Mitarbeiterabwerbung: Tesla verklagt früheren Chef seines Autopilot-Teams

Tesla hat Sterling Anderson, den früheren Manager seines Autopilot-Programms, sowie Chris Urmson, den ehemaligen technischen Leiter von Googles autonom fahrenden Autos, wegen Mitarbeiterabwerbung und Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt.

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Tesla wehrt sich gegen angebliche Abwerbeversuche von Personal.
Tesla wehrt sich gegen angebliche Abwerbeversuche von Personal. (Bild: Andreas Donath)

Sterling Anderson und Chris Urmson sind von Tesla wegen unerlaubten Abwerbens von Mitarbeitern und Diebstahls von Geheimnissen in Kalifornien verklagt. Die beiden sollen für das Unternehmen Aurora Personal gesucht haben. Aurora ist ein von Urmson gegründetes Unternehmen, das sich selbst mit dem autonomen Fahren beschäftigt.

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Anderson soll der Klageschrift zufolge versucht haben, mindestens zwölf Tesla-Ingenieure abzuwerben. Zwei wechselten schließlich. Der frühere Tesla-Topmanager hatte jedoch einen Vertrag unterschrieben, der ihm dies für ein Jahr verbot. Er soll zudem Geschäftsgeheimnisse gestohlen und Beweise vernichtet haben. Dabei soll es um hunderte Gigabyte Daten gegangen sein, die Anderson auf seine privaten Festplatten kopiert haben soll. Angeblich sollen sogar Zeitstempel der Originaldateien verändert und Daten gelöscht worden sein.

Tesla Motors v. Anderson; Urmson; Aurora Innovation, LLC by TheVerge104 on Scribd

Anderson wollte Tesla laut einem Bericht von The Verge im Dezember 2016 verlassen und soll zwischenzeitlich die Daten an sich gebracht haben. Entlassen wurde er daraufhin am 4. Januar 2017. Tesla verlangt nicht nur, dass das Gericht die Höhe des Schadensersatzes bestimmt, sondern auch, dass Auroras Systeme auf eventuelle Verwendung von Teslas Daten hin untersucht werden. Anderson sagte The Verge, es gehe Tesla nur darum, die Konkurrenz zu behindern. Diese Beschuldigungen will das Unternehmen widerlegen.

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