GNU Emacs 22 noch im April 2007

Editor mit verbesserter Internationalisierung

Mehr als fünf Jahre ist GNU Emacs 21 bereits alt, nun könnte noch im April 2007 die nächste Version folgen. Der Editor wird dann einen integrierten IRC-Client und einen RSS-Reader enthalten. Auch für Programmierer gibt es neue Funktionen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bereits im Oktober 2001 wurde die erste 21.x-Version des von Richard Stallman initiierten GNU-Emacs-Projektes veröffentlicht. Aktuell ist die Version 21.4 vom Februar 2005, doch Ende 2006 gaben die Entwickler auch eine Vorabversion von GNU Emacs 22 frei. Auf der Emacs-Entwickler-Mailingliste wurde nun der 23. April 2007 als Veröffentlichungsdatum für die fertige Version Emacs 22.1 vorgeschlagen - vorausgesetzt, es treten bis dahin keine größeren Fehler mehr auf. Richard Stallman sieht diesen Plan als realistisch an.

Die nächste Version des Editors soll mit besserer Internationalisierung und überarbeiteten Symbolen daherkommen. Ferner lässt sich Emacs 22.1 mit GTK+-Widgets kompilieren und umfasst auch wieder für Texteditoren eher untypische Funktionen. Dazu zählen ein IRC-Client und ein RSS-Reader. Im neuen Org-Modus lassen sich Notizen und Aufgabenlisten anlegen. Für Programmierer bietet die nächste Emacs-Version außerdem eine Syntaxprüfung während der Eingabe.

Unter alpha.gnu.org stehen aktuelle Vorabversionen zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


AlgorithMan 11. Apr 2007

tja, wer lieber jedes byte manuell eingibt, anstatt sich in ein mächtigeres system...

anonym 11. Apr 2007

Er trifft immer noch den Nagel auf den Kopf. Zumindest das mit dem Betriebssystem, wenn...

kaffe 11. Apr 2007

Kaffe kochen geht schon... Musst nur was an deiner Kaffemaschine basteln.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Custom Keyboard
Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro

Die Switches haben das 64-fache Volumen und das Gehäuse ist menschenhoch: Ein Youtuber baut eine absurd große Tastatur für absurd viel Geld.

Custom Keyboard: Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro
Artikel
  1. Super Nintendo: Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux
    Super Nintendo
    Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux

    Aus 80.000 Zeilen C-Code besteht die per Reverse Engineering generierte Version von Zelda 3. Die bringt einige Verbesserungen und 16:9.

  2. Twitter: Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld
    Twitter
    Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld

    Weltweit hat Twitter angeblich schon einige Hunderttausend zahlende Nutzer. Das dürfte die Finanzprobleme aber nur wenig mildern.

  3. Linux: Alte Computer zu neuem Leben erwecken
    Linux
    Alte Computer zu neuem Leben erwecken

    Computer sind schon nach wenigen Jahren Nutzungsdauer veraltet. Doch mit den schlanken Linux-Distributionen AntiX-Linux, Q4OS oder Simply Linux erleben ältere PC-Systeme einen zweiten Frühling.
    Von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen (u. a. R7 5800X3D 324€)• MindStar: Zotac RTX 4070 Ti 949€, XFX RX 6800 519€ • WSV-Finale bei MediaMarkt (u. a. Samsung 980 Pro 2 TB Heatsink 199,99€) • RAM im Preisrutsch • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • PCGH Cyber Week nur noch kurze Zeit [Werbung]
    •  /