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Für Nutzer und Verleger: Mozilla will stärker mit Werbeindustrie kooperieren

Damit die Interessen der Nutzer berücksichtigt werden und neue Werbeformen entstehen, will Mozilla enger mit den Werbetreibenden zusammenarbeiten. Denn die Werbeindustrie finanziere große Teile des Netzes, was wohl auch so bleiben werde, schreibt das Unternehmen.

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Mozilla will mit der Werbeindustrie zusammenarbeiten.
Mozilla will mit der Werbeindustrie zusammenarbeiten. (Bild: flickr.com/Mozillaeu - CC-BY 2.0)

In der Vergangenheit hätten Browserhersteller und die Werbetreibenden im Netz wenig miteinander zusammengearbeitet, obwohl beide stark voneinander abhingen. Wohl auch deshalb will Mozilla seine Kollaborationen mit den Werbern intensivieren, schreibt Darren Herman, der unter anderem für Produktpersonalisierung und das Verändern der Einkommensquellen zuständig ist.

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Hinzu komme, dass das Netz zwar jedem zugänglich sei und freie Veröffentlichungen erlaube. Sehr oft hingen die Online-Publikationen aber zu sehr von ihren Werbeeinnahmen ab. Darunter leide nicht nur das Design der Seiten, in einigen Fällen werde auch die redaktionelle Arbeit verändert, um mehr Seitenaufrufe zu generieren, vermutet Herman.

Dabei werde in der Werbeindustrie oft betrogen. Ebenso gebe es einen Sekundärmarkt für die Daten der Nutzer. Diese sollten jedoch nachvollziehen können, wie ihre Daten genutzt werden und dies kontrollieren können. Sie müssten aber auch verstehen, was sie im Gegenzug dafür bekommen. Noch sei dies sehr oft nicht der Fall.

Mozilla als Vermittler

Die Browserhersteller, Addon-Hersteller und Aktivisten hätten auf verschiedenen Wegen versucht, die Wünsche der Nutzer umzusetzen. So sei gegen das Tracking vorgegangen worden, die Werbung sei blockiert worden, und Do-Not-Track sei erarbeitet worden. Auch wenn Letzteres keine große Verbreitung gefunden habe, werde Mozilla weiter daran arbeiten, seine Nutzer und ihre Daten zu schützen.

Teile der Werbeindustrie arbeiteten deshalb aber teilweise an immer schädlicheren Techniken für die Nutzer. Um dem entgegenzuwirken, müsse Mozilla bessere Alternativen anbieten. So könnten Lösungen gefunden werden, die die Lücke zwischen den Nutzern auf der einen sowie den Verlagen und der Werbeindustrie auf der anderen Seite verringere. Dazu müssten aber Diskussionen angeboten und geführt werden.

Herman versichert, dass Mozilla dabei weiter für das offene Netz kämpfe und für die Hoheit der Nutzer über ihre Daten. Helfen soll in dem Prozess auch die von Mozilla in den vergangenen Jahren gesammelte Erfahrung beim Erstellen und Umsetzen von Webstandards. Dass Mozilla großen Einfluss habe und damit auch viel bewirken könne, zeige etwa die Veränderung der Marktanteile der Suchmaschinenbetreiber in den USA.

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cpt.dirk 27. Jun 2015

Ihr habt beide recht - zum Teil :) Wenn man z.B. die fehlende Integration von OpenPGP...

cpt.dirk 27. Jun 2015

Nun ist es anscheinend bei den besagten Unternehmen noch nicht angekommen, dass ein...

cpt.dirk 27. Jun 2015

Also, mich hat noch kein Windows-Nutzer von irgendwas überzeugt, nur weil er Microsoft...

Eheran 14. Mär 2015

Hier mal in absoluten Zahlen, je 25% schneller: 2s 1,5 1,125 0,84 0,63 0,47 0,35 0,27...

vinLeiger 14. Mär 2015

Naja die Entwicklung eines Browsers und das Betreiben der Sync-Server kostet halt Geld...


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