der Free Software Foundation (FSF) allerdings nur kleine Änderungen vor.

Coop - Neues Projekt der Firefox-Macher

Gemeinsames Surfen im Internet mit Firefox-Browser. Das Mozilla-Team gab bekannt, die Arbeiten an Coop aufgenommen zu haben. Coop ist ein auf Firefox basierender Browser, der Social-Network-Komponenten in sich vereint. Mit Hilfe von Coop sollen Nutzer mit anderen Anwendern quasi gemeinsam im Internet surfen können.

Eclipse für Embedded-Entwickler

Nächste Version "Europa" kommt im Juni 2007. Die Eclipse Foundation hat die nächste Version "Europa" der Eclipse-Plattform angekündigt. Diese wird als Hauptbestandteile die C/C++-Entwicklungsumgebung CDT 4.0 und die Device Software Development Platform enthalten. Damit legt Eclipse einen Schwerpunkt auf eingebettete Geräte und auch die Unterstützung für WindowsCE 5.0 wird in diesem Zuge erweitert.

Freies Help-Desk-System OTRS 2.2 als Beta

Freigabe der fertigen Version in den nächsten Wochen geplant. Ab sofort ist eine erste Beta-Version des freien Troubleticket-Systems OTRS 2.2 verfügbar, die Verbesserungen in Bezug auf die ITIL-Konformität und die Authentifizierung enthält. Die Entwicklung soll bereits so weit fortgeschritten sein, dass eine Freigabe in den nächsten Wochen erfolgen kann.
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Entwicklungsplattform Launchpad 1.0 erreicht Beta-Phase

Verteilte Software-Entwicklung über Webdienst. Der für die Linux-Distribution Ubuntu entstandene Webdienst Launchpad hat nun die Beta-Phase erreicht und bewegt sich damit weiter auf die fertige Version 1.0 zu. Launchpad ist ein System zur verteilten Software-Entwicklung, das aus verschiedenen Modulen besteht. Neben dem üblichen Code-Hosting gibt es so auch eine Weboberfläche, um Programme zu übersetzen.