Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.35-rc5 veröffentlicht. Den Konfigurationscode für die ARM-Plattform haben die Entwickler aufgeräumt, nachdem sich Torvalds über dessen Umfang beschwert hatte.
Die für Oktober angekündigte Version 10.10 der Linux-Distribution Ubuntu wird einen neuen Installer mitbringen. Die Reihenfolge der Installationsschritte wurde optimiert und das Partitionswerkzeug übersichtlicher gestaltet.
Mega Glest ist in der Version 3.3.5 mit erweitertem Internetmodus und vier neuen Völkern erschienen. Das Open-Source-Spiel orientiert sich an den Echtzeit-Strategiespielen Warcraft und Age of Empires - wie sein Vorbild Glest.
Das Linux-Handheld GP2 hat dem südkoreanischen Hersteller Gamepark bereits eine Insolvenz beschert - aber die Entwickler geben nicht auf: Sie stellen den Nachfolger Caanoo vor, der eine bessere Hardwareausstattung und ein gefälligeres Design hat
Mit einem letzten Release Candidate will das Wine-Team die Testphase der bevorstehenden Version 1.2 der Windows-Laufzeitumgebung für Linux und Mac OS X abschließen.
Die aktuelle Version 5.0 der Linux-Distribution Parted Magic bringt Übersetzungen und einen neuen Linux-Kernel mit. Da aus Deutschland zahlreiche Spenden eingegangen waren, stand für die Entwickler die Übersetzung ins Deutsche an erster Stelle.
Die Python Software Foundation bietet finanzielle Unterstützung für Programmiertreffen, so genannte Sprints oder Hackfeste. Bewerbungen werden ab sofort angenommen. Die Python Software Foundation erwartet zwei bis drei Veranstaltungen pro Monat.
Die Linux-Distribution Mandriva ist in der Version 2010 Spring veröffentlicht worden. Neue Werkzeuge und ein angepasster Gastzugang sorgen in 2010 Spring für erhöhte Sicherheit. Der aktualisierte Mandriva Directory Server bietet neue Funktionen zur Verwaltung von Benutzern.
Die bevorstehende Version 2.8 des Mono-Frameworks wird zahlreiche Bibliotheken von Microsofts .Net übernehmen. Microsoft hat sie bereits unter freie Lizenz gestellt. Dazu gehört auch der .Net-Client für das Open-Data-Protokoll.
Die KDE Community hat den zweiten Release Candidate ihres freien Desktopsystems KDE SC 4.5 zusammen mit den dazugehörigen Applikationen und der entsprechenden Entwicklungsplattform veröffentlicht. Die neue Vorabversion stabilisiert die Softwaresammlung.
Die Plugin-Sammlung Gimp-Plugin-Registry ist in der Version 3.5.1 um die Sammlung FX Foundry aufgestockt worden. Sie bringt damit 170 zusätzliche Effekte und Werkzeuge für die freie Bildbearbeitung Gimp mit.
Die Arbeitsgruppe Open Accessibility der Linux Foundation stellt die Windows-Bibliothek IAccessible2 unter die BSD-Lizenz, um auf diesem Weg zu helfen, mehr Windows-Applikationen barrierefrei zu machen.
Das aktuelle Element OS 1.3 bringt das Mediacenter XBMC für den Video- und Audiogenuss auf dem heimischen PC mit. Die Ubuntu-basierte Linux-Distribution ist schnell installiert und bietet eine angepasste Oberfläche sowie den Mediabrowser Cooliris.
Das Malprogramm Pinta ist in der Version 0.4 freigegeben worden. Pinta verwendet die Docking-Funktion von Mono-Develop, womit sich die Arbeitsfläche nach Bedarf einrichten lässt. Pinta wurde außerdem in 18 Sprachen übersetzt.
Mozilla hat eine erste Beta der kommenden Firefox-Version 4 veröffentlicht. Die zunächst vorgesehene Versionsnummer 3.7 wird übersprungen. Bereits in der Beta 1 präsentiert sich Firefox im neuen Kleid, wartet mit neuen Funktionen auf und ist schneller.
Der Kolab Server ist in der Version 2.2.4 erschienen. Wichtige Komponenten des Groupware-Servers wurden dabei aktualisiert, etwa der Apache-Server und der Virenscanner ClamAV.
Gleich fünf Linux-Kernel-Versionen sind mit Patches versehen und in neuen Versionen veröffentlicht worden. Für Version 2.6.31 soll es das letzte Update werden. Anwendern wird geraten, auf Version 2.6.32 umzusteigen.
Die aktuelle Version der Linux-basierten Firewall-Distribution IPFire 2.7 wechselt von Openswan auf Strongswan. Ein Update soll dennoch möglich sein, sofern vorher einige Konfigurationsschritte getan werden.
Likewise Open ist in der Version 6.0 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version der Authentifizierungssoftware soll das Anmelden an Active-Directory-Servern beschleunigen und bietet einen überarbeiteten Service Manager, mit dem Administratoren die Startumgebungen besser konfigurieren können.
Mit Python 2.7 ist eine letzte Version von Python 2 veröffentlicht worden. Die neue Version enthält Reparaturen und einige Funktionen, die Python 3.1 mitbringen wird. Das soll Programmierern den Übergang zu Python 3.x leichter machen.
Werkzeugkasten Wer seine ausgemusterte Festplatte auf den Sperrmüll bringt, braucht sich nicht wundern, wenn die darauf gespeicherten Daten später irgendwo im Internet auftauchen. DBAN hingegen putzt alle Daten sauber von den Festplatten - restlos.
Die Erfurter Sones GmbH hat ihre Graphdatenbank GraphDB in der Version 1.1 veröffentlicht und bietet sie erstmals auch in einer Open-Source-Version an. Die GraphDB 1.1 verknüpft strukturierte und semistrukturierte Meta- und Binärdaten.
Der Open-Source-Film Sintel soll auch als Rollenspiel erscheinen. Sechs Entwickler präsentierten jetzt die Geschichte und zeigten den Entwicklungsstand des vor einem knappen Jahr gegründeten Projekts.
Die aktuelle Entwicklerversion 0.9.0 des Compositing Managers Compiz verlagert das Rendering-Framework in einzelne Plugins. Damit soll Compiz zukünftig auch mit XRender und Clutter verwendet werden können.
Mit dem aktuellen Release Candidate 2 der freien Flash-Implementierung Lightspark können in H.264 codierte Youtube-Videos abgespielt werden. Außerdem bietet Lightspark jetzt eine Schnittstelle zum Audio-Framework Pulseaudio.
Die Openoffice.org-Erweiterung, mit der Dokumente mit Creative-Commons-Lizenzen versehen werden können, ist überarbeitet worden. Inhalte können jetzt auch unter Public-Domain oder CC0 gestellt werden.
Jared Smith wird künftig das Fedora-Projekt lenken. Er löst Paul Frields ab, der über zwei Jahre lang Projektleiter war. Smith war bisher nicht für Red Hat tätig.
Auf Unix-Systemen verwendet Openoffice.org künftig GStreamer als Multimedia-Backend. GStreamer ist Teil vieler Linux-Distributionen. Damit soll die Multimedia-Unterstützung der freien Office-Suite verbessert werden. Die bisher verwendete Lösung bleibt aber integriert.
Die Version 1.1 von Firefox für Maemo steht als Download zur Verfügung. Der Browser für das N900 von Nokia soll deutlich schneller arbeiten und hat eine Reihe von Verbesserungen erhalten.
Der Linux-Kongress findet zum 17. Mal zwischen dem 21. und 24. September 2010 in Nürnberg statt. Zu den Sprechern zählen Kernel-Entwickler Jonathan Corbet und Harald Welte, der Entwickler der freien Mobilfunksoftware OsmocomBB.
Canonical hat eine zweite Alphaversion von Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat veröffentlicht. Alpha 2 bietet Snapshots aktueller Komponenten, etwa den Linux-Kernel in Version 2.6.35-rc3.
Zwei Wochen vor der finalen Version hat das Opensuse-Team einen zweiten und letzte Release Candidate von Opensuse 11.3 veröffentlicht. Die Linux-Distribution soll auf noch unentdeckte Fehler überprüft werden.
Qualcomm hat einen Android-Grafik-Treiber für seine Snapdragon-Plattform veröffentlicht, die auch in Smartphones wie Googles Nexus One verwendet wird. Allerdings ist der Treiber nicht vollkommen quelloffen, zum Unmut der Kernel-Entwickler.
Alle Angestellten bei IBM sollen ab sofort Firefox als Standardbrowser verwenden. Bislang wird der Browser zwar von vielen IBM-Mitarbeitern verwendet, aber längst nicht alle nutzen ihn.
Die Anmeldung des diesjährigen Free! Music! Contests findet vom 1. bis zum 31. Juli 2010 statt. Zugelassen sind nur Musikstücke, die unter der Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden. Prämierte Musikstücke werden auf einem Sampler veröffentlicht.
Die Version 1.4 von Firefox Sync steht als Download bereit und bringt ein paar Verbesserungen. Zur einfacheren Identifizierung der verschiedenen Firefox-Versionen können nun beliebige Namen verteilt werden und die Erweiterung integriert sich besser in Firefox.
Mandriva hat den Erscheinungstermin für die bevorstehende Version 2010.1 auf den 5. Juli 2010 gelegt. Der Termin war ursprünglich für Anfang Juni 2010 geplant. In den letzten Tagen machte der Linux-Distributor wegen finanzieller Schwierigkeiten von sich reden.
Mozilla hat seine iPhone-Applikation Firefox Home fertiggestellt und an Apple zur Aufnahme in den App Store übergeben. Die Applikation richtet sich an Firefox-Nutzer, die ein iPhone verwenden.
Das Systemmanagement-Framework ITCockpit ist unter dem Namen OpenITCockpit unter die GPL v2 gestellt worden, der dazugehörige Quellcode wurde veröffentlicht. ITCockpit basiert auf der Systemüberwachungssoftware Nagios.
Die KDE Community hat eine letzte Version der 4.4er Reihe der KDE Software Compilation mit wenigen Reparaturen veröffentlicht. Auf neue Funktionen haben die Entwickler verzichtet.
Das Brennprogramm K3b ist in der stabilen Version 2.0 mit Unterstützung für Blu-ray-Medien erschienen. Außerdem haben die Entwickler die Anwendung bis auf wenige Ausnahmen auf KDE 4 portiert.
Die Entwicklerversion Gimp 2.7.1 zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung der freien Bildbearbeitung. Das für Gimp 2.8 geplante neue Ein-Fenster-Interface macht Fortschritte, ist aber noch nicht fertig.
Einige Entwickler der freien Codecsammlung FFmpeg haben begonnen, eine eigene Implementierung des von Google als Open Source freigegeben Videocodecs VP8 zu schreiben. So soll ein kleinerer und schnellerer Decoder entstehen. Eine erste Version liegt bereits vor.
Mit einem Maintenance-Release hat Oracle die Virtualisierungssoftware Virtualbox auf Version 3.2.6 aktualisiert. Vor allem Probleme mit 64-Bit-Gastsystemen wurden repariert.
Das CMS Typo3 ist in der aktuellen Version 4.4 auf die Bedürfnisse von Einsteigern optimiert worden. Mit einem neuen Installer und einer überarbeiteten Version des Handbuchs soll das CMS innerhalb von fünf Minuten einsatzfähig sein.
Werkzeugkasten Mit der Offmaps-App können Besitzer eines iPhones oder iPads das kostenlose Kartenmaterial von OpenStreetMap (OSM) herunterladen - und auch ohne Netzverbindung unterwegs nutzen.
Die Software zur Bereitstellung eines persönlichen Cloud-Services ist in der Version 1.0 erschienen. Owncloud 1.0 stellt Daten per WebDAV oder über eine Webseite bereit. Daten werden per SSL verschlüsselt übertragen. Owncloud ist Teil des Social-Desktop-Projekts, das die KDE SC enger mit dem Internet verzahnen soll.