Neuer Debian-Projektleiter will häufigere Veröffentlichungen

Sam Hocevar setzt sich bei Projektleiterwahlen durch

Der Sieger der diesjährigen Wahl zum Debian Project Leader (DPL) heißt Sam Hocevar. Er setzte sich gegen sieben weitere Kandidaten durch, unter ihnen auch der letzte Projektleiter Anthony Towns. Nach Hocevars Plan soll Debian künftig wieder Spaß machen, mehr intern und nach außen kommunizieren und häufiger neue Versionen veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Sam Hocevar möchte Verschiedenes innerhalb der Projektorganisation ändern, damit "Debian wieder Spaß macht". Dazu zählen mehr und größere Teams sowie richtiges Projekt-Management, bei dem die Entwickler über ihre Arbeit berichten. Zudem sollen künftig nicht nur neue Entwickler öffentlich angekündigt werden, sondern auch Entwickler, die das Projekt verlassen. Auch kaputte Hardware soll ersetzt werden, das Geld dafür ist laut Hocevar bereits vorhanden, derzeit haben die Entwickler aber beispielsweise keine Alpha-Maschine zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. Leitung (m/w/d) des EDV-Amtes
    Landkreis Stade, Stade
  2. IT-Administration / Systemadministration für Einrichtung / Betrieb / kontinuierliche Wartung ... (m/w/d)
    reflact AG, Oberhausen
Detailsuche

Auch die Webseite und das Bugtracking-System sollen attraktiver gestaltet werden. Zudem hat Hocevar ein Ziel, das er nicht nur mit seinem Vorgänger Anthony Towns gemeinsam hat: Debian soll häufiger neue Versionen veröffentlichen. Hocevar war im VideoLAN-Projekt aktiv, wo er nach eigenen Angaben Entwickler durch sein Verhalten vergraulte. Da er Kontrollfanatiker auch bei Debian sieht, möchte er dem entgegenwirken, um dem Projekt nicht zu schaden.

Das Debian-Projekt ist unabhängig und besteht nur aus Freiwilligen, die jedes Jahr einen neuen Projektleiter bestimmen. Erst vor wenigen Tagen erschien die neue Version Debian GNU/Linux 4.0.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


datapunk 11. Apr 2007

Ausserdem macht Debian auch so Spaß! Das ist als würde man einem Heimwerker nen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /