Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Michael Dell nutzt Ubuntu

Dell will Linux in Zukunft vorinstallieren. Während der Computerbauer Dell zumindest noch nicht verrät, welche Linux-Distribution er in Zukunft vorinstalliert anbieten möchte, hat sich sein Chef Michael Dell bereits entschieden. Auf seinem Notebook läuft Ubuntu 7.04.
/ Julius Stiebert
78 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

In seiner Biografie gibt Michael Dell auch einen Überblick über seine Computer(öffnet im neuen Fenster) und deren Software-Ausstattung. Auf seinem privaten Notebook, einem Precision M90, setzt er die Linux-Distribution Ubuntu 7.04 alias Feisty Fawn ein, die am heutigen 19. April 2007 erscheinen soll. Zusätzlich hat Dell VMware Workstation 6 Beta, OpenOffice.org 2.2, Firefox 2 und Evolution 2.10 installiert. Auch Automatix2, ein Werkzeug, mit dem sich proprietäre Software wie Skype einfach nachinstallieren lässt, läuft auf Dells Notebook.

Erst kürzlich kündigte Dell auf Wunsch vieler Kunden an, künftig Systeme mit vorinstalliertem Linux anbieten zu wollen. Welche Linux-Distribution oder Distributionen dabei ins Programm genommen werden sollen, verriet der Computerhersteller aber noch nicht. Michael Dells Entscheidung für Ubuntu könnte allerdings einige Spekulationen auslösen. Dabei wäre die Wahl von Ubuntu als Dell-Standard-Distribution sicher auch bei einigen Kunden beliebt, und nicht zuletzt Canonical, die Firma hinter Ubuntu, würde hiervon profitieren.


Relevante Themen