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FSD: Elon Musk will Mini-Fabriken für HW4-Umrüstung bauen

In der endlosen Saga um FSD auf älteren Tesla-Modellen hat Elon Musk eine neue Idee: Warum nicht einfach neue Mini-Fabriken bauen?
/ Tobias Költzsch
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Elon Musks Idee: Mini-Fabriken für den HW4-Umbau? (Bild: Kevin Dietsch/Getty Images)
Elon Musks Idee: Mini-Fabriken für den HW4-Umbau? Bild: Kevin Dietsch/Getty Images

Tesla-Chef Elon Musk hat im Call zu den aktuellen Quartalszahlen erklärt, dass Fahrzeuge mit der Hardware-Version 3 (HW3) nicht die Möglichkeit haben, Full Self-Driving ohne Überwachung auszuführen. Für Besitzer von HW3-Fahrzeugen will Musk daher neben einem Eintauschprogramm auch die Möglichkeit einer Nachrüstung auf HW4 einrichten, wie Electrek berichtet(öffnet im neuen Fenster).

Dafür will Musk "Microfactorys" in städtischen Ballungsräumen bauen. Diese sollen die Umrüstung von HW3 auf HW4 schneller und effizienter durchführen, als es zertifizierte Tesla-Werkstätten könnten. "Wir brauchen im Grunde viele Produktionslinien, um die Hardware auszutauschen", erklärt Musk.

"Mit der Zeit wird es für uns sinnvoll sein, alle HW3-Fahrzeuge auf HW4 umzurüsten, denn nur so können sie in die Robotaxi-Flotte aufgenommen werden und über unbeaufsichtigtes FSD verfügen", ergänzt der Tesla-Chef. Beim Umbau müssen Musk zufolge auch die Kameras gegen neue ausgetauscht werden.

FSD wird seit Jahren angekündigt, aber nicht geliefert

Musk und Tesla versprechen seit gut zehn Jahren, dass ihre Fahrzeuge ohne Eingreifen der Nutzer autonom fahren können. Und Käufer haben seit Jahren Tausende US-Dollar für FSD-Pakete ausgegeben, die ihnen bisher noch nicht geliefert wurden. Mittlerweile muss Tesla die aktuelle FSD-Generation mit dem Zusatz "supervised" versehen.

In der Vergangenheit wurden Käufer in dem Glauben gelassen, dass die aktuell verbaute Hardware ausreichend für FSD sei – auch bei Tesla-Modellen mit HW3. Einem Besitzer eines Model 3 aus dem Jahr 2019 mit HW3 riet Tesla kürzlich zu Geduld. Der Niederländer strebt nun eine Sammelklage gegen den Autohersteller an. Er fordert Schadensersatz, da er für eine Leistung zahlte, die er bisher nicht geliefert bekommen hat.


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