• IT-Karriere:
  • Services:

Linux: Networkmanager 1.20 unterstützt Mesh-WLANs

Die aktuelle Version 1.20 des Networkmanagers für Linux unterstützt Mesh-WLANs, auch wenn die Hardware dafür kaum verfügbar ist. Verbesserungen gibt es zudem für Read-only-Systeme und die Entwickler haben den Code verkleinert.

Artikel veröffentlicht am , /Tim Schürmann/Linux Magazin
Der Linux-Netzwerkmanager unterstützt Mesh-WLANs, wenn die Hardware das kann.
Der Linux-Netzwerkmanager unterstützt Mesh-WLANs, wenn die Hardware das kann. (Bild: Gary Bembridge/CC-BY 2.0)

Das Programm Networkmanager ist für die meisten Linux-Distributionen mit Desktops zurzeit das Standardwerkzeug zur Netzwerkverwaltung. Die Entwickler haben nun Version 1.20 des Networkmanagers veröffentlicht, wie der daran beteiligte Lubomir Rintel in seinem Blog schreibt. Eine von dem Team selbst als klein beschriebene Neuerung ist die Unterstützung für Mesh-WLANs.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München
  2. ifp ? Personalberatung Managementdiagnostik, Köln

Dass die Entwickler diese Funktion nicht besonders hervorheben, liegt schlicht daran, dass es derzeit kaum verfügbare Hardware für diesen Einsatzzweck gibt. Gemeint ist damit, dass das im Rechner verbaute WLAN-Modul den Mesh-Modus unterstützt. Bisher gibt es derartige WLAN-Module meist nur als Teil von Routern oder auch speziellen Mesh-Repeatern.

Distributionen können mit Networkmanager 1.20 Verbindungsprofile und Dispatcher-Skripte im Verzeichnis /usr/lib/NetworkManager ablegen. Dies vereinfacht vor allem die Konfiguration von zustandslosen Systemen, die ein Read-only-Dateisystem verwenden. Dabei handelt es sich nicht nur um Container, sondern eben auch künftig um Desktop-Systeme wie Fedora Silverblue.

Die Entwickler haben außerdem den Code aufgeräumt, so dass der Networkmanager 1.20 jetzt weniger Codezeilen aufweist als die Vorversion. Des Weiteren ersetzt die Bibliothek Libnm die bereits zuvor als veraltet gekennzeichnete Bibliothek Libnm-glib. Entfernt hat das Team auch das iBFT-Plugin, mit der die Netzwerkkonfiguration direkt aus der Firmware übernommen werden konnte. Erweitert haben die Entwickler die DBus-API, wobei die alte API noch weiter erhalten bleibt.

Weitere Neuerungen erläutert der Entwickler Rintel detailliert in seinem Blog-Eintrag. Eine vollständige Liste mit den Änderungen von Version 1.20 des Networkmanagers liefert die News-Datei im Quellcode des Projekts.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  2. 1.199,00€

FreiGeistler 08. Aug 2019

Wenn's nur das wäre. Mit dem "Schrottkarten" hast du tatsächlich recht. Die machen auch...


Folgen Sie uns
       


Sega Dreamcast (1999) - Golem retro

Am 9.9.1999 startete Segas letzte Konsole in ein kurzes, aber erfülltes Spieleleben.

Sega Dreamcast (1999) - Golem retro Video aufrufen
ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

    •  /