Opera Dragonfly ist Open Source
Das Projekt Dragonfly(öffnet im neuen Fenster) sei von Anfang an als Open-Source-Projekt angelegt worden. Die Quelltexte standen von Anfang an unter einer BSD-Lizenz, doch der Code wurde bislang auf Operas Servern gehostet. Das ändert sich jetzt, denn ab sofort ist das Projekt bei Bitbucket beheimatet(öffnet im neuen Fenster) .
Der dort veröffentlichte Code wurde gegenüber der ersten Veröffentlichung von Dragonfly grundlegend überarbeitet, das dabei genutzte Scope-Protokoll durch die neue Version STP-1 ersetzt, die schneller und effizienter sein soll. Auch STP-1 ist Open Source.
Darüber hinaus hat Opera weitere Werkzeuge als Open Source veröffentlicht. Dazu zählen Dragonkeeper, ein Standalone-Proxy, der STP (Scope Transport Protocol) in HTTP übersetzt, und Hob, ein Werkzeug, das aus Protocol-Buffer-Beschreibungen Code generiert. STP-1 unterstützt Protocol Buffer neben JSON und XML.
Die aktuell veröffentlichte Dragonfly-Version bietet allerdings keine nennenswerten neuen Funktionen, von einer Farbauswahl und einer Element-Hervorhebung einmal abgesehen. Vielmehr haben sich die Opera-Entwickler darauf konzentriert, eine stabile und schnelle Basis zu schaffen, auf der sich künftig schneller neue Funktionen realisieren lassen.
Derzeit steht vor allem die Verbesserung des Javascript-Debuggers im Vordergrund, der künftig einen ähnlichen Funktionsumfang bieten soll wie das Firebug Console API(öffnet im neuen Fenster) .
- Anzeige Hier geht es zum Handbuch für Softwareentwickler bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.