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3D-Engine Cafu alias Ca3D ist jetzt Open Source

Carsten Fuchs stellt seine 3D-Engine unter die GPL. Die Entwickler der 3D-Engine Ca3D um Carsten Fuchs haben die Engine in den letzten Wochen zunächst in Cafu umbenannt und nun auch als Open Source unter der GPL freigegeben.
/ Jens Ihlenfeld
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Die vormals unter dem Namen Ca3DE oder Ca3D-Engine bekannte 3D-Engine steht jetzt unter dem neuen Namen Cafu als Open Source unter der GNU General Public License zum Download bereit. Neben dem Quelltext gibt es auch vorkompilierte Binarys für Windows, Linux und Mac OS X. Eine neue Entwicklerseite(öffnet im neuen Fenster) soll Interessierten beim Einstieg helfen.

Zusammen mit der Open-Source-Version wurde auch die Infrastruktur hinter dem Projekt erneuert. Es gibt einen neuen Issue-Tracker(öffnet im neuen Fenster) sowie eine Mailingliste für Fragen rund um Cafu.

Neben der Open-Source-Variante gibt es die 3D-Engine auch weiterhin unter einer kommerziellen Lizenz für diejenigen, die ihre auf Basis von Cafu entwickelte Software nicht unter der GPL veröffentlichen wollen.

Cafu ist eine universelle 3D-Engine und zugleich ein Entwicklerkit für Spiele. Doch nicht nur Spiele lassen sich damit erstellen, auch für Simulationen, Trainingskurse und für Architektursoftware soll sich Cafu eignen. Geschrieben ist Cafu in C++. Ergänzt wird die eigentliche Engine um Werkzeuge, Bibliotheken und ein Framework, das Entwicklern das Leben erleichtern soll.

Cafu kann für Software unter diversen Betriebssystem genutzt werden, darunter Windows, Linux, Mac OS X, Pocket PC, Palm und DOS. Die 3D-Engine unterstützt APIs wie OpenGL 1.2 bis 2.0, DirectX 7 bis 9, Cg, GLSL, Mesa und Software-Renderer. Sie läuft so auf Grafikkarten von Nvidia, ATI, 3Dlabs sowie einigen Konsolen. Die 3D-Engine wählt beim Start den jeweils besten unterstützten Renderer aus.

Cafu alias Ca3DE steht unter cafu.de(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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