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Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Quartalsbericht: Google stellt weniger neue Programmierer ein

Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google schafft keine hohen Zuwachsraten mehr, doch der Gewinn aus dem Anzeigengeschäft steigt weiter. Zugleich wuchsen die Ausgaben für Neueinstellungen nicht mehr so stark.

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Googles Gewinn stieg im ersten Quartal 2015 an. Das erklärte das Unternehmen am 23. April 2015 nach Handelsschluss an der Börse in New York. Der Gewinn lag bei 3,59 Milliarden US-Dollar (5,20 US-Dollar pro Aktie), im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 3,45 Milliarden US-Dollar (5,04 US-Dollar pro Aktie) erwirtschaftet.

Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 6,57 US-Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten mit 6,61 US-Dollar pro Aktie etwas mehr erwartet.

Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 17,26 Milliarden US-Dollar, nach 15,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Selbst bei sinkenden Wachstumsraten steigen bei Google die Ausgaben. Der größte Posten sind die weiter wachsenden Personalausgaben, meist für Programmierer. In den beiden vergangenen Quartalen stellte Google 5.000 neue Beschäftigte ein, wodurch die Belegschaft um 10 Prozent wuchs.

Im aktuellen Berichtszeitraum gelang es, die Ausgaben relativ unter Kontrolle zu halten. Die operativen Ausgaben stiegen um 21 Prozent auf 6,46 Milliarden US-Dollar, nach einem Wachstum um 35 Prozent im Vorquartal.

"Wir sehen weiter großen Schwung im mobilen Werbegeschäft", sagte Finanzchef Patrick Pichette. Google kann nicht mehr so dynamisch wachsen und kämpft mit Konkurrenten wie Facebook um Marktanteile bei der Onlinewerbung. Dabei geht es gegenwärtig vor allem um das wachsende Geschäft mit Anzeigen auf Smartphones.

Im vergangenen Quartal stellte Google Ruth Porat als neue Finanzchefin ein, die im Mai 2015 ihre Tätigkeit aufnimmt.

Project Fi heißt Googles neu gestartetem Mobilfunkangebot für die USA, das vorerst nur mit dem Nexus 6 nutzbar ist und auf rund einer Million Hotspots sowie den LTE- und 3G-Netzen der US-Mobilfunkkonzerne Sprint und T-Mobile basiert.


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