Der Hashtag #ad reicht nicht aus: Wer auf Youtube oder in anderen sozialen Netzwerken gegen Geld ein Produkt vor die Kamera hält, muss klarer auf Werbung hinweisen: Das möchte die nordamerikanische Verbraucherschutzbehörde - und kündigt Kontrollen an.
Eigentlich geht der Axel-Springer-Verlag derzeit gegen alle möglichen Anbieter von Adblockern vor. In ein Berliner Startup investiert er jedoch selbst. Was steckt dahinter?
Here Maps heißt jetzt Here WeGo und bietet einige neue Funktionen. So werden Routen jetzt nicht mehr nur für Autos, Fahrräder oder den öffentlichen Nahverkehr berechnet, auch Carsharing-Anbieter finden sich unter den Optionen - inklusive Kosten und Tankanzeige.
Update Amazons Video-Streaming-Dienst zeigt nicht mehr nur Werbeclips für eigene Produkte. Auch Sponsorenwerbung anderer Hersteller ist mittlerweile Bestandteil des Dienstes. Derzeit sind die Sponsoren-Clips auf zwei Serienfolgen beschränkt.
Update Religion, sexuelle Vorlieben, politische Haltung: Der Browserverlauf sagt viel über den Nutzer. Google will ihn jetzt komplett für Werbezwecke auswerten - und hat schon mal die Datenschutzrichtlinien geändert.
Die EU-Kommission verschärft ihr Vorgehen gegen Google: In dem jahrelangen Wettbewerbsverfahren nimmt sie erstmals auch konkret das Kerngeschäft mit Online-Werbung ins Visier. Dabei geht es um Google-Suchmasken auf anderen Websites.
Der Widerspruch war vergebens: Die VG Media darf dem Suchmaschinenkonzern Google keine Gratislizenz erteilen. Nun muss ein weiteres Gericht über die Zukunft des Leistungsschutzrechts entscheiden.
Weil die Aufenthaltsorte von mehreren hundert Millionen Nutzern ohne deren Zustimmung erfasst wurden, zahlt ein Werbenetzwerk jetzt eine Strafe von fast 1 Million US-Dollar. Eine US-Aufsichtsbehörde hatte sich über die Praxis des Unternehmens beschwert.
Sicherheitsfirmen sind in der Community oft nicht wohlgelitten. Mikko Hypponen von F-Secure spricht im Interview über Vertrauen und Privatsphäre und Bankentrojaner im Weltall - und erklärt, warum Microsoft nicht mehr scheiße ist.
Mehrere Tage, nachdem wieder eine kritische Sicherheitslücke im Flashplayer bekannt geworden ist, hat Adobe einen Patch nachgeliefert. Die Lücke soll bereits aktiv ausgenutzt werden. Ihr wisst, was zu tun ist.
Die beliebte Fire-TV-App Fire Starter wird nur noch mit einem stark verringerten Funktionsumfang angeboten. Im Zuge dessen wurde auch der Name der App geändert. Grund für die Änderungen ist Amazons Vorgehen gegen alternative App-Starter für Fire-TV-Geräte.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Über Code-Schnipsel wie den Like-Button sammelt Facebook auch Informationen über Nutzer, die das soziale Netzwerk nicht benutzen. Künftig werden diese Daten für Werbung genutzt. Das Unternehmen verspricht dabei aber bessere Werbung für alle.
In Google Maps sollen bald Firmenlogos auf der Landkarte erscheinen, wenn die Unternehmen dafür bezahlen. Zunächst will Google aber nur mit der neuen Werbeform experimentieren.
Update Werbebanner auf dem Fire-TV-Startbildschirm sind nicht länger auf Filme und Serien von Amazon Video beschränkt. Amazon liefert an Fire-TV-Geräte neuerdings auch Werbebanner für Smartphones aus - und wird sich das sicherlich gut bezahlen lassen.
Die Bundeswehr hat eine neue Cybertruppe, doch Spezialisten dafür sind nur schwer zu finden - der IT-Nachwuchs geht selten zum Bund. Jetzt sollen auch Nerds umworben werden, die bisher nicht für eine Bundeswehrkarriere infrage kamen.
Youtube führt neue Werbeanzeigen ein, die deutlich kürzer sind, sich dafür aber nicht mehr überspringen lassen. Die Werbung im "Snack-Format" soll vor allem auf Smartphones zum Einsatz kommen.
Der Wunsch nach Privatsphäre ist bei vielen Nutzern groß, Privacy-Boxen sollen dabei helfen. Wir haben uns vier aktuelle Modelle angeschaut - und sind nur von einem Gerät überzeugt.
Wie in Chrome soll auch Microsofts Edge-Browser künftig einige Flash-Inhalte automatisch pausieren, wovon insbesondere Werbung betroffen ist. Die Funktion wird im aktuellen Insider Build von Windows getestet und soll noch ausgebaut werden.
Prime-Kunden sehen seit einiger Zeit in Amazons Videodienst Zwangs-Werbeclips. Anscheinend will Amazon seine Kunden Stück für Stück an Werbung gewöhnen. Jedenfalls hält sich Amazon mit der Menge der ausgelieferten Werbeclips bewusst zurück - derzeit zumindest.
Google will einem Bericht zufolge eine Software-Tastatur für iOS vorstellen, die es zusätzlich zur Texteingabe erlaubt, direkte Suchanfragen zu stellen. Dies könnte Googles Werbeeinnahmen erhöhen.
In den USA wurden zahlreiche Webseitennutzer über infizierte Werbeanzeigen mit Malware kompromittiert - darunter auch mit der Ransomware Teslacrypt. Betroffen war auch die New York Times.
Update Chaos bei Vodafone: Nachdem Pläne für einen Adblocker auf Netzwerkebene mehrfach bestätigt worden waren, machte das Unternehmen wenig später einen Rückzieher. Nun wird alles dementiert.
Mastercard will mobiles Bezahlen mit Selfies absichern. Mit Smartphone und Selbstporträt zu bezahlen, soll angeblich ab Sommer auch in Deutschland möglich sein.
Die Liste der auf dem Smartphone installierten Apps ist persönlich - und kann viel über die Nutzer aussagen. Forscher haben jetzt untersucht, wie gut sich einzelne Nutzer mit diesen Informationen identifizieren lassen.
Es wäre ein wichtiger Schritt hin zu einem Flash-freien Netz. Google will bei seinem Werbedienst Doubleclick künftig auf Flash-basierte Werbemittel verzichten. Bereits im Sommer 2016 soll es losgehen, doch es gibt eine Ausnahme.
Kriminelle Banden versuchen immer wieder, Passwörter und andere persönliche Informationen von Nutzern zu entwenden oder Malware auf deren Rechnern zu installieren - unter anderem mit gefälschten Werbeanzeigen. Google will jetzt mit einer Vorschaltseite dagegen vorgehen.
Die Entlassungswelle bei Yahoo soll weitergehen. Firmenchefin Marissa Mayer will damit offenbar den Druck der Investoren reduzieren und das Unternehmen profitabler machen.
Wenn sich Unternehmen zusammenschließen, geht es meist um Arbeitsplätze, Patente und eine marktbeherrschende Stellung. Die EU-Kommission will künftig aber verstärkt auch auf die Datenbestände der Unternehmen achten, um Monopole und unfairen Wettbewerb zu verhindern.
Die über Werbung finanzierten Radiosender von iTunes werden bald eingestellt. Nur ein kostenloser Radiosender von Apple bleibt bestehen, der nicht jeden Geschmack trifft. Andere Apple-Sender sind nur mit einem Abonnement von Apple Music erreichbar. Auch die iAd-Plattform verschwindet größtenteils.
In der Anonymität des Darknets ist eine klassische Rechtsdurchsetzung nicht möglich. Herrscht deswegen totale Anarchie? Nicht ganz. Eine komplexe Selbstregulierung ermöglicht Geschäfte zwischen Unbekannten und versucht, die schlimmsten Auswüchse zu verhindern.
Wie zu erwarten, geht der Streit zwischen der VG Media und Google in die nächste Runde. Entscheidend für die Zukunft des Leistungsschutzrechts ist aber ein anderer Prozess.
Der jahrelange juristische Streit zwischen Kim Dotcom und den USA dürfte morgen einen neuen Höhepunkt finden. Der Courts of New Zealand trifft seine Entscheidung über die Abschiebehaft in die USA am 23. Dezember 2015.
Die aktuelle Version 43 des Firefox verweigert erstmals das Ausführen sowie die Installation unsignierter Addons. Suchvorschläge werden nun auch in der URL-Zeile dargestellt, und der Trackingschutz des privaten Modus ermöglicht die Auswahl der Blocklisten.
Das Lumia 950 XL nutzt als eines der ersten Smartphones einen Iris-Scanner, der auch in der Dunkelheit funktioniert. Die Fotos der Pureview-Kamera bei Schummerlicht gehören zu den besten, die wir bisher gesehen haben. Aktuell nervt Windows 10 Mobile aber noch mit diversen Aussetzern und Problemen.
Die 19. Staffel von South Park zeigt wie keine andere Serie, wie man Kritik an modernen Entwicklungen in der Gesellschaft übt. Parker und Stone schaffen es mit heftiger Medienschelte und einem erneut staffelübergreifenden Handlungsstrang, South Park spannender denn je zu machen.
Mit der iOS-App Focus steht der von Mozilla erstellte Trackingschutz nun auch im Safari-Browser für die Mobilgeräte von Apple bereit. Die Technik stamme aus den Desktop-Versionen des Firefox, entspreche den Nutzerwünschen und sei explizit kein Werbeblocker, betont Mozilla erneut.
Das Anzeigen von Werbung in den sogenannten Tiles ist Geschichte. Mozilla wendet sich von dieser Einnahmequelle nach rund 18 Monaten ab, lässt sich aber eine Hintertür für weitere Experimente mit Firefox offen.
Alle werbefinanzierten Android-Apps werden künftig in Googles Play Store als solche zu erkennen sein. Entwickler müssen angeben, ob ihre App Werbung enthält, sie wird dann für Nutzer sichtbar gekennzeichnet.
Der Otto-Versand will ähnlich wie Amazon mit den Kunden über seine Produkte in Kontakt bleiben. Bei Amazon gibt es den Dash-Button mit WLAN zum Nachbestellen von Verbrauchsmaterialien, bei Otto jetzt einen NFC-Aufkleber namens Otto-Produktassistent.
UpdateIMHO Die Gratislizenz der VG Media für Google steht offenbar auf der Kippe. Doch die Verlage verhalten sich im Streit über das Leistungsschutzrecht so konspirativ wie die Regierung in Sachen BND.
Der private Modus in Firefox 42 enthält einen Trackingschutz, der laut Firefox-Chef Mark Mayo "alles blocken" soll, was Nutzer verfolgen kann. Die neue Browser-Version vereinfacht den Umgang mit Passwörtern, kann Tabs stumm schalten und bietet einen halb-offiziellen 64-Bit-Build für Windows.
Update Der Streit zwischen Google und den deutschen Verlegern um das Leistungsschutzrecht dürfte in die nächste Runde gehen - vor Gericht. Das Deutsche Patent- und Markenamt hat das Schiedsverfahren zwischen den beiden Parteien jetzt endgültig für gescheitert erklärt.
Update Der Axel-Springer-Verlag geht weiter juristisch vor, um seine Anti-Adblocker-Initiative zu verteidigen. Nachdem das Unternehmen Anfang der Woche einen Youtuber abgemahnt hatte, hat nun das Landgericht Hamburg eine einstweilige Anordnung gegen den ABP-Betreiber Eyeo erlassen.
Googles neuer Mutterkonzern Alphabet kann den Gewinn stark steigern. Der Umsatz legt ebenfalls zu. Die neue Finanzchefin betonte, diese "Ergebnisse zeigen Googles Stärke, vor allem bei der mobilen Suche".
Smartphones, Computerspiele oder Motorroller: Manche Youtuber und Let's Player werden mit Aufmerksamkeiten von Firmen überschüttet. Aber nicht alle informieren ihre Fans, warum bestimmte Produkte vor die Kamera gehalten werden. Ein Leitfaden der Landesmedienanstalten soll helfen, die Bestimmungen einzuhalten.
Die Geschäftsführerin von Spiegel Online, Katharina Borchert, wechselt zu Mozilla und soll dort die Innovationen vorantreiben. Diese Wahl passt zum Firefox-Hersteller, der sich für bestimmte Werbung im Netz sowie gegen einige Adblock-Anbieter ausspricht - und damit der Presse entgegenkommen will.
Das Management von Google ist neu aufgestellt worden. Es ist der erste größere Umbau, seitdem Sundar Pichai Google-Chef ist. Zukünftig wichtige Bereiche wie Android und Online-Werbung haben neue Hauptverantwortliche.