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Debian-Entwickler bangen um grafischen Installer

Probleme mit GTK+ und DirectFB verhindern korrekten Start. Die bevorstehende Alphaversion des nächsten Debian Releases wird ohne den grafischen Installer ausgeliefert. Das Debian-Projekt sucht Entwickler, die sich des Installers annehmen.
/ Jörg Thoma
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Probleme bei der Interaktion zwischen der Grafikbibliothek GTK+ in den Versionen 2.18 und 2.20 sowie dem Framebuffer-Treiber DirectFB verhindern gegenwärtig den Start des grafischen Debian-Installers. Deshalb wird in der bevorstehenden Alphaversion auf den grafischen Installer (g-i) verzichtet.

Damit fällt auch die Unterstützung zahlreicher Sprachen weg, darunter Thailändisch und viele Sprachen, deren Schrift von rechts nach links geschrieben wird. Deshalb sucht das Debian-Projekt Entwickler, die sich des Projektes annehmen. Allerdings werden tiefgreifende Kenntnisse in DirectFB und GDK benötigt.

Als Alternative schlägt Josselin Joss Mouette in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) vor, DirectFB mit X11 zu ersetzen. Der Arbeitsaufwand wäre zwar geringer, der Installer würde aber ein wenig mehr Platz auf den Installationsmedien benötigen. Laut Mouette sind auch andere Vorschläge willkommen. Die Entwickler peilen für Debian 6.0 einen Veröffentlichungstermin vor Juli 2010 an, ein Termin für eine Alphaversion steht noch nicht fest.


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