Gallium3D: DirectX doch nicht für Linux

APIs für Microsofts Schnittstelle in Gallium3D werden nicht veröffentlicht

Ein VMware-Entwickler rudert beim Thema DirectX für Linux zurück: Zwar sollen in Gallium3D Funktionen eingebaut werden, um Direct3D anzusprechen, diese APIs sollen aber nicht veröffentlicht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Zack Rusin wird die OpenGL-3.2-Schnittstelle von Gallium3D so erweitert, dass sie künftig auch mit Direct3D funktionieren wird. Pläne zur Veröffentlichung des Codes gebe es nicht. Der Code würde der Open-Source-Gemeinde nicht helfen, betont er.

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Der Entwickler erläutert, die Veröffentlichung der APIs werde nicht gleich bedeuten, dass für Windows und DirectX programmierte Spiele auch unter Linux laufen. Neben Direct3D müssten dazu beispielsweise auch Netzwerk- und Eingabegeräte über DirectX unter Linux angesprochen werden. Wine-Entwickler, die an einer Windows-Emulationsebene für Linux arbeiten, werden auch weiterhin OpenGL verwenden. Ähnlich äußerte sich auch der Mesa-Entwickler Nicolai Hähnle in Forum von Golem.de.

Rusin erklärt, warum Windows-Spiele nicht von Herstellern auf die Linux-Plattform portiert werden. Das läge nicht an den fehlenden APIs, so Rusin, sondern an der zu kleinen Zielgruppe. Spielehersteller könnten ihre Spiele sehr wohl problemlos auf andere Plattformen portieren. Als Beispiel nannte Rusin Electronic Arts, das seine Rennsimulation Need for Speed und The Sims bereits auf das GNU/Linux basierte Palm-Pre-Betriebssystem WebOS und die dort verwendete SDL-Schnittstelle portiert hat. Rusin betont, es sei ethischer, OpenGL zu unterstützen und nicht ein geschlossenes API einer proprietären Plattform.

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mDavid 30. Sep 2010

Wenn hier schon so spät noch geantwortet wird..: Stimmt genau, Linux schlägt das sogar...

Ritter von NI 11. Feb 2010

ich erinnere da mal an World of Goo "Pay-What-You-Want Birthday Sale Wrap-up" Windows...

fragle 11. Feb 2010

User mit fragwürdigen auf Raubkopien bezogenen Wissen detektiert.

sleipnir 11. Feb 2010

Dagegen gibt es einfache Mittel. Eins dagegen nennt sich zum Beispiel GPL!



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