Compiz und Beryl schließen sich zusammen

Aufteilung in "Compiz Core" und "Compiz Extras"

Das Beryl-Projekt gliedert sich wieder in Compiz ein, von dem es ursprünglich abgespalten wurde. Unter dem Namen Compiz wird der Compositing- und Window-Manager für grafische Effekte auf dem Linux-Desktop nun weiterentwickelt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Nach mehrwöchiger Diskussion haben sich Beryl-Projektleiter Quinn Storm und Compiz-Entwickler David Reveman auf die Wiedervereinigung der beiden Projekte geeinigt. Auch die Mehrheit der anderen Entwickler war laut Ankündigung für diesen Schritt.

Stellenmarkt
  1. Netzwerkadministrator (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  2. (Senior) Software Engineer IoT (m/w/d)
    AUSY Technologies Germany AG, München, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf
Detailsuche

Dafür wird das Projekt in zwei Bereiche aufgespalten: Compiz-Core soll als kleines Paket mit den Hauptfunktionen weiterentwickelt werden. Compiz-Extras hingegen wird sich mit Beryl zusammenschließen und eine neue Community ins Leben rufen. Die Codebasis dieses Bereiches soll aus den besten Teilen vom original Compiz-Projekt sowie von Beryl bestehen. Zudem werden die besten Entwickler beider Projekte künftig gemeinsam über die Aufnahme von Quelltext in die neue Software entscheiden.

Bis zur ersten Veröffentlichung einer gemeinsamen Version soll auch eine einheitliche Website bereitstehen. Vorerst bleiben die beiden Projektseiten jedoch online.

Compiz wurde maßgeblich von Novell entwickelt, was allerdings zum Großteil hinter verschlossenen Türen geschah. Nachdem die Entwicklung wieder öffentlich stattfand, stieß Compiz schnell auf das Interesse anderer Programmierer, so dass Erweiterungen geschrieben wurden - einige im Rahmen des Compiz-Quinnstorm-Projektes, das sich im September 2006 unter dem Namen Beryl vom Ursprungsprojekt abspaltete.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    01./02.06.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.05.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Beryl hat mittlerweile etwa dreimal so viel Quelltext wie Compiz, doch schon im März 2007 diskutierten die Entwickler einen Zusammenschluss der Projekte. Welche Lizenz künftig gewählt wird, gaben sie noch nicht bekannt: Während Compiz die MIT-Lizenz nutzt, unterliegt Beryl der GNU General Public License (GPL).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


flachholm 10. Apr 2007

Sag mal, wie lange hast du dich schon von solchen Seiten ferngehalten? Du scheinst...

tekknokrat 09. Apr 2007

Fände es auch schade wenn sich dann der Rest der Entwicklung mit einem Haufen der guten...

GeeF 08. Apr 2007

Das mag sein. Das liegt jedoch nicht am Projekt selber, sondern an den Codern. Es...

grml0r 08. Apr 2007

Genau, wir baun uns nen schönen Mischmach. Da was geklaut und da was geklaut und dann...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Bundeswehr: Das Heer will sich nicht abhören lassen
    Bundeswehr
    Das Heer will sich nicht abhören lassen

    Um sicher zu kommunizieren, halten die Landstreitkräfte in NATO-Missionen angeblich ihre Panzer an und verabreden sich "von Turm zu Turm".
    Ein Bericht von Matthias Monroy

  2. Einstieg in Linux mit drei Online-Workshops
     
    Einstieg in Linux mit drei Online-Workshops

    Linux-Systeme verstehen und härten sowie die Linux-Shell programmieren - das bieten drei praxisnahe Online-Workshops der Golem Akademie.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Milliarden-Übernahme: Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter
    Milliarden-Übernahme  
    Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter

    Mit Blick auf die Zählung von Spam-Konten bei Twitter hat Elon Musk gefragt, ob die mehr als 200 Millionen Twitter-Nutzer angerufen worden seien.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /