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Auto: Die Kopfstütze des Fahrersitzes erkennt Sekundenschlaf

Schläft der Fahrer? Ein neues Assistenzsystem soll erkennen, ob ein Autofahrer aufmerksam auf den Verkehr achtet oder ob er droht einzuschlafen. Das System liest seine Gedanken.
/ Werner Pluta
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Fahrschülerin (Symbolbild): verschiedene Möglichkeiten, den Fahrer zu wecken (Bild: Jean-Francois Monier/AFP/Getty Images)
Fahrschülerin (Symbolbild): verschiedene Möglichkeiten, den Fahrer zu wecken Bild: Jean-Francois Monier/AFP/Getty Images

Bloß nicht einschlafen: Ein kurzes Einnicken am Steuer ist eine häufige Ursache für Unfälle - oft mit tödlichem Ausgang. Technische Systeme sollen den Autofahrer überwachen und ihn warnen, falls ihm die Augen zufallen. Ein neues System erkenne einen müden Fahrer an seinen Gedanken, berichtet die britische Ausgabe des Technik-Magazins Wired(öffnet im neuen Fenster) .

Das System nutzt einen EEG-Sensor(öffnet im neuen Fenster) , der in die Kopfstütze integriert ist. Entwickelt wurde diese berührungslose Neuro-Biomonitor-Kopfstütze von den US-Unternehmen Freer Logic(öffnet im neuen Fenster) und Changhong Research Labs(öffnet im neuen Fenster) , einem US-Tochterunternehmen des chinesischen Unternehmens Changhong Electric. Vorgestellt wurde es kürzlich auf der CES.

Der Algorithmus erkennt Aufmerksamkeit

Der EEG-Sensor misst die Hirnströme des Fahrers. Ein Algorithmus erkennt, ob dieser aufmerksam ist und warnt, falls das nicht das Fall ist. Zwei Autohersteller testen das System, einer in den USA und einer in Großbritannien.

Es gibt bereits Systeme, die vor dem Sekundenschlaf warnen. Sie nutzen Kameras, die auf die Augen des Fahrers achten. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) stellte 2010 ein solches System vor. Der schwedische Autohersteller Volvo hat ein System entwickelt, das an der Blickrichtung erkennen soll, ob der Fahrer aufmerksam ist. Es soll auch vor Sekundenschlaf warnen.

Unaufmerksamkeit oder Müdigkeit zu erkennen, ist aber nur ein erster Schritt. Im nächsten geht es darum, die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder zu wecken und auf die Straße zu leiten. Dazu gebe es verschiedene Möglichkeiten, sagte Feer-Chef Peter Freer: Die beiden Hersteller arbeiteten mit einem akustischen Alarm, aber auch mit haptischen Systemen wie etwa einem vibrierenden Lenkrad oder Sitz.


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