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Kim Dotcom: US-Regierung lobt Vertraulichkeit bei Megaupload

Die Vertreterin der US-Regierung hat vor Gericht die Vertraulichkeit des Backends von Megaupload gelobt. Kim Dotcoms Auslieferungsanhörung hat heute begonnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom am 24. September 2015
Kim Dotcom am 24. September 2015 (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Die US-Regierung hat die Vertraulichkeit von Megaupload gelobt. Das hat Kim Dotcom in einem Tweet erklärt, der sich auf den heutigen Tag beim Auslieferungsverfahren vor dem Auckland District Court bezieht, bestätigte er Golem.de. Dort vertritt Kronanwältin Christine Gordon die US-Regierung.

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Dotcom twitterte, die US-Regierung habe die "front-end innocence" und "back-end privacy" von Megaupload gelobt. In Neuseeland ist das Auslieferungsverfahren gegen Dotcom am heutigen Donnerstag fortgesetzt worden. Für das Verfahren sind vier Wochen angesetzt.

"Im langen Auftakt zu dieser Anhörung wurde viel über die Neuheit und Technisierung des Falles gesagt", erklärte Gordon. "Wenn diese Ablenkungen beiseitegelassen werden, läuft es auf ein einfaches Schema von Betrug hinaus."

Strafe von maximal 20 Jahren

Neun vorangegangene Anhörungen waren gescheitert. Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher wurden beschlagnahmt. Dotcom ist weiterhin auf Kaution frei. Dem 41-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung in die USA eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.

Im April 2014 verklagten die sechs Hollywood-Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. Megaupload im US-Bundesstaat Virginia. Megaupload habe durch den Verkauf von Premium-Zugängen 150 Millionen US-Dollar und 25 Millionen US-Dollar durch Onlinewerbung verdient, so die Branchenorganisation MPAA (Motion Picture Association of America).

Diese Angaben wiederholte heute auch Gordon. Für die Uploader, die den meisten Traffic auf Megauload gebracht hätten, habe es ein Belohnungssystem gegeben, sagte sie. Dotcom twitterte: "Die USA haben ihre Argumente präsentiert und es klang wie eine digitale Atombombe. Aber wir wissen, dass die USA gern lügen, was Massenvernichtungswaffen betrifft. Wartet auf unsere Entgegnung."

Richter Nevin Dawson hat zu prüfen, ob der Fall gegen Dotcom, Mathias O., Bram van der K. und Finn B. durch das Auslieferungsabkommen zwischen den beiden Ländern abgedeckt ist.

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Frank64 02. Dez 2015

Dann ist also "50 Jahre Gefängnis - der am längsten einsitzende Häftling erzählt...

Free Mind 25. Nov 2015

Interessanter Artikel zu Thema Werteverfall: https://www.wsws.org/de/articles/2012/04...

Anonymer Nutzer 25. Sep 2015

Weil die U.S of A auf datenschutz, Crypto etz scheisst und alle U.S Produkte Backdoors...

LCO 25. Sep 2015

Aber so reiht sich halt ein Schritt an den Nächsten, und wenn Kim "Possible" Schmitz...


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