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Selbstfahrmodul Neodriven: montiert an der Stelle des Rückspiegels
Selbstfahrmodul Neodriven: montiert an der Stelle des Rückspiegels (Bild: Neodriven)

Autonomes Fahren: Neodriven fährt autonom wie Geohot

Selbstfahrmodul Neodriven: montiert an der Stelle des Rückspiegels
Selbstfahrmodul Neodriven: montiert an der Stelle des Rückspiegels (Bild: Neodriven)

Da ist schon der erste Nachahmer: Das US-Unternehmen Neodriven hat einen Bausatz zum autonomen Fahren entwickelt. Er basiert auf dem System von George Hotz, der seine Pläne kürzlich im Internet veröffentlicht hat.

Neodriven statt Comma One: Das US-Unternehmen Neodriven hat ein gleichnamiges Modul für autonomes Fahren vorgestellt, mit dem Autos zu automatisiert fahrenden Fahrzeugen umgerüstet werden können.

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Neodriven basiert auf Comma One, dem Nachrüstsatz für autonomes Fahren, den George Hotz entwickelte. Er wollte das System im vergangenen Jahr als Produkt auf den Markt bringen. Hotz, der sich auch Geohot nennt, wurde damit bekannt, dass er das iPhone und die Playstation 3 entsperrte.

US-Verkehrsbehörde fragte nach Sicherheit

Nach einer Anfrage der US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit zur Sicherheit des Systems gab er das Vorhaben auf. Er veröffentlichte aber die Pläne für die Hardware sowie die Algorithmen im Internet.

Matt Schulwitz, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Elektroautoherstellers Tesla, und sein Bruder haben zusammen mit zwei Partnern auf der Basis von Hotz' System ein eigenes Modul für autonomes Fahren entwickelt. Wie Comma One nutzt auch Neodriven als zentrale Recheneinheit ein Oneplus-Three-Smartphone, auf dem Hotz' Software läuft. Eine Leiterplatte bauten sie selbst, das Gehäuse druckten sie mit einem 3D-Drucker.

Der Prototyp war nach einem Monat fertig

Das habe nur gut einen Monat gedauert, erzählte Schulwitz dem US-Online-Nachrichtenangebot The Verge: Sie hätten sich sofort an die Arbeit gemacht, als Hotz die Pläne für Comma One Ende November veröffentlichte. In der vergangenen Woche präsentierten sie einen Prototyp auf der CES und nahmen The Verge auf eine einstündige Probefahrt mit.

Das System funktioniert allerdings nur mit bestimmten Fahrzeugtypen, nämlich dem Honda Civic, der mit dem Honda Sensing ausgestattet ist, sowie mit dem Acura ILX mit Acura Watch - Honda Sensing und Acura Watch sind Fahrassistenzsysteme. Um Neodriven zu installieren, muss der Fahrzeugbesitzer den Rückspiegel entfernen. An seiner Stelle montiert er das Neodriven-Kästchen, das er mit der Fahrzeugkamera verbindet.

Das Auto erkennt keine rote Ampeln

Bei der Fahrt durch Las Vegas habe das Testfahrzeug, ein Honda Civic, die Spur gehalten, sei einige Kurven gefahren und habe sich gut an vorausfahrenden Autos orientiert. Das System hat aber auch Einschränkungen: Es erkennt keine roten Ampeln. Automatisch stoppt es also nur, wenn es hinter einem anderen Fahrzeug fährt, das anhält. Außerdem fehlt dem System ein Rundumblick - der Fahrer muss also darauf achten, was neben und hinter dem Fahrzeug passiert.

Neodriven bietet sein System über die Website für 1.500 US-Dollar an.


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Moe479 13. Jan 2017

die höhe der tödliche dosis wurde nicht untersucht aber es wird gesagt, dass man nicht...



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