Die freie Software zur Verwaltung von E-Books Calibre ist in der Version 0.7.1 freigegeben worden. Die Entwickler wollen das Programm deutlich beschleunigt haben, außerdem kommt die aktuelle Version mit neuen Formaten und Readern zurecht.
Linus Torvalds hat einen zweiten Release Candidate des Linux-Kernels 2.6.35 freigegeben und gleichzeitig betont, für den bevorstehenden dritten Release Candidate werde er keine wesentlichen Änderungen mehr akzeptieren, sondern nur noch Reparaturen.
Wolfire hat den Source-Code des Fantasyspiels Aquaria veröffentlicht. Damit löst der Spielepublisher sein Versprechen ein, vier Spiele der zuvor veröffentlichten Independent-Spiele-Sammlung Humble Indie Bundle mit Genehmingung der Entwickler unter eine freie Lizenz zu stellen, wenn der Verkaufserlös über eine Million US-Dollar beträgt.
Google hat auf Kritik an der Lizenz des freien Webvideoformats WebM reagiert und dessen Lizenz überarbeitet. Damit sei das Projekt nun vollständig Open Source, meint Simon Phipps, Direktor der Open Source Initiative.
Das Team Dreamlinux hat eine fünfte Beta der Version 4.0 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Dreamlinux basiert auf Debian "Squeeze", verwendet den XFCE-Desktop und bietet als Besonderheit ein Mac-OS-X-ähnliches Dock.
Openoffice.org 3.2.1 für Windows, Linux und Mac OS ist ab sofort kostenlos zu haben. Mit dem Update werden vor allem Programmfehler korrigiert, neue Funktionen wurden nicht integriert.
Die Ubuntu-Entwickler haben die erste Alpha der bevorstehenden Version 10.10 veröffentlicht, die eine Vorschau auf die geplanten Neuerungen bietet. Die als Maverick Meerkat genannte Ubuntu-Variante soll in der endgültigen Version im Oktober 2010 erscheinen.
Das quelloffene Strategiespiel Battle for Wesnoth ist in Version 1.8.2 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version bringt vor allem Reparaturen an diversen Kampagnen mit. Auch an den Übersetzungen wurde gefeilt.
Die Fertigstellung hat sich immer wieder verzögert - aber nun landen die ersten fertigen Versionen der Spielkonsole Open Pandora bei den Vorbestellern. Im Blog schildern die Entwickler, wie der Produktionsprozess abläuft.
Canonical will aktuelle Versionen des Browsers Firefox für alle noch unterstützten Versionen der Linux-Distribution Ubuntu künftig in seinen Repositories anbieten. Gleichzeitig hat Canonical die Telefoniesoftware Skype in seine offiziellen Softwarequellen aufgenommen.
Computex Chrome OS soll Ende 2010 erscheinen, so Google-Mitarbeiter Sundar Pichai auf der Computex in Taiwan. Gleichzeitig soll der Chrome Web Store eröffnet werden, über den Programme für Googles Betriebssystem verteilt werden sollen.
Michael Chisari hat sein Open-Source-Projekt Appleseed wiederbelebt, nachdem der Neuling Diaspora große Aufmerksamkeit erfahren hat. Ausgelöst durch die Probleme und Dominanz von Facebook, wächst das Interesse an sicheren und dezentralen sozialen Netzwerken.
Die mit dem Codenamen Cheers bezeichnete Version 4.4.4 der KDE Software Compilation (KDE SC) ist mit geringfügigen Reparaturen freigegeben worden. Zusätzlich wurde an den Übersetzungen gearbeitet. Neue Funktionen bietet die aktuelle Version nicht.
Mit minimaler Verspätung ist Firefox Sync 1.3 als Erweiterung verfügbar. Bisher hieß der Synchronisierungsdienst Weave Sync, wurde aber jüngst umbenannt. Firefox Sync soll fester Bestandteil von Firefox 4.0 werden.
Das Amarok-Team hat die Version 2.3.1 seines Musikplayers veröffentlicht. Über zwei neue Applets im mittleren Kontextfenster informiert Amarok über bevorstehende Veranstaltungen eines Künstlers und listet ähnliche Musikstücke auf.
Der Quellcode des Independent-Spiels Gish ist unter einer freien Lizenz veröffentlicht worden. Gish bringt eine eigene Physik-Engine mit, deren Quellcode ebenfalls vorliegt. Zuvor war bereits der Code der Spiele Lugaru und Penumbra freigegeben worden.
Mit der Freigabe der ersten Vorabversion des bevorstehenden Linux-Kernels 2.6.35 hat Linus Torvalds die Aufnahme von weiteren Neuerungen dafür abgeschlossen. Das Netzwerk-Subsystem wurde beschleunigt und die Fragmentierung des Arbeitsspeichers reduziert, um mehr Platz für große Speicherbereiche zu schaffen.
Microsoft tritt erstmals als Sponsor des Linuxtags in Berlin auf. Der neu ernannte Direktor für Open Source bei Microsoft James Utzschneider wird eine Keynote zur zukünftigen Rolle des Konzerns in der Open-Source-Welt halten.
Der bereits offiziell ausgemusterte KDE-Desktop 3 wird vom Trinity-Projekt offiziell weiter betreut. Der dort liegende Quellcode gilt nun als offizielle Weiterführung und soll dort auch künftig mit Reparaturen oder Verbesserungen versehen werden.
Der leichtgewichtige KVM-Hypervisor KaOS ist in der Version 0.6.0 erschienen. KaOS läuft direkt auf der Hardware eines Rechners (Bare-Metal Type 1 Hypervisor) mit einem minimalistischen Betriebssystem, das in das Linux-Kernel-Image integriert ist.
Die Macher von Firefox haben angekündigt, dass es sowohl für Windows als auch für Linux und Mac OS offiziell eine 64-Bit-Version von Firefox 4.0 geben wird. Erste Nightly Builds sind bereits fertig.
Die Entwickler der Firefox-Erweiterung DownThemAll haben eine Beta der neuen Version 2.0 vorgestellt, die Audio- und Videodownloads unterstützt, die über HTML5-Tags eingebunden wurden. Außerdem wurde das Geschwindigkeitslimit-System verfeinert.
Die Linux-Distribution Fedora 13 alias Goddard bringt quelloffene 3D-fähige Nouveau-Treiber und den aktuellen Kernel 2.6.33.3 mit. Bei den Desktopanwendungen hat Goddard neben Neuigkeiten aber auch Ärgernisse zu bieten.
Mit der Version 2.2 hält das Datenbankprogramm Kexi erneut Einzug in das freie KDE-Büropaket KOffice. Zusätzlich haben die Entwickler neue Importfilter integriert, unter anderem für das seit Office 2007 verwendete Format OOXML von Microsoft.
Mozilla Messaging hat den Release Candidate 1 von Thunderbird 3.1 veröffentlicht. Die fertige Version des E-Mail-Clients wird für Mitte Juni 2010 erwartet.
Die von Intel und Nokia gemeinsam entwickelte Linux-Plattform für Netbooks und mobile Geräte Meego ist in Version 1.0 veröffentlicht worden. Meego steht als sogenannte Core-Software-Plattform für Nokias N900 Smartphone sowie Intels mobile Plattformen zur Verfügung. Gleichzeitig wurde eine Variante für Notebookzwerge veröffentlicht.
Die Firefox-Macher entwickeln mit Firefox Home derzeit eine iPhone-Applikation. Sie ist als Ersatz für eine Firefox-Version auf dem iPhone gedacht, weil Apple keinen alternativen Browser auf dem iPhone erlaubt.
VLC 1.1 ist fast fertig und steht als Release Candidate für letzte Tests zur Verfügung. Derweil macht sich der Personalmangel im Videolan-Projekt bemerkbar. Die Version 1.0.6 erscheint wohl nicht mehr für Windows und Mac OS X.
Das KDE-SC-Team hat die bevorstehende Version 4.5 als erste Beta veröffentlicht. Das Benachrichtigungsfeld wurde an das neue D-Bus-Protokoll angepasst, um eine einheitliche Darstellung und konsistente Interaktion zu bieten.
Microsoft hat mit dem PSTViewTool ein quelloffenes Werkzeug veröffentlicht, mit dem die interne Struktur der von Outlook verwendeten PST-Dateien eingesehen werden kann.
Windows läuft mit Fusion 3.1 laut VMWare jetzt schneller unter Mac OS X. Die Desktop-Virtualisierungssoftware kann auch weitere Versionen von Linux-Distributionen als Gastbetriebssysteme starten.
Die Macher der Ubuntu-Erweiterung Ultimate Edition haben ihre Version 2.6 auch als Gamer-Edition veröffentlicht. Mit dabei ist der Klassiker Battle for Wesnoth, dazu kommen weitere Strategie-, Denk- und Arcadespiele sowie Egoshooter.
Mozilla benennt den Synchronisierungsdienst Weave Sync um. Künftig heißt die Firefox-Erweiterung Firefox Sync. Die Version 1.3 soll noch in diesem Monat erscheinen, aktuell gibt es die Beta 7.
Der in Spanien entwickelte Qbo ist ein kleiner Roboter für zu Hause. Qbo basiert komplett auf Open-Source-Systemen und eignet sich deshalb auch als Forschungsroboter, etwa für Maschinensehen oder Spracherkennung und -synthese.
Mit VoltDB 1.0.01 haben die Entwickler um Postgres-Mitbegründer Mike Stonebraker eine neue quelloffene Datenbank vorgestellt. VoltDB hält Daten direkt im Speicher (In-Memory) und verteilt Daten und seine SQL-Engine auf mehrere CPUs in einem Server-Cluster.
Fedora ist mit einiger Verspätung in der Version 13 freigegeben worden. Sie bringt eine neue Version der freien Nouveau-Treiber, die auf manchen Nvidia-Grafikchips eine 3D-Beschleunigung bieten. Und die Entwickler haben neue Programme integriert, unter anderem Shotwell für digitale Photos.
Für die beiden Android-Smartphones G1 und Magic steht mit Cyanogenmod 5.0.7 eine inoffizielle Variante von Android 2.1 als Download zur Verfügung. Allerdings fehlen Funktionen, die auf den Geräten nur sehr zäh laufen würden.
Die Linux-Distribution Slackware ist als Update in der Version 13.1 erschienen. Die Entwickler um Patrick Volkerding haben den Linux-Kernel in der Version 2.6.33.4 beigelegt und zahlreiche Softwarepakete auf den aktuellen Stand gebracht.
Kurz nach der Veröffentlichung von Ruby on Rails 2.3.6 folgt auch schon die Version 2.3.7. Sie beseitigt einige Fehler, die zu Sicherheitsproblemen führen könnten.
Die bevorstehende Version 1.2 der Laufzeitumgebung Wine ist als Release Candidate veröffentlicht worden. Neben etlichen Verbesserungen am Video-Rendering haben die Entwickler auch am Shader-Assembler gearbeitet.
Die von Oracle freigegebene Version Enterprise Spring 2010 basiert auf der MySQL-Datenbank in Version 5.1 und bringt das Administrationswerkzeug MySQL Enterprise Monitor in Version 2.2 mit.
Das frisch erschienene Ruby on Rails 2.3.6 beinhaltet Bugfixes der letzten sechs Monate und bietet einige neue Funktionen. Außerdem bereitet es für den Umstieg auf Rails 3 vor.
Die VMware-Tochter Spring Source und Google wollen zusammenarbeiten, um Java-basierte Spring-Applikationen auf der Google-Apps-Plattform lauffähig zu machen. Außerdem soll das Rapid-Development-Werkzeug Spring Roo mit dem Google Web Toolkit kombiniert werden.
Linux Mint alias Isadora ist in der Version 9 erschienen. Isadora basiert auf Ubuntu 10.04 und bietet nicht nur für Einsteiger eine weitgehend stressfreie Installation und Konfiguration. Zahlreiche eigene Werkzeuge helfen bei der Systempflege.
Larry Horn, CEO der MPEG LA, hat bestätigt, dass seine Firma mit der Gründung eines Patentpools beauftragt wurde, um mögliche Patentverstöße durch WebM und den dafür vorgesehenen VP8-Codec zu prüfen. Sollten Patentverstöße vorliegen, will der Patentpool Lizenzgebühren erheben.
Der Bundesgerichtshof sieht praktisch jedes Verfahren, das sich als Computerprogramm implementieren lässt, als technisch und somit patentierbar an. Das geht aus einem aktuellen Beschluss zu einer Patentanmeldung für die "dynamische Dokumentengenerierung" hervor.
Die quelloffene BSD-Variante OpenBSD ist in der Version 4.7 erschienen. Vor allem im Paket OpenSSH 5.5 haben die Entwickler Reparaturen eingepflegt und neue Funktionen integriert.
Novell hat das erste Service Pack für die Linux-Distribution Suse Linux Enterprise für Anfang Juni angekündigt. Neben Reparaturen bringt SLE11 SP1 einen neuen Kernel mit, der unter anderem die Befehlssatzerweiterung AES-NI in Intels Xeon-Prozessoren 5600 und 7500 nutzen kann.