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MySQL-Storage-Engines für memcached und Amazon S3

Neue Storage-Engine-Architektur animiert Entwickler

Mit seiner neuen "Pluggable Storage Engine Architecture" bietet MySQL 5.1 eine neue Flexibilität in Sachen Storage-Engines und einige Entwickler zeigen, was sich mit diesem System anfangen lässt: Mark Atwood arbeitet beispielsweise an einer Storage-Engine, mit der sich über MySQl auf Amazons Webspeicherdienst S3 zugreifen lässt, und Brian Aker bietet Zugriff auf Dangas memcached via MySQL.

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Mit seinen verschiedenen Storage-Engines und deren unterschiedlichem Funktionsumfang hebt sich MySQL von manch anderem Datenbank-Management-System ab. Während eine Storage-Engine mit Volltext-Indizes aufwartet, bringt eine andere Transaktionsunterstützung mit. Was manche als Schwäche des Systems sehen, versucht MySQL zu einer Stärke zu machen und führt mit MySQL 5.1 eine neue "Pluggable Storage Engine Architecture" ein, mit der sich einzelne Storage-Engines im Betrieb aktivieren und deaktivieren lassen.

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Was sich damit anstellen lässt, zeigt beispielsweise Mark Atwood, der an einer Storage-Engine mit seiner "MySQL Storage Engine for AWS S3" arbeitet, mit der sich über MySQL auf Amazons Webspeicherdienst S3 zugreifen lässt. Noch ist die Entwicklung aber in einem frühen Stadium, eine erste Testversion von MySQL-AWSS3 steht unter fallenpegasus.com bereits zum Download bereit.

Schon etwas weiter ist Brian Aker, der an einer MySQL-Storage-Engine für memcached von Danga arbeitet. Bei "memcached" handelt es sich um ein leistungsfähiges verteiltes Cache-System zur Beschleunigung von Webapplikationen, das auf zahlreichen großen Websites zum Einsatz kommt, um die Datenbanklast zu senken und die Reaktionszeit der Applikationen zu verkürzen. Mit der Akers-Storage-Engine kann auch per MySQL auf die Daten in einem memcached-System zugegriffen werden. Die Software steht bereits in der Version 0.6 unter tangent.org zum Download bereit.



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Mr. Friday 10. Apr 2007

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