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Quadrocopter (Symbolbild): illegal und nicht ohne Risiko
Quadrocopter (Symbolbild): illegal und nicht ohne Risiko (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

FAA: Drohnenbetreiber muss 200.000 US-Dollar Geldstrafe zahlen

Quadrocopter (Symbolbild): illegal und nicht ohne Risiko
Quadrocopter (Symbolbild): illegal und nicht ohne Risiko (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

65 nicht genehmigte Flüge mit Drohnen, davon 43 im stark eingeschränkten Luftraum von New York: Das US-Unternehmen Skypan hat von der US-Luftaufsichtsbehörde FAA eine saftige Geldstrafe bekommen. Doch es scheint, als habe Skypan noch Glück gehabt.

Mehrere Hunderttausend US-Dollar Geldstrafe soll ein Unternehmen aus Chicago bezahlen: Die US-Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat die Strafe wegen nicht genehmigter Drohnenflüge verhängt. Die Strafe hätte viel höher ausfallen sollen.

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Das Unternehmen Skypan International aus Chicago ist spezialisiert auf Luftaufnahmen. Zu den Kunden gehören unter anderem Stadtplaner und Architekten. Letztere können sich beispielsweise aus der Luft ein Bild von ihrem künftigen Bauplatz machen oder sich schon vorab Ansichten liefern, "was Sie aus jedem Stockwerk ihres Gebäudes sehen werden, bevor es gebaut ist", sagt Skypan.

Skypan flog ohne Erlaubnis in New York

Diese Fotos nimmt Skypan auch gern in dicht besiedelten Metropolen wie New York auf. Für solche Flüge hat die FAA die Strafe verhängt: Skypan habe 65 Drohnenflüge "in einigen unserer verstopftesten Lufträume und am dichtesten bevölkerten Städte" durchgeführt. Allein 43 Flüge fanden im stark eingeschränkten Luftraum von New York statt.

Dabei habe das Unternehmen verschiedene Luftraumvorschriften und Betriebsvorschriften verletzt, erklärte die Behörde. Skypan habe keine Genehmigung für die Flüge gehabt. Der Copter sei weder registriert gewesen noch habe er ein Lufttüchtigkeitszertifikat. "Diese Operationen waren illegal und nicht ohne Risiko."

Die Strafe könnte höher werden

Eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 US-Dollar hat die FAA dafür gegen Skypan verhängt. Sollte Skypan in den kommenden zwölf Monaten gegen die US-Luftfahrtregelungen verstoßen, muss das Unternehmen eine weitere Strafe in Höhe von 150.000 US-Dollar zahlen. Außerdem hat die FAA noch einmal eine Strafe von 150.000 US-Dollar ausgesetzt, falls Skypan gegen die Bestimmungen der Einigung mit der Behörde verstößt.

Damit ist Skypan noch glimpflich davongekommen. Ursprünglich hatte die FAA eine Strafe von 1,9 Millionen US-Dollar gefordert. Skypan konnte sich mit der Behörde dann offensichtlich auf eine geringere Strafe einigen.

FAA-Direktor Michael Huerta wies kürzlich noch einmal auf die Gefahr für die Luftfahrt durch Drohnen hin: 2016 meldeten Piloten 1.800 Drohnensichtungen. Im Vorjahr waren es noch 1.200.


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felixgarbe 19. Jan 2017

Ich glaube nicht, dass sich die Exklusivität des Luftraums für den kommerziellen...

vo5tr0 19. Jan 2017

Er lässt sich einfach nicht erwischen :) Die meisten seiner Flüge werden kaum über 5...

chefin 19. Jan 2017

Er macht es nicht besser, sondern mit geringerer Risikobereitschaft. bzw man muss für...



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