Abo
  • IT-Karriere:

Security: Malware-Angriff aus der Werbung

Prominente Werbenetzwerke wurden in den vergangen Wochen von kriminellen Banden genutzt, um Nutzer mit Malware zu infizieren. Betroffen waren auch der Anbieter Doubleclick und bekannte Seiten wie Ebay.

Artikel veröffentlicht am ,
Gefälschte Werbeanzeigen auf prominenten Webseiten infizierten zahlreiche Nutzer.
Gefälschte Werbeanzeigen auf prominenten Webseiten infizierten zahlreiche Nutzer. (Bild: Malwarebytes)

Malvertising - die Auslieferung von Malware über Werbeanzeigen - hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Dabei schleusen Kriminelle gefälschte Werbeanzeigen auf Webseiten ein, um die Nutzer mit einem Exploit-Kit zu infizieren. Eine aktuelle Malware-Kampagne blieb Forschern von Malwarebytes zufolge über mehr als drei Wochen unentdeckt - und das, obwohl viele bekannte Werbenetzwerke wie Doubleclick und Appnexus sowie Webseiten wie Ebay davon betroffen waren.

Stellenmarkt
  1. NORDAKADEMIE gemeinnützige AG, Elmshorn
  2. DAKOSY Datenkommunikationssystem AG, Hamburg

Im aktuellen Fall gaben sich die Angreifer große Mühe, wie legitime Werbekunden zu erscheinen. Alle angeblichen Firmenwerbekunden hatten seit mehreren Jahren registrierte Webseiten und eine professionelle Aufmachung. Dies reichte offenbar, um die Anbieter zu täuschen: Über die Echtzeitauktionen der Werbevermarkter konnten die Scheinfirmen ihre Anzeigen einschleusen.

Werbeanzeigen enthielten keinen Schadcode, sondern leiteten auf Malware um

Die Werbeanzeigen wurden direkt von den Servern der vorgeblichen Firmen ausgeliefert. Sie enthielten selbst keinen Schadcode, im Hintergrund leiteten sie jedoch auf mit dem Angler-Exploit-Kit infizierte Webseiten um, um die Nutzer anzugreifen. Einem aktuellen Bericht von Cisco zufolge kann sich dieses Exploit-Kit auf 40 Prozent der Rechner installieren, mit denen es in Berührung kommt.

Die Forscher sehen die Werbenetzwerke in der Verantwortung, auf die zunehmende Verbreitung von Malvertising zu reagieren. Sie müssten die potentiellen Kunden deutlich intensiver prüfen, um einen Missbrauch ihrer Netzwerke auszuschließen. Dies gelte insbesondere dann, wenn Kunden ihre Werbeanzeige selbst hosteten und nicht das Netzwerk selbst.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 107€ (Bestpreis!)
  2. 529,00€
  3. 274,00€

sio1Thoo 16. Sep 2015

Dann aber bitte mit Garantie, daß Werbung keine Schadsoftware enthält bzw. Schadenersatz...

SoniX 16. Sep 2015

Entweder finden die Seiten Spender unter Leserschaft oder sie finden Sponsoren oder sie...

korona 16. Sep 2015

War die Malware in der Werbung oder auf Website wenn man die Werbung an klickt

Wallbreaker 16. Sep 2015

Für Lernwillige ist dies durchaus nützlich, doch wenn dies nicht auf Dich zutrifft, dann...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Von Bananen und Astronauten
Indiegames-Rundschau
Von Bananen und Astronauten

In Outer Wilds erlebt ein Astronaut in Murmeltier-Manier das immer gleiche Abenteuer, in My Friend Pedro tötet ein maskierter Auftragskiller im Auftrag einer Banane, dazu gibt es Horror von Lovecraft: Golem.de stellt die Indiegames-Highlights des Sommers vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  2. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter
  3. Indiegames-Rundschau Zwischen Fließband und Wanderlust

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

    •  /