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Yellow Dog Enterprise Linux mit CUDA-Unterstützung

Linux-Distribution für Nvidias GPUs optimiert, CUDA-Toolkit integriert. Yellow Dog Enterprise Linux ist in einer speziellen Version für GPU-Computing auf Nvidia-GPUs erschienen. Neben proprietären Treibern für Nvidia-Grafik-Chipsätze bringt die kostenpflichtige Linux-Distribution noch das CUDA-Toolkit samt SDK und den Visual Profiler mit.
/ Jörg Thoma
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Die Linux-Distribution Yellow Dog Enterprise Linux (YDEL) bringt sämtliche Komponenten mit, um mit der CUDA-Technik Nvidias GPUs für aufwendige Berechnungen auszunutzen. Neben proprietären Treibern liegt der Linux-Distribution auch das dazugehörige SDK bei sowie der entsprechende Visual Profiler, mit dem Programme optimiert werden können. Damit soll dem Entwickler die langwierige Arbeit abgenommen werden, Pakete selbst zu installieren und etwaige Updates einzupflegen.

Das beigelegte CUDA-Toolkit kann in den Versionen 3.0, 2.3 und 2.2 durch Setzen der Umgebungsvariablen oder Änderung der Konfigurationsdateien verwendet werden. Ein modifizierter Linux-Kernel aus der Red-Hat-Enterprise-Reihe soll auf Mehrkernprozessoren ebenfalls für eine Leistungssteigerung sorgen(öffnet im neuen Fenster) . Zusätzlich bringt YDEL auch ein CUDA-Plugin für Eclipse mit, das die Entwicklungsumgebung um die Verwendung von Nvidia-GPUs erweitert.

Pro Lizenz verlangt Fixstars 400 US Dollar(öffnet im neuen Fenster) für YDEL für CUDA. Darin enthalten sind Updates für ein Jahr, E-Mail-Support und ein sogenannter CUDA-Startup-Support für 30 Tage. Für die Verwendung, Konfiguration und Diagnose der Entwicklungsumgebung Eclipse bietet Fixstars ein entsprechendes Forum(öffnet im neuen Fenster) . YDEL basiert auf CentOS, einer freien Servervariante von Red Hat Linux. Yellow Dog Linux wird seit November 2008 von der Firma Fixstars vertrieben und war ursprünglich die am weitesten verbreitete Linux-Distribution für Power-PCs.


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