Wem seine Drohne lieb ist, sollte diese nicht in der Nähe von US-Militäreinrichtungen fliegen: Im April hat die Luftfahrtbehörde FAA das Überfliegen unter Strafe gestellt. Das US-Militär erlaubt seinen Angehörigen, die unbemannten Fluggeräte abzuschießen.
General Motors testet mit seinen Mitarbeitern in San Francisco, wie eine Welt ohne Taxifahrer aussehen könnte. Die Nutzer rufen ein autonom fahrendes Elektroauto per Ride-Sharing-App zu ihrem Standort und lassen sich zum Ziel fahren.
Der Autohersteller Nissan will die Herstellung von Batterien für seine Elektrofahrzeuge aufgeben und verkauft seine Tochtergesellschaft Automotive Energy Supply Corporation (AESC) an die chinesische Investmentgesellschaft GSR Capital. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.
Das Elektroauto Baojun E100 erinnert an einen Smart, stammt jedoch von der GM-Tochterfirma Baojun und kostet rund 5.300 US-Dollar. Das Fahrzeug ist allerdings nur für den chinesischen Markt gedacht.
In der Debatte um zu hohe Abgaswerte beim Diesel startet VW ein "Umwelt- und Zukunftsprogramm". Der Kaufpreis eines Elektro-Golf kann sich dabei um ein Drittel reduzieren.
Kinofilme leben von spektakulären Kameraeinstellungen. Die sind jedoch oft aufwendig umzusetzen. Ein Steueralgorithmus für eine Kameradrohne soll Filmemachern die Arbeit erleichtern.
Die US-Armee hat ihren Einheiten mit sofortiger Wirkung die Nutzung von Drohnen des chinesischen Herstellers DJI untersagt. Begründet wird die Vorgehensweise mit Sicherheitsbedenken.
Der Porsche Cayenne 2018 soll eigentlich auch mit Dieselmotor ausgeliefert werden. Bei Porsche wird jedoch diskutiert, ob stattdessen auf ein Hybridfahrzeug gesetzt werde. Diesen Antrieb hat Porsche vor mehr als hundert Jahren entwickelt.
Autonom fahrende Autos haben Kameras, um Verkehrsschilder zu erfassen und zu erkennen. Ein paar Buchstaben oder Vierecke, die Forscher auf Schilder geklebt haben, reichen aus, dass Autos die Verkehrszeichen komplett falsch interpretieren.
Mit der neuen S-Klasse von Mercedes kommt Daimler dem autonomen Fahren ein gutes Stück näher. Die kartenbasierte Steuerung lässt erahnen, wie das Fahren in einigen Jahren funktionieren könnte und gibt nebenbei noch Physiknachhilfe.
Großes Elektroauto wird von kleinem Elektroauto beim Reichweitentest geschlagen. Der Chevrolet Bolt ist bei einem Test weiter gekommen als Teslas Model S 75D. Dabei schaffte der kleine Elektrowagen sogar eine längere Strecke als der Hersteller angibt. Hierzulande bringt Opel den Bolt als Ampera-E auf den Markt.
Tesla will seinen Crossover Model Y doch nicht auf eine eigene Plattform stellen. Tesla-Chef Elon Musk sagte, seine Berater hätten ihn vor einer Fehlentscheidung bewahrt. Nun bildet das Model 3 die Basis.
Das US-Unternehmen Hyperloop One hat weitere Tests in seiner luftleeren Röhre bei Las Vegas durchgeführt. Erstmals kam dabei auch der Prototyp einer Hyperloop-Kapsel zum Einsatz.
E-Busse sind hier in Europa noch immer eine Nische. Ganz im Gegensatz zu China, das enorm in batteriebetriebene Fahrzeuge investiert. Die chinesische Metropole Shenzhen soll sogar bis Ende des Jahres nur noch elektrische Busse haben.
Nach den ersten Auslieferungen für Teslas Model 3 ist die Zahl der täglich eingehenden Reservierungen noch einmal gestiegen. Weil Tesla seinen Umsatz im zweiten Quartal mehr als verdoppeln konnte, legte der Aktienkurs deutlich zu.
Bosch will die Sensoren moderner Autos zur Detektion freier Parkplätze nutzen. Nun gibt es erstmals ein Fahrzeugmodell, dessen Kunden Daten für das Projekt sammeln können.
Update Die deutsche Autoindustrie will die Abgasproblematik bei Dieselfahrzeugen mit einem Software-Update lösen. Besonders stark belastete Städte sollen Geld für neue Mobilitätskonzepte bekommen.
In Deutschland sollen bald mehr E-Taxis fahren können. Ein kleiner, aber für die Branche wichtiger Schritt ist die Änderung der Mess- und Eichverordnung, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat. Die erlaubt den Einsatz von E-Autos, die vom Hersteller nicht in der Taxi-Variante angeboten werden.
Apple-Chef Tim Cook hat angedeutet, dass die Investitionen des Unternehmens in künstliche Intelligenz für mehr gedacht seien als nur für autonome Autos.
General Motors macht weiter mit Elektroautos: Der US-Automobilkonzern plant offensichtlich ein kleines Elektro-SUV. Zumindest betreibt der Konzern entsprechende Marktforschung.
Der italienische Luxusautohersteller Maserati, der zu Fiat Chrysler gehört, wird für den Konzern die Elektrifizierung anführen. Zunächst soll das Modell Alfieri rein batterieelektrisch fahren. Bei anderen Fahrzeugen geht es nur um eine Hybridisierung.
Tesla-Chef Elon Musk hat eine leistungsstärkere Version des Model 3 für Mitte 2018 angekündigt. Beim normalen Model 3 ist die Aufpreisliste kurz, sie macht das Auto jedoch schnell teuer. Das liegt an den umfangreichen Ausstattungspaketen.
Um schneller auf Elektrofahrzeuge umzustellen, soll Audi bis 2022 etwa zehn Milliarden Euro sparen - bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Dabei sollen die Firmen des VW-Konzerns stärker kooperieren.
Auf Flüssen gibt es keinen Stau. Alain Thébault und Anders Bringdal von Sea Bubbles wollen den Nahverkehr deshalb aufs Wasser verlegen - mit einem schnellen und sauberen Elektroboot. Im September werden diese Boote auf der Seine unterwegs sein.
Der Wert der Kryptowährung Ethereum ist trotz des Kursfalls noch immer sehr hoch. Einige Miner mieten sich daher Flugzeuge, um die Lieferzeit neuer Grafikkarten zu verkürzen. Es stehen theoretisch bis zu 7,2 Millionen US-Dollar pro Liefertag auf dem Spiel.
Autonome Kleinbusse könnten künftig in Berlin wenig ausgelastete Strecken befahren. Zwei Tage vor dem Dieselgipfel passt es der Berliner Landesregierung gut, dass die Testautos auch noch elektrisch sind.
Wer als Fußgänger auf mobile Geräte schaut, sollte sich ab Ende des Jahres nicht auf den Straßen von Honolulu bewegen. Der Gesetzgeber der hawaiianischen Großstadt hat beschlossen, uneinsichtige Fußgänger zu bestrafen.
In der Diskussion über die Zukunft der Autoindustrie hat sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) zu Wort gemeldet: Sie ist gegen ein festes Datum für ein Verbot von Verbrennungsmotoren in Deutschland. In anderen Ländern wird derweil darüber diskutiert.
Golem-Wochenrückblick Im letzten Wochenrückblick vor der Sommerpause lassen wir Autos allein einparken, alte Rechner hochleben und Drohnenteile vom Himmel regnen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Enge Kurven, knappe Parkplätze und Dellen in der Tür: Parken im Parkhaus kann ein Ärgernis sein. Aber nicht mehr lange. Bosch und Mercedes haben ein System entwickelt, mit dem sich das Auto im Parkhaus selbst abstellt. Die beiden Unternehmen haben das Automated Valet Parking in Stuttgart vorgestellt. Wir sind mitgefahren.
So langsam dürfte den Kritikern das Lachen vergehen: Mit Porsche steigt ein weiterer prestigeträchtiger Automobilhersteller in die Elektrorennserie Formel E ein - ab 2019.
Der Nissan Leaf ist vom ADAC fünf Jahre lang getestet und dabei 80.000 Kilometer gefahren worden. Das Elektroauto kam fabrikneu auf eine Reichweite von 105 Kilometern. Nun sind es 93 Kilometer geworden.
Widerstandskämpfer B. J. Blazkowicz schlägt zurück: Das Entwicklerstudio Machinegames zeichnet in Wolfenstein 2: The New Colossus eine zynische Zukunftsvision der besetzten USA. Golem.de hat sich beim Anspieltermin erstmals ausführlich mit dem Regime angelegt.
Ab nach unten: Elon Musks Unternehmen The Boring Company baut an der Auto-U-Bahn. Der erste Fahrstuhl ist fertig, auch ein Tunnelsegment gibt es schon.
Bessere und schönere Autos durch den Einsatz von Virtual-Reality-Hightech: Hersteller wie Mercedes-Benz benutzen VR-Systeme schon seit langem für die Konstruktion ihrer Produkte. Golem.de hat mit VR-Solution-Scout Bianca Jürgens über den Stand der Technik gesprochen.
/28Kommentare/Ein Interview von Peter Steinlechner
Was die USA jetzt im Luftverkehr einführen, ist in Europa längst Alltag: Kleine Geräte wie Tablets, Handhelds und E-Book-Lesegeräte müssen aus dem Gepäck genommen und einzeln geröntgt werden.
Zack, weg isser: Diverse von DJIs neuen Minicoptern vom Typ Spark sind abgestürzt. Ihre Besitzer mussten ihre kleinen Drohnen vom Boden, aus der Botanik oder dem Wasser klauben. DJI prüft die Fälle.
Weil es keine ausreichenden Schutzmechanismen für besonders schützenswerte Daten gibt, hat der Europäische Gerichtshof (EUGH) das Abkommen über den Austausch von Fluggastdaten für nicht mit den Grundrechten vereinbar erklärt.
In Großbritannien sollen nach Zeitungsberichten ab 2040 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden. So soll die Luftqualität erhöht werden. Auch Hybridfahrzeuge sind betroffen. Letztlich würden dann nur noch Elektrofahrzeuge erlaubt werden.
Der neue Mini von BMW wird nicht nur mit Verbrennungsmotor und als Plugin-Hybrid, sondern auch als reines Elektroauto auf den Markt kommen. Letzteres wird in Oxford gebaut, nur der Antriebsstrang kommt aus Dingolfing und Landshut. Das Fahrzeug wird nur als Dreitürer angeboten.
Die Telekom beschleunigt ihr altes Kupfernetz plötzlich dort mit Vectoring, wo Landkreise selbst Glasfaser legen, kritisiert ein Kommunalverband. Die Telekom weist dies zurück.
Bayern führt ein eigenes Förderprogramm für Ladesäulen ein, mit denen Elektrofahrzeuge abseits der eigenen Garage aufgeladen werden können. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) spricht von geplanten 7.000 Säulen.
Mercedes-Benz nimmt ab 2019 an den Rennen der Formel E teil. Mit Siegen soll die Leistungsfähigkeit im elektromobilen Bereich demonstriert werden. Auch Technologietransfer ist dabei wichtig.
Die Yara Birkeland ist ein kleines Containerschiff, das emissionsfrei und autonom seine Ladung an der Küste Norwegens transportieren soll. Bis es so weit ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Doch dann werden kaum noch Menschen für den Betrieb benötigt.
Nach fünfmonatiger Testphase hat LG seinen Flughafenroboter Airport Guide Robot offiziell für den Flughafen Incheon in Südkorea freigegeben. Der Roboter versteht vier Sprachen, weiß über Abflugzeiten Bescheid und kann Passagiere zum Gate begleiten.
Delta Airlines weitet seine Tests mit Fingerabdrucksensoren aus: Nach der Lounge sollen Passagiere künftig auch per Fingerabdruck ein Flugzeug betreten können. Die Funktion soll nach der Testphase im gesamten US-Flugnetzwerk der Fluggesellschaft zur Verfügung stehen.
Deutschland soll Vorreiter beim autonomen Fahren werden. Das ist das Ziel von Alexander Dobrindt. Um es zu erreichen, hat der Verkehrsminister weitere Fördermittel in Millionenhöhe für Forschungsprojekte in dem Bereich bereitgestellt.