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Elektroauto: Tesla kündigt Millionenvertrag mit deutschem Zulieferer

Pech für einen deutschen Automobilzulieferer: Der US-Elektroautohersteller Tesla hat seine Geschäftsbeziehung zu dem Unternehmen gekündigt. Es geht um viel Geld.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3: juristische Schritte gegen Tesla
Tesla Model 3: juristische Schritte gegen Tesla (Bild: Tesla)

Keine Wertarbeit: Der US-Elektroautohersteller Tesla hat einen Vertrag mit dem deutschen Zulieferer SHW gekündigt. Das Unternehmen aus Aalen ist verdrossen: Die Kündigung bringt es in wirtschaftliche Bedrängnis. Das berichtet die Wirtschaftswoche.

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SHW sollte Achsgetriebepumpen für das Elektroauto Model 3 liefern. Der Auftrag hat ein Volumen von 100 Millionen Euro. SHW hat derzeit bereits Schwierigkeiten mit Volkswagen, einem weiteren Großkunden.

SHW beruft sich auf Verschwiegenheitsklausel

SHW wollte keine Details zu der Vertragskündigung nennen. Es bestätigte dem Wirtschaftsmagazin lediglich, den Auftrag eines großen Herstellers vollelektrischer Fahrzeuge verloren zu haben. Mehr könne es wegen einer vertraglich vereinbarten Verschwiegenheitspflicht nicht sagen, sagte ein SHW-Sprecher. SHW prüft juristische Schritte gegen Tesla.

Tesla hingegen war auskunftsfreudiger. Zu den Gründen für das Ende der Geschäftsbeziehungen sagte ein Sprecher des Elektroautoherstellers der Wirtschaftswoche: "Wir können bestätigen, dass Tesla der genannte E-Auto-Hersteller ist und dass Tesla den Auftrag stornieren musste, weil nötige Performance- und Qualitätsstandards leider nicht eingehalten wurden." Außerdem wirft Tesla SHW vor, Vertraulichkeitsvereinbarungen missachtet zu haben.

Das Model 3 soll in diesem Jahr auf den Markt kommen

Das Model 3 soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Um den Zeitplan einzuhalten, müsse das Unternehmen "rigoros vorgehen". Verglichen mit dem Model S und dem Model X ist das Model 3 mit einem Preis von 35.000 US-Dollar relativ günstig. Entsprechend begehrt ist das Auto: Weltweit wurden bereits 400.000 der Elektroautos bestellt. Die erfolgreiche Markteinführung des Model 3 gilt deshalb sowohl für Tesla als auch für die Elektromobilität als entscheidend.

Nach Bekanntwerden der Vertragskündigung wurde darüber spekuliert, ob sie politische Gründe haben könnte: Tesla-Chef Elon Musk biedert sich derzeit bei der neuen US-Regierung um Präsident Donald Trump an und ist dessen Berater geworden. Trumps Politik ist offen protektionistisch. Er drängt US-Unternehmen, Teile von inländischen Herstellern zu kaufen. Auf Waren aus dem Ausland will er Importzölle erheben.

Deutsche Autofahrer lieben das Model S

Teslas Elektroautos sind auch in Deutschland, wo die Autoindustrie eine Leitindustrie ist, beliebt: Die Leser der Zeitschrift Auto, Motor und Sport wählten das Model S zum besten importierten Luxusauto - und das bereits zum dritten Mal nacheinander. Die Elektrolimousine bekam bei dieser Wahl noch mehr Stimmen als im Vorjahr.



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TTX 31. Jan 2017

Was hat Regierung wählen damit zu tun was das Volk will? In welcher Demokratie lebst du...

TTX 31. Jan 2017

Echt? Ich finde die Fanboys viel schlimmer, sobald mal berechtigte Kritik los lässt...

ArcherV 30. Jan 2017

https://www.youtube.com/watch?v=LZL9JfoqaHQ ich bin ja hin und weg..

berritorre 30. Jan 2017

Verstehe nicht ganz auf was die hinauswillst. Habe doch gar nichts anderes gesagt?

Dwalinn 30. Jan 2017

Und nun? Du hast dir ein Neuwagen gekauft weil du scheinbar ein paar Extra wünsche...


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