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Tesla Supercharger: Abgerechnet wird nach Kilowattstunden oder Minuten

Keine Flatrate mehr, aber ein Freikontingent für Überlandfahrten mit dem Elektroauto: Tesla hat das Abrechnungsmodell für die künftige Nutzung der Supercharger bekanntgegeben. Mit dem kostenpflichtigen Laden will Tesla den Ausbau der Ladeinfrastruktur finanzieren.

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Supercharger von Tesla (in Kroatien): höherer Bedarf an Schnellladesäulen durch Model 3
Supercharger von Tesla (in Kroatien): höherer Bedarf an Schnellladesäulen durch Model 3 (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Menge oder Minute: Wer nach dem 15. Januar ein Tesla Model S oder Model X kauft, bekommt an den Superchargern den Strom nicht mehr kostenlos. Abgerechnet werde nach Zeit oder Strommenge, hat Tesla angekündigt. Das Modell hänge von den lokalen Vorschriften ab.

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Im November hatte Tesla angekündigt, dass für neu gekaufte Elektroautos das Schnellladen an den Superchargern nicht mehr im Kaufpreis inbegriffen ist. Das gilt für Model S und Model X, die nach dem 15. Januar 2017 gekauft werden, oder früher bestellte Fahrzeuge, die nach dem 15. April 2017 ausgeliefert werden, sowie für alle Model 3. Autos, die vor dem Stichtag gekauft wurden, sind nicht betroffen - für die gilt weiterhin die Flatrate.

400 Kilowattstunden sind kostenlos

Jeder Tesla-Fahrer bekomme aber 400 Kilowattstunden im Jahr kostenlos. Das entspreche einer Reichweite von rund 1.600 Kilometern und reiche für die Langstrecken, die ein Tesla-Besitzer durchschnittlich zurücklege, sagt Tesla. Die Supercharger sind an oder nahe von Autobahnen aufgestellt, damit Tesla-Fahrer auf Überlandfahrten schnell Strom tanken können.

Über diesen Freibetrag hinaus müssen die Tesla-Besitzer künftig für den Fahrstrom bezahlen. In den USA und Kanada werde es für jeden Bundesstaat und jede Provinz eigene Regelungen geben, im Rest der Welt wird es für jedes Land eine. Im Normalfall werde der Strom nach Kilowattstunden abgerechnet - das sei die günstigste Variante. In Kalifornien etwa soll die Kilowattstunde 20 US-Cent kosten, in New York 19 US-Cent, in Illinois 15 US-Cent. In einigen Regionen wird wegen lokaler Vorschriften nach Zeittakt, also nach Minuten abgerechnet.

Die ersten Supercharger wurden 2012 aufgestellt

Das kostenpflichtige Laden soll laut Tesla keine neue Einnahmequelle werden. Das Geld soll stattdessen in den Ausbau des Supercharger-Netzes fließen. Tesla hatte den Aufbau von Elektrokorridoren zwischen Ballungszentren in den USA 2012 angekündigt, kurz nachdem das Model S dort auf den Markt kam. In den USA wurden die ersten Säulen 2012 aufgestellt, in Europa im Jahr darauf.

Tesla rechnet damit, dass der Bedarf an Superchargern mit der Einführung des Model 3 steigen werde. Das Auto soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Es kann seit April 2016 vorbestellt werden. In den ersten Tagen wurden über 275.000 Model 3 geordert.

Auch mit kostenpflichtigem Laden sollen Elektroautos immer noch günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren, sagt Tesla: Eine Fahrt von Paris nach Rom, etwa 1.400 Kilometer, soll etwa 60 Euro kosten, ein Trip quer durch die USA, von Los Angeles nach New York, knapp etwa 4.500 Kilometer, rund 120 US-Dollar.



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Berner Rösti 16. Jan 2017

Es ist nicht möglich, zu diesen Preisen qualitativ hochwertige Lebensmittel herzustellen.

gadthrawn 16. Jan 2017

Sorry, aber 1. sind Abgase bei Energieerzeuger von der Branche selbstreguliert, bei Kfz...

Dwalinn 16. Jan 2017

Von so einer Berechnung höre ich gerade zum ersten mal.

Berner Rösti 15. Jan 2017

Naja, das Model S könnte auch als China-Kopie eines Aston Martin durchgehen.

thinksimple 15. Jan 2017

Deswegen ist mein limit 350km gesamtstrecke mit unserem tesla. Für alles andere nehm ich...


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