Abo
  • Services:
Anzeige
Katharina Borchert ist ab Januar 2016 im Vorstand von Mozilla.
Katharina Borchert ist ab Januar 2016 im Vorstand von Mozilla. (Bild: Mozilla)

Katharina Borchert: Mozilla holt sich Verstärkung aus dem Medienbetrieb

Katharina Borchert ist ab Januar 2016 im Vorstand von Mozilla.
Katharina Borchert ist ab Januar 2016 im Vorstand von Mozilla. (Bild: Mozilla)

Die Geschäftsführerin von Spiegel Online, Katharina Borchert, wechselt zu Mozilla und soll dort die Innovationen vorantreiben. Diese Wahl passt zum Firefox-Hersteller, der sich für bestimmte Werbung im Netz sowie gegen einige Adblock-Anbieter ausspricht - und damit der Presse entgegenkommen will.

Anzeige

Ab Januar 2016 wird Katharina Borchert Chief Innovation Officer im Vorstand von Mozilla. Borchert ist bereits seit Anfang 2014 Mitglied im Aufsichtsrat des Firefox-Herstellers und bisher Geschäftsführerin von Spiegel Online. Zuvor war Borchert Geschäftsführerin und Chefredakteurin bei der WAZ-Mediengruppe. Mozilla stärkt damit seine Ausrichtung zur Zusammenarbeit mit Medienschaffenden.

Borchert soll bei Mozilla die "Kultur der offenen Innovation vorantreiben und weiter anreichern" und zudem "den Prozess zum Auffinden neuer Möglichkeiten steuern, dabei Schwerpunkte vorgeben" und "Erforschungen in der globalen Mozilla-Community finanzieren". Mozilla-Chef Chris Beard beschreibt Borchert in der Ankündigung als "strategische Verbündete", die für "Privatsphäre, Online-Sicherheit und Transparenz" einstehe.

Starke Partnerschaft mit Medienschaffenden

Der Wechsel von Borchert in den Vorstand von Mozilla passt zu der in letzter Zeit durchgeführten Unternehmensausrichtung, bei der ein Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Nutzer und den Anbietern im Netz, die ihre Dienste meist durch das Einblenden von Werbung finanzieren, gefunden werden soll.

So betreibt Mozilla ein eigenes Werbeprogramm, das in der Kachelübersicht des neuen Tabs für die Nutzer relevante Inhalte anzeigt, die teils gesponsert sind. Das Verfolgen der Nutzer durch die Werbeindustrie soll dabei verhindert werden, da die Werbung teilanonymisiert und über Server von Mozilla ausgeliefert wird. Ebenso findet die Personalisierung der Werbung im Browser selbst statt und nicht auf fremden Servern.

Darüber hinaus zeigt die Rechtschefin von Mozilla, Denelle Dixon-Thayer, in einem Blogeintrag von vergangener Woche zwar Verständnis für den Einsatz von "Inhalteblockern", diese sollten aber Nutzern mehr Leistung, Sicherheit und Privatsphäre geben, statt spezielle Inhaltsarten wie Werbung zu blockieren. Außerdem sollten "Verleger und Inhalteanbieter" im Web-Ökosystem teilnehmen können und nicht "ständig dafür auf die Strafbank gesetzt werden", dass sie ihre Produkte und Dienste im Web anbieten.

Mit ihrer Erfahrung im Journalismus und Medienbetrieb wird Borchert diese Strategie von Mozilla wahrscheinlich weiter ausbauen.


eye home zur Startseite
spiderbit 15. Okt 2015

ich gebe keine gefaehrlichen empfehlungen, 90% aller Android telephone sind nicht...

Nocta 13. Okt 2015

Ist bei golem und heise leider auch nicht so gut, wie es sein könnte. Hier gibt's...

Jasmin26 13. Okt 2015

der war gut :-) respekt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Bayreuth
  2. Sonntag & Partner Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Augsburg
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Knauf Information Services GmbH, Iphofen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. 3,99€
  3. 1,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Messages-App kann mit Nachricht zum Absturz gebracht werden

  2. Analog

    Kabelnetzkunden in falscher Sorge wegen DVB-T-Abschaltung

  3. Partnerprogramm

    Geld verdienen auf Youtube wird schwieriger

  4. Nur beratendes Gremium

    Bundestag setzt wieder Digitalausschuss ein

  5. Eclipse Foundation

    Erster EE4J-Code leitet Java-EE-Migration ein

  6. Breitbandmessung

    Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein

  7. Virtualisierung

    Linux-Gasttreiber für Virtualbox bekommt Mainline-Support

  8. DJI Copilot von Lacie

    Festplatte kopiert SD-Karten ohne separaten Rechner

  9. Swift 5

    Acers dünnes Notebook kommt ab 1.000 Euro in den Handel

  10. Vodafone

    Callya-Flex-Tarife bekommen mehr Datenvolumen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Microsoft Fall Creators Update ist final für alle Geräte verfügbar
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

  1. Re: 100 Mbit/s bei der Telekom

    CubiCux | 20:20

  2. Re: Chile schlechtes Internet (Clickbait)

    bombinho | 20:19

  3. Re: Meanwhile in germany....

    /mecki78 | 20:16

  4. Re: langsam übertreibt youtube..

    Cystasy | 20:15

  5. Re: Getting Over It ist eines der...

    PineapplePizza | 20:14


  1. 19:25

  2. 19:18

  3. 18:34

  4. 17:20

  5. 15:46

  6. 15:30

  7. 15:09

  8. 14:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel