• IT-Karriere:
  • Services:

Interview: "Debian ist traditionell stark im Server-Bereich"

Etch-Release-Manager Andreas Barth im Interview mit Golem.de

Für Debian 4.0 gaben die Entwickler der freien Linux-Distribution frühzeitig ein Veröffentlichungsdatum bekannt, welches dann doch um vier Monate verfehlt wurde. Neben diesem festen Termin als Ziel gab es im Etch-Veröffentlichungsprozess noch weitere Neuerungen. So führte Projektleiter Anthony Towns das Dunc-Tank ein, um die Release-Manager zu bezahlen. Nicht bei jedem Debian-Entwickler stieß diese Idee auf Begeisterung. Bereits Anfang Januar 2007 - nach der ersten Verschiebung von Etch - beantwortete Release-Manager Andreas Barth Golem.de einige Fragen zum Veröffentlichungsprozess, zum Verhältnis zu Ubuntu und Debians Marktposition.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Golem.de: Für Etch wurde erstmals ein fester Release-Termin bekannt gegeben, dennoch konnte dieser nicht eingehalten werden. Was waren die konkreten Gründe?

Andreas Barth: Naja, es gab auch früher schon Release-Termine. Für Etch haben wir nur sehr frühzeitig einen Termin bekannt gegeben und auch konsequent darauf hingearbeitet.

Die Verschiebung hat mehrere Gründe - insgesamt sind wir aber relativ gut hingekommen. Unser Hauptziel war, dass wir während des ganzen Release-Zyklus auch tatsächlich eine Veröffentlichung im Auge haben und darauf hinarbeiten. Das hat auch gut geklappt. Natürlich hätten wir gerne das genaue Datum eingehalten, aber Qualität war und ist uns wichtiger.

Ein anderer Grund waren auch unvorhersehbare Probleme, wie beispielsweise der Speicherfehler im Linux-Kernel. Auch andere haben deswegen ihre neue Version verschoben. Insgesamt hat die Planung wesentlich besser als für Sarge geklappt.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. über duerenhoff GmbH, Lahr

Golem.de: Inwiefern sind die Gründe auch innerhalb der Projektorganisation zu suchen?

Andreas Barth: Egal wie gut man organisiert ist, es gibt immer etwas, was man besser machen kann. Debian ist mit weit über 1.000 Aktiven ein relativ großes Projekt, da gibt es natürlich auch viele Verbesserungsoptionen. Natürlich sieht man immer wieder Probleme, aber insgesamt läuft es relativ gut. Das soll kein Plädoyer gegen Änderungen in der Projektorganisation sein, aber man muss sich auch darüber klar sein, dass es nie optimal gehen wird, und dass das Ergebnis trotz allem - über das man sich auch durchaus manchmal ärgert - ziemlich gut ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Interview: "Debian ist traditionell stark im Server-Bereich" 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.699€ (Bestpreis mit Saturn, Vergleichspreis 1.939€)
  2. (aktuell u. a. Netzteile von be quiet! zu Bestpreisen)
  3. 47€
  4. (u. a. NieR Automata für 13,99€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€ - Bestpreise!)

Du FUD 16. Apr 2007

DAS ist ja z.B. gerade das lustige - benutze hier mal die Suchfunktion - irgendwann...

planlos1 10. Apr 2007

zenwalk konfiguriert automatisch ati und nvidia treiber so das sie 3 D unterstützen...

planlos1 10. Apr 2007

ist jetzt endlich envy mit dabei? ist lästig die ganze xorg.conf bei der install von...

bkgs 09. Apr 2007

Ach Gottchen, was ist denn Zeta? Computerspiel? *lol*

BSDDaemon 09. Apr 2007

Buzz gab es aber schon :-/


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /