Fedora 13 "Goddard" als Alphaversion veröffentlicht

Die einzige geplante Alphaversion der Linux-Distribution Fedora 13 ist mit etlichen neuen Funktionen aus dem Anwender- und Entwicklerbereich erschienen. Zusätzlich zur experimentellen 3D-Unterstützung für den freien Nvidia-Treiber Nouveau können Interessierte auch das aktualisierte Druckertreiber-Framework testen, das bei Bedarf automatisch Treiber für USB-Drucker per Packagekit und RPM nachlädt und installiert.
Der Networkmanager wurde ebenfalls überarbeitet und bringt nun auch ein Kommandozeilen-Interface mit. Neben Kabel- und Funknetzwerken können damit auch Bluetooth-Verbindungen konfiguriert werden. Zudem haben die Entwickler ein Farbverwaltungswerkzeug eingebaut, über das Farbprofile für Monitore, Drucker und Scanner angelegt und verwaltet werden können.
Für das leichtere Anmelden an Domänen bringt die neue Version von Fedora den System Security Services Daemon (SSSD) mit. Damit können beispielsweise Anmeldedaten zwischengespeichert werden. Mit der neuen Version 4 von NFS kann das Netzwerkdateisystem auch über das IPv6-Protokoll kommunizieren. Fedora 13 unterstützt das neue lokale Dateisystem Btrfs, das in dieser Version auch Snapshots erstellen kann.
Eine komplette Liste der neuen Funktionen kann auf den Wiki-Seiten des Fedora-Projekts eingesehen(öffnet im neuen Fenster) werden. Wer die Vorabversion testen möchte, findet die Installationsmedien unter fedoraproject.org(öffnet im neuen Fenster) . Eine Betaversion ist für den 6. April geplant, die endgültige Version soll am 11. Mai erscheinen.



