Handy-Plattform auf Gnome-Basis

Mit ihrer Initiative will die Gnome-Foundation dafür sorgen, dass GMAE-Techniken sowohl in der Community als auch im kommerziellen Bereich besser wahrgenommen werden. Zudem sollen darüber Investitionen in GTK+, die Gnome-Plattform, Dokumentation und Entwicklerwerkzeuge koordiniert werden. Zudem soll der Gnome-Destop enger mit den GMAE-Komponenten verzahnt werden.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben Mitgliedern der Gnome-Foundation, darunter Access, Canonical, Debian, Intel, Nokia, OLPC, OpenedHand und Red Hat, auch die GMAE-Unterstützer CodeThink, Collabora, FIC, Fluendo, Kernel Concepts, Movial, Nomovok, Openismus, Vernier, Waugh Partners und Wolfson Microelectronics. Auch die Linux-Organisationen CELF, Linux Foundation und LiPS sind mit von der Partie.
Die "GNOME Mobile & Embedded Platform" ist eine Untermenge der Gnome-Plattform. Dazu zählen neben der Kern-Bibliothek GTK+ auch Dinge wie Multimedia-Unterstützung mit GStreamer, Instant-Messaging mit Telepathy, Bluetooth mit BlueZ, Kontakte und Kalender auf Basis von E-D-S sowie Network-Service-Discovery mit Avahi. APIs werden für C, C++ und Python bereitgestellt.
Lizenziert wird die GMAE unter der LGPL, womit die Komponenten ohne Lizenzgebühren recht frei genutzt werden können, auch in proprietären Produkten. Schon jetzt sind wesentliche Teile der Plattform in kommerziellen Produkten und freien Projekten zu finden. Zu nennen sind Nokias Internet-Tablets N770 und N800, das One Laptop Per Child XO Laptop und OpenMoko auf dem Smartphone Neo1973. Auch die Access-Linux-Plattform soll weite Teile von GMAE nutzen.



