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Zustellroboter: Daimler investiert in Starship Technologies

Geld für Starship Technologies. Das Robotikunternehmen hat in seiner ersten Finanzierungsrunde mehrere Millionen Euro erhalten. Zu den Investoren gehört auch der Automobilkonzern Daimler, der schon eine Verwendung für die estnischen Lieferroboter hat.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Lieferroboter von Starship Technologies: Finanzinvestoren beteiligen sich.
Lieferroboter von Starship Technologies: Finanzinvestoren beteiligen sich. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Lieferroboter statt Lkw: Daimler beteiligt sich an dem estnischen Unternehmen Starship Technologies, das einen Lieferroboter entwickelt hat und testet. Daimler kooperiert schon mit Starship Technologies.

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Das von den Skype-Entwicklern Ahti Heinla und Janus Friis gegründete Unternehmen hatte eine Finanzierungsrunde initiiert und darüber 1,6 Millionen Euro gesammelt. Außer dem Stuttgarter Automobilkonzern haben auch diverse Finanzinvestoren in Starship Technologies investiert, darunter Shasta Ventures, Matrix Partners und Playfair Capital. Es war die erste Finanzierungsrunde der Esten.

Der Adressat authentifiziert sich per Smartphone

Starship hat einen kleinen, sechsrädrigen Lieferroboter entwickelt, der eigentlich einmal ein Marsrover hätte werden sollen und nun stattdessen selbstständig kleine Pakete von einem Paketshop zum Kunden bringen soll. Der Adressat erhält eine Nachricht auf sein Smartphone, wenn der Roboter eingetroffen ist. Über das Mobilgerät authentifiziert er sich auch und kann dann sein Paket aus dem Roboter nehmen.

  • Der Lieferoboter von Starship Technologies in Hamburg - er soll sich möglichst unauffällig ins Stadtbild einfügen und wenig Aufmerksamkeit erregen. (Foto: Petra Vogt)
  • Er soll Pakete vom Paketshop zum Adressaten bringen - wann es diesem passt. (Foto: Petra Vogt)
  • In den Laderaum passt der Inhalt von drei bis vier Einkaufstaschen - etwa 10 kg. (Foto: Petra Vogt)
  • Den Roboter öffnen kann nur der Empfänger - er authentifiziert sich über eine App. (Foto: Petra Vogt)
  • Entwickelt wurde der Roboter von Ahti Heinla (l.) - und zwar als Marsrover für einen Nasa-Wettbewerb. (Foto: Joel Kowsky/Nasa)
  • Ein bisschen außerirdisch sieht er auch aus. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Roboter orientiert sich mit GPS und verschiedenen Sensoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sein spezielles Fahrwerk macht ihn sehr wendig ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... und erlaubt es, Hindernisse zu überwinden - allerdings eher Bordsteine als Füße. (Foto: Petra Vogt)
  • Daimlers Vision Van könnte als rollender Hub für die Roboter eingesetzt werden. (Foto: Daimler)
  • Die Roboter werden automatisch beladen und schwärmen aus. (Foto: Daimler)
Der Lieferoboter von Starship Technologies in Hamburg - er soll sich möglichst unauffällig ins Stadtbild einfügen und wenig Aufmerksamkeit erregen. (Foto: Petra Vogt)

Mehrere Unternehmen testen den Zustellroboter bereits. In Hamburg beispielsweise etwa lässt Ottos Lieferdienst Hermes Pakete von ihm ausliefern, in Düsseldorf das Handelsunternehmen Metro. In der Schweiz fährt er Pakete aus.

Daimler hat auf der CES noch einmal den Vision Van präsentiert, einen Elektrolieferwagen, der als Zustellfahrzeug und zugleich als fahrende Basistation für die fahrenden sowie für fliegende Lieferroboter dienen soll.



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