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Warum Android nicht in den Linux-Kernel darf

Warum Android nicht in den Linux-Kernel darf

Kroah-Hartman rechtfertigt Entfernung von Android-Treibern

Linux-Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat in einem Blog erläutert, warum die Treiber für Googles Android aus dem Kernel entfernt worden sind: Die Treiber werden nicht von ihren Entwicklern gepflegt.

Die Treiber für Googles Android-Plattform hat Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman bereits aus dem so genannten Staging-Zweig des Linux-Kernels entfernt. Dort wird Code für Treiber abgelegt, der noch nicht als reif genug erachtet wird, um in den eigentlichen Linux-Kernel integriert zu werden. Der Schritt erfolge nicht ohne Bedauern, so Kroah-Hartman in seinem Blogeintrag.

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Kroah-Hartman hatte bereits im Oktober letzten Jahres darüber nachgedacht, die Treiber aus dem Linux-Kernel zu entfernen. Daraufhin waren die Entwickler bereits einmal der drohenden Entfernung zuvorgekommen, indem sie die Weiterentwicklung versprachen. Seitdem sei aber nichts geschehen, so Kroah-Hartman.

Android mit Eigenheiten

Das Problem sei auch im speziellen Android-Kernel samt seinen Treibern zu suchen. Die Treiber seien mit einigen Besonderheiten ausgestattet, die nur von den Entwicklern selbst so angepasst werden könnten, dass sie auch mit dem Linux-Kernel funktionieren. Dazu gehören ein spezielles "teilweise bizarres" Sicherheitsframework und eine inkompatible Framebuffer-Infrastruktur.

Anpassungen an dem Android-Kernel-Zweig durch Dritte können gegenwärtig nicht wieder in den Hauptkernel einfließen, da Google selbst diesen Schritt noch nicht vollzogen hat. Dabei werde der Android-Code auch nicht von allgemeinen Sicherheitsupdates und API-Änderungen im Linux-Kernel profitieren können. Solche Änderungen müssten also von Firmen sowohl im Android-Kernel als auch in den Linux-Kernel eingepflegt werden, damit der Code konsistent bleibt.

Android ohne Google

Einige Firmen arbeiten bereits daran, die fraglichen - speziell von Google stammenden - Codeschnipsel aus ihren Android-Treibern zu entfernen, damit diese wenigstens im Hauptzweig des Kernels akzeptiert werden. Das sei aber ein erheblicher Arbeitsaufwand und eigentlich unnötig, wenn Google sich selbst um den Code kümmern würde, so Kroah-Hartmann.

Allerdings ist der Kernel-Entwickler auch voll des Lobes für die Android-Plattform. Er habe sie selbst benutzt. Auch technisch sei Android einwandfrei, es sei die erste Plattform, die problemlos eine freie Version der Java-Plattform einsetze und ein ausgereifte einheitliche Entwickler-API biete. Die robuste und portable Plattform sei auch so angepasst, das andere Linux-Distributionen ohne große Änderungen darauf laufen.


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Abcdef 04. Feb 2010

Das jeweils neue IDs bei Installation vergeben werden, kam aus Deinem Posting nicht...

RioDerReisser 04. Feb 2010

Also die Überschrift ist schon korrekt. Klar steckt in solchen Aussagen immer ein...



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