Die kommende Ubuntu-Version 19.10 kann nun relativ einfach mit ZFS auf der Root-Partition genutzt werden. Das Entwicklerteam hat dafür die Installationsroutine angepasst.
Googles Project Zero berichtet über einen Bug im Linux-Kernel, mit dem sich Android-Telefone angreifen lassen. Laut Google wird offenbar ein Exploit für den Bug bereits aktiv ausgenutzt. Pikant: Gefunden wurde der Bug bereits 2017 - von Google selbst.
Die Containerspezialisten von Docker haben Medienberichten zufolge offenbar wirtschaftliche Probleme. Das Unternehmen sucht demnach dringend nach neuen Investoren.
Intel stellt ersten Linux-Treiber-Code für USB 4 bereit. Dieser basiert auf dem Code für Thunderbolt. Das Verhältnis der beiden Protokolle zueinander sorgt aber auch bei den Entwicklern für Verwirrung.
Die kommende Linux-Kernel-Version 5.4 wird neben den Lockdown-Patches auch eine bessere Integritätsprüfung des Kernels bekommen. Linux-Chef-Torvalds kümmert sich selbst um mehr Entropie und die Community sorgt wie üblich für eine Vielzahl Treiber-Updates.
Nach jahrelanger Arbeit und vielen Eigenlösungen der Distributionen hat Linux-Chef Torvalds die Lockdown-Patches in den Hauptzweig aufgenommen. Der zuständige Entwickler gibt sich erfreut.
Mit Multipath-TCP soll eine TCP-Verbindung für mehrere Netzwerkkarten, etwa WLAN und Ethernet, aufgespalten werden. Die Technik soll nun nach mehreren Jahren Arbeit endlich im Linux-Kernel landen.
Als Reaktion auf die katastrophale Koordination rund um die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre hat der Linux-Entwickler Thomas Gleixner Software für eine verschlüsselte Mailingliste erstellt und als Open Source veröffentlicht.
Eigentlich sollte das neue Wireguard-VPN im Linux-Kernel auch die neue Kryptobibliothek Zinc verwenden. Nach langen Diskussionen soll nun wohl aber doch das vorhandene Krypto-API genutzt werden.
Das freie Linux-Smartphone Librem 5 wird wie von Hersteller Purism versprochen endlich an erste Kunden verteilt. Nun gibt es auch endlich Bilder des fertigen Geräts.
Mit seiner Community-Enterprise-Distribution CentOS 8 gibt Red Hat auch Änderungen am Entwicklungsmodell bekannt. Zusätzlich zur stabilen Version gibt es künftig ein Rolling Release für Entwickler.
Systemd-Entwickler Lennart Poettering hat Pläne präsentiert, Home-Verzeichnisse künftig über einen speziellen Systemdienst portabel zu machen und zu verschlüsseln. Nutzer sollen das Verzeichnis etwa auf einem USB-Stick dabei haben können.
Die neue Version 1.5.18 des Cache-Servers Memcached kann Inhalte auch über Neustarts der Software hinweg erhalten. Dabei hilft eine Linux-Kernel-Funktion namens DAX (Direct Access).
Die Container-Orchestrierung Kubernetes stabilisiert in Version 1.16 die Custom Resources, die als Basis für API-Erweiterungen dienen. Ein Topology-Manager-Kubelet verteilt Hardware-Ressourcen feingranularer und der Cluster-Overhead wird reduziert.
Die aktuellen Tegra-SoC Xavier von Nvidia laufen mit GPUs der Volta-Architektur. Der Hersteller hat nun damit begonnen, erste freie Linux-Treiber-Patches dafür zu veröffentlichen.
Eine Optimierung bei Dateisystemoperationen im Linux-Kernel führt zu blockierten Bootvorgängen auf manchen Systemen. Schuld daran sind Userspace-Programme, die zuverlässige Zufallsdaten wollen, bevor diese bereitstehen.
Die Version 5.3 des Linux-Kernels ist erschienen. Diese unterstützt weiterhin alte Disketten und bringt wie immer viele Änderungen an Grafik- und Dateisystemen mit. Die Entwickler haben auch neue Systemaufrufe umgesetzt.
Die zweite Version des Windows Subsystem für Linux (WSL) nutzt unter anderem eine Hardwarevirtualisierung. Falls CPU und Firmware des Rechners das unterstützten, läuft WSL nun auch auf ARM64.
Die aktuelle Version 3.34 von Gnome ist erschienen. Diese isoliert Browserprozesse, verbessert die Virtualisierungssoftware Boxes und aktualisiert die Quellen für Musikstücke.
Nach jahrelanger Arbeit sind die Patches für den sogenannten Kernel-Lockdown zur Aufnahme in den Hauptzweig von Linux vorgeschlagen worden. Jetzt liegt es an Chef-Entwickler Torvalds, dies für die kommende Version umzusetzen.
Oracle baut das von Sun übernommene Analysewerkzeug Dtrace mit aktueller Linux-Technik neu. Dazu hat das Team nun ein Compiler-Backend in GCC für die Kernel-VM eBPF erstellt.
Der vor allem für Unternehmen gedachte Videochat Teams von Microsoft soll künftig auch einen offiziellen Client für Linux bekommen. Der Hersteller bereitet offenbar eine Insider-Preview dafür vor. Als Grundlage dient das Electron-Framework.
In Zusammenarbeit mit Qualcomm stellt Microsoft das Entwickler-Kit einer kleinen Webcam bereit, die KI-Modelle direkt anwenden können soll. Auf dem Gerät läuft Linux.
Das freie Linux-Smartphone Librem 5 soll erstmals in wenigen Wochen verteilt werden. Jedoch nur in einer Kleinserie. Die Hardware und Software soll danach schrittweise bis ins Jahr 2020 angepasst werden.
Update Eine Reihe von Fehlern und Unachtsamkeiten hat dafür gesorgt, dass ein Spectre-Fix im Linux-Kernel keine Wirkung hat. Darauf weist das Grsecurity-Team hin, das die Gelegenheit für Eigenwerbung nutzt.
Der Linux-Hardware-Hersteller Purism liefert künftig auf Wunsch ab Werk einen Firmware-Stack samt Hardware-Security-Token aus, mit dem Firmware-Manipulationen erkannt werden sollen. Laut dem Unternehmen war die eigene Installation vielen Nutzern zu kompliziert.
Microsofts eigenes Dateisystem Exfat ist weit verbreitet und ziemlich alt. Trotzdem wird es nicht überall unterstützt, da es ein Microsoft-Format ist. In Redmond bemüht man sich, der Linux-Community entgegenzukommen.
Er sieht aus wie eine Mischung aus SNES-Controller und Game Boy: Der Retrostone 2 ist eine mobile Spielekonsole, auf der Gamer ihre alten Spiele als Emulation spielen können. Ungewöhnlich: Mit USB, HDMI und Ethernet eignet sich das System auch als Standkonsole am Fernseher.
Mit dem XPS13 (7390) bietet Dell nahezu zeitgleich eine neue Version für Windows wie auch Linux-Nutzer an. Die Developer Edition mit Ubuntu ist nun ein mit Priorität behandeltes Produkt, es gibt sie auch mit Sechs-Kern-Prozessor. Bei den Nummern muss man ein wenig aufpassen.
In einer Diskussion um die Aufnahme eines neuen Dateisystems in den Linux-Kernel wird klar, dass viele Dateisystemtreiber mit defekten Daten nicht klarkommen. Das kann nicht nur zu Abstürzen führen, sondern auch zu Sicherheitslücken.
Wie der Name vermuten lässt, sind die AI-Station und der AI-Laptop leistungsfähige Workstations, die für Machine Learning geeignet sind. Deshalb sind Linux- und Open-Source-Frameworks vorinstalliert. Mit Geforce RTX 2080 Ti im Tower und Intel-CPU könnten sie aber auch als Gaming-Hardware durchgehen.
Wenn Server einfrieren oder hängenbleiben, hilft oft nur der Weg zur Hardware samt Zwangsabschaltung. Amazons Web Services bieten das nun in ihrer Cloud für virtuelle Maschinen, bei denen eine Kernel-Panic ausgelöst werden kann.
Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Nach jahrelangen Eigenlösungen unterstützt der Nvidia-Treiber für Linux künftig auch die Prime-Technik der Community. Damit sollten sich die Hybridgrafik-Lösungen vieler Laptops effizienter und vor allem einfacher nutzen lassen.
Die Patches zum Kernel-Lockdown sollen den laufenden Linux-Kernel vor Veränderungen schützen. Der Code ist nun in einem Testing-Zweig gelandet - ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Hauptzweig des Linux-Kernels.
Der kleine freie Unix-Desktop XFCE ist in Version 4.14 verfügbar. Das Entwicklerteam hat dafür den Port auf GTK3 fertiggestellt und zahlreiche Feinheiten am eigenen Grafikstack geändert.
Nach dem Mutterkonzern IBM schließt sich nun auch Red Hat offiziell der Risc-V-Foundation an. Davon verspricht sich das Unternehmen mehr Kontrolle über die Hardware.
Der für seine Geräte mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller System 76 will schon in wenigen Wochen einen ersten Laptop mit der freien Firmware Coreboot verteilen. Das System bleibt vorerst aber wohl interessierten Hackern vorbehalten.
Nutzer der kommenden Version 19.10 der Linux-Distribution Ubuntu sollen experimentell das Dateisystem ZFS verwenden können. Das bestätigt der Hersteller nun erstmals offiziell. Es ist aber Vorsicht geboten.
Die aktuelle Version 1.20 des Networkmanagers für Linux unterstützt Mesh-WLANs, auch wenn die Hardware dafür kaum verfügbar ist. Verbesserungen gibt es zudem für Read-only-Systeme und die Entwickler haben den Code verkleinert.
Kurz nach den ersten erfolgreichen Experimenten ist es dem Linuxboot-Projekt gelungen, Windows vollständig zu starten. Linuxboot soll proprietäre UEFI-Bestandteile ersetzen.
Nahezu im Alleingang hat der Linux-Entwickler Eric Anholt bisher den freien Grafiktreiber des Raspberry Pi erstellt. Der Entwickler wechselt nun zu Google und kümmert sich dort um den Freedreno-Treiber.
Mit der aktuellen Entwicklungsversion des Linux-Kernel sollte der Treiber für Diskettenlaufwerke eigentlich als verwaist bezeichnet werden. Nun gibt es aber einen neuen Betreuer für den sehr alten Code.
Die Gnome Foundation und der KDE e.V. planen nach Jahren getrennter Wege wieder eine gemeinsame Konferenz: Der Linux App Summit diese Herbst soll die Linux-Desktops voran bringen.
Die Thread-Synchronisation funktioniert unter Windows anders als unter Linux. Für Wine und Proton in Steam nutzt Valve deshalb einen Hack, mit dem es einige Probleme gibt. Eine neue Kernel-Schnittstelle für Linux soll das ändern.
Mit Proton 4.11 alias Steam Play wechselt Valve von der OpenGL- auf die Vulkan-Grafikschnittstelle für D3D9-Titel. Zudem weist die Übersetzungsbibliothek für Windows-Spiele unter Linux weniger CPU-Overhead auf, wodurch in bestimmten Szenen die Leistung steigt.
Der auf Linux-Rechner spezialisierte Hersteller System 76 hat eine Lizenz für Thunderbolt 3 erhalten und will diese in seine freie Firmware integrieren. Das wären die ersten Coreboot-Rechner mit Thunderbolt 3.