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Googles neue Finanzchefin im Jahr 2013
Googles neue Finanzchefin im Jahr 2013 (Bild: Mike Theiler/Reuters)

Personal: Google muss erstmals sparen

Googles neue Finanzchefin im Jahr 2013
Googles neue Finanzchefin im Jahr 2013 (Bild: Mike Theiler/Reuters)

Google ist berühmt für seine Extraleistungen für die Mitarbeiter. Doch in anderen Bereichen beginnt der Internetkonzern zu sparen, Neueinstellungen werden etwas seltener.

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Google stellt weniger neue Mitarbeiter ein und setzt auf einen Sparkurs. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Unternehmensquellen. Zwei Mitarbeiter sagten der Zeitung, dass Ausgaben für Reisen, Verbrauchsmaterialien und Veranstaltungen mehr Begründungen erforderten als in der Vergangenheit.

Der Internetkonzern ist für seine luxurösen Zusatzleistungen für seine Beschäftigten bekannt. So gab es kostenloses Essen von Sterneköchen, ein Fitnesscenter, einen Waschsalon, Autopflege und einen Shuttle Bus.

Der Umsatz des Internetkonzerns kann nicht mehr so stark wachsen, weil die wichtigste Einnahmequelle Online-Werbung an Dynamik verliert. Die Einnahmen pro Klick auf Googles Werbenetzwerk sinken, während die Anzahl der Klicks weiter zunimmt.

Neuer Kurs mit Ruth Porat

Seit Ende Mai 2015 ist Ruth Porat die neue Finanzchefin von Google. Die 57-Jährige kam von der Investmentbank Morgan Stanley, wo sie bereits einen Sparkurs fuhr. Sie setze die neue Sparpolitik bei Google aktiv um und nehme an einem internen Audit teil, um Kosten, Umsatz und Buchführung zu überprüfen, so das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider.

Google stellte im ersten Quartal 2015 nur noch 1.819 neue Mitarbeiter ein. Das ist die geringste Steigerung der Beschäftigtenzahl seit dem ersten Quartal 2013.

In den vergangenen Jahren konnten Google-Teams einfach Neueinstellungen veranlassen. Jetzt legt das oberste Management fest, welche Bereiche neue Mitarbeiter ins Team holen dürfen. Seit Ende 2014 müssen zuerst Pläne ausgearbeitet werden, wie mehr Personal zu einer Umsatz- oder Nutzersteigerung führen kann.

Die angeschlagene Google+-Sparte darf nur wenige Neueinstellungen vornehmen. Die Nest-Sparte für Connected Home darf dagegen personal stark wachsen. Allgemein würden Neueinstellungen schwerer bewilligt, so der Bericht.


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Maddix 16. Jul 2015

Genau das ist mein Gedanke. Ich sehe das selber in einem von dir angesprochenen Gro...

motzerator 15. Jul 2015

Die Leute bekommen in den USA auch Depressionen, die haben nur kein soziales Netz, was...

silberfieber 15. Jul 2015

wenn schon, dann bitte korrekt: Also ab zu MAN Diesel & Turbo nach Augsburg! ;)

heubergen 15. Jul 2015

Google wurde gross weil sie viele Produkte ohne grosse Bürokratie einfach erstellten und...



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