BMW: Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
BMW und viele andere Hersteller arbeiten an Fahrzeugen, die selbstständig den Weg zum Ziel suchen. Damit das leichter wird, sollen sie mit anderen Autos Daten austauschen, um etwa gewappnet zu sein für plötzliche Bremsmanöver, Straßenschäden, Staus oder um schlichtweg weiter sehen zu können. Auch das Kartenmaterial, an dem sich die Fahrzeuge orientieren, könnte so verbessert werden. Die sogenannte Car-to-Car-Kommunikation muss markenübergreifend funktionieren, damit sie praxistauglich ist.
BMW fordert die Branche zu Kooperationen und zur Entwicklung von Standards auf, forderte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auf der Konferenz DLD in München.

BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich bestätigte auf der CES das Ziel im Januar 2017, im Jahr 2021 ein autonomes Fahrzeug, den BMW iNext, auf den Markt zu bringen.
BMW arbeitet dafür mit der Technik von Intel und Mobileye. Eine Kooperation wurde schon Mitte 2016 beschlossen(öffnet im neuen Fenster). Noch in der zweiten Jahreshälfte 2017 will BMW 40 umgebaute 7er autonom in den USA und Europa auf den Straßen fahren lassen.
Um die dafür nötige Technik zu entwickeln, richtet BMW ein neues Entwicklungskompetenzzentrum für Fahrzeugvernetzung und automatisiertes Fahren ein. "Der Weg zum vollautonomen Fahrzeug ist eine Chance für den Automobilstandort Deutschland", sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich(öffnet im neuen Fenster).
Derzeit scheinen die Münchner beim Thema autonomes Fahren selbst hinter der deutschen Konkurrenz von Daimler und Audi zurückzuliegen. Ein von Golem.de getesteter hochautomatisierter BMW konnte nördlich von München immerhin schon eine Autobahnabzweigung nehmen.
- Anzeige Hier geht es zu Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.