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Ein holografischer Taster in der BMW-Studie i Inside Future
Ein holografischer Taster in der BMW-Studie i Inside Future (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Neue Bedienungssysteme im Auto: Es kribbelt in den Fingern

Ein holografischer Taster in der BMW-Studie i Inside Future
Ein holografischer Taster in der BMW-Studie i Inside Future (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Was machen die Autofahrer eigentlich, wenn die Autos irgendwann selbst fahren? BMW, VW und Bosch haben schon einige Ideen entwickelt, die sich Golem.de in Las Vegas auf der Straße und im Modell angeschaut hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

Wenn man Umfragen Glauben schenken darf, würden sich die meisten Autofahrer in ihren selbstfahrenden Autos am liebsten entspannen oder aus dem Fenster schauen. Das ist Providern, Anbietern von Inhalten und den Autoherstellern allerdings zu wenig. Was man mit einem automatisierten und vernetzten Auto so alles machen könnte, zeigten BMW, Bosch und VW in diesem Jahr auf der Elektronikmesse CES. Wenn es um die Schnittstelle zwischen Maschine und Mensch geht (Human Machine Interface/HMI), dürfen sich die Entwickler inzwischen so richtig austoben.

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Das Problem ist jedoch: Die völlig selbstfahrenden Autos ohne Lenkrad und Pedale wird es vielleicht erst in 10 bis 15 Jahren geben. Bis dahin ist "Mischverkehr" angesagt. Auf der Autobahn oder im Stau übernimmt der Computer zeitweise die Kontrolle, wenn der Fahrer dies wünscht. In vielen Situationen muss er jedoch noch selbst lenken. Zudem muss er erst einmal Vertrauen in die fahrerischen Fähigkeiten seines Autos gewinnen.

Smartphone-Nutzung im Auto gefährlich

Die gute Bedienbarkeit von vernetzten Funktionen ist daher alles andere als technische Spielerei oder Schnickschnack. Vor allem die Nutzung von Smartphones stellt nach Angaben des US-amerikanischen National Safety Council ein großes Sicherheitsrisiko dar - selbst bei Telefonaten über eine Freisprecheinrichtung. Je mehr Funktionen die Autohersteller in ihre vernetzten Autos hineinpacken, desto wichtiger ist es, ihre Bedienung möglichst einfach zu gestalten. Das vernetzte Fahren macht den Verkehr sonst nicht sicherer, wie oft propagiert wird, sondern eher gefährlicher.

Die Grundsatzfrage lautet dabei: Bringt man die Onlinefunktionen in das bordeigene System oder integriert man das Smartphone des Fahrers ins Auto? Für Letzteres riefen die Autohersteller Ford und Toyota auf der CES das Smart-Device-Link-Konsortium (SDL) ins Leben. Diese Organisation soll Open-Source-Software für die Entwicklung von Apps verwalten, die im Auto genutzt werden können. Die Bedienungsoberfläche von Apps kann damit beispielsweise im Armaturenbrett des Autos gespiegelt, die Apps selbst können über Steuertasten am Lenkrad oder per Sprachsteuerung bedient werden.

BMW vernetzt Daten in Open Mobility Cloud

Oberklassehersteller nutzen für vernetzte Dienste natürlich lieber die bordeigenen Displays. Der von Tesla verwendete 17-Zoll-Touchscreen hat uns bei einem Test durchaus überzeugt. BMW präsentierte auf der CES in Las Vegas nun, wie sich die vernetzten Dienste mit verschiedenen Eingabemethoden bedienen lassen. Dazu war Golem.de eine Stunde lang mit einem 5er BMW in Las Vegas und auf der Interstate 40 unterwegs. Dabei fuhr das Auto auf der Autobahn auf der Basis hochpräziser Karten im automatisierten Modus ohne Freihanderkennung. Allerdings nur zu Demonstrationszwecken. Denn der neue 5er verfügt noch nicht über die entsprechenden Funktionen.

BMW möchte den Fahrern automatisierter Autos über das von Golem.de bereits im vergangenen August beschriebene Connected Drive viele Informationen bereitstellen und sie mit Diensten verknüpfen, die sie beispielsweise im Büro oder zu Hause nutzen. Über die Server im Backend stehen die entsprechenden Daten sowohl dem Auto als auch den eigenen Endgeräten wie Smartphones und Tablets zur Verfügung. Das geht inzwischen schon so weit, dass der Terminplaner per Amazon Alexa den Nutzer darauf hinweist, wegen des starken Verkehrs doch etwas früher zum geplanten Termin aufzubrechen.

Cortana und Alexa wandern ins Auto 

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David64Bit 17. Jan 2017

Die ersten 50.000 km - ja. Im Bekanntenkreis gibt's inzwischen drei F10er. Alle mit...

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seizethecheesl 17. Jan 2017

k.T

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zenker_bln 17. Jan 2017

" Was machen die Autofahrer eigentlich, wenn die Autos irgendwann selbst fahren?" die...

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Arsenal 17. Jan 2017

Wie weiter unten beschrieben ist benötigt die Sprachanalyse viel Rechenleistung. Bei...

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Mel 17. Jan 2017

aber beim Autoinnenraum ist dann mit dem Touchscreen im Tesla doch ziemlich präzise die...

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