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Crashuntersuchung: Teslas Autopilot reduziert Unfallquote um 40 Prozent

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S bei aktiviertem Autopilot liegt das Ergebnis der Untersuchung der US-Verkehrsbehörde NHTSA vor. Tesla hat demnach alles richtig gemacht bei der Implementierung der Funktion.
/ Andreas Donath
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Der verunglückte Tesla Model S (Bild: National Transportation Safety Board)
Der verunglückte Tesla Model S Bild: National Transportation Safety Board

Die US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration ( NHTSA(öffnet im neuen Fenster) ) hat ihre Untersuchungsergebnisse zum tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S veröffentlicht. Das Fahrzeug war rund 120 km/h schnell und fuhr bei aktivem Autopilotmodus für assistiertes Fahren in den Auflieger eines abbiegenden Lkw.

Der Untersuchungsbericht spricht Tesla von jeglicher Schuld bei dem Verkehrsunfall frei. An mehreren Stellen werden zudem die Sicherheitsfunktionen gelobt. Das System helfe in vielen Fällen, Unfälle zu vermeiden. Die Unfallrate mit Tesla-Fahrzeugen sei nach der Aktivierung der Autopilotfunktion um 40 Prozent zurückgegangen. Designfehler beim automatischen Notbremssystem (AEB) oder der Autopilotfunktion seien nicht entdeckt worden. Tesla habe das Missbrauchspotential für die assistierende Fahrfunktion erkannt und beim Produktdesign berücksichtigt.

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NHTSA's full report on Tesla's 2016 fatal Autopilot crash(öffnet im neuen Fenster) by TechCrunch(öffnet im neuen Fenster) on Scribd

Das Untersuchungsergebnis bedeutet auch, dass es in den USA keinen Rückruf für Tesla-Modelle mit Autopilotfunktion geben wird. Tesla hätte dem Bericht zufolge aber präziser die Systemgrenzen erklären können.

Die Autopilotfunktion von Tesla darf nicht mit einer autonomen Fahrfunktion verwechselt werden. Der Wagen hält mit der Technik lediglich die Spur, bremst entsprechend zum Verkehr und kann beschleunigen, um den Abstand zum Vordermann zu halten. Dabei werden Verkehrsschilder erkannt, und wenn gewünscht auch Geschwindigkeitseinschränkungen berücksichtigt. Wenn der Fahrer die Spur wechseln will, muss er den Blinker manuell betätigen, und das Auto sucht sich eine Lücke, um selbstständig auszuscheren. Fahrer werden darauf hingewiesen, dass im Automatikbetrieb die Verantwortung für das Auto bei ihnen liege. Sie müssen also die Hände am Lenkrad behalten und den Verkehr verfolgen.


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