• IT-Karriere:
  • Services:

Hardwareinterrupt: Amazon bietet Kernel-Panic als Cloud-Dienst

Wenn Server einfrieren oder hängenbleiben, hilft oft nur der Weg zur Hardware samt Zwangsabschaltung. Amazons Web Services bieten das nun in ihrer Cloud für virtuelle Maschinen, bei denen eine Kernel-Panic ausgelöst werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei AWS gibt es den Hardwareinterrupt jetzt auch als Cloud-Dienst.
Bei AWS gibt es den Hardwareinterrupt jetzt auch als Cloud-Dienst. (Bild: REUTERS/Salvador Rodriguez)

Der Umgang mit Servern wird für Admins immer dann kompliziert, wenn gar nichts mehr geht und nur noch ein Reset der Hardware hilft. Das ist aber insbesondere in gemieteten Cloud-Diensten nicht einfach umzusetzen, weshalb die Amazon Web Services nun eine API für einen Hardwareinterrupt bieten. Damit lässt sich zwangsweise eine Kernel-Panic erzeugen, also einen Systemabsturz.

Stellenmarkt
  1. Team GmbH, Paderborn
  2. Qvest Media GmbH, Halle (Saale)

Das Auslösen des Kommandos über die API sei laut Amazon direkt vergleichbar mit dem Auslösen eines Hardwareinterrupt über einen physischen Knopf am Rechner, gelte hier aber für die virtuellen Maschinen im Cloud-Dienst von Amazon. Bei dem neuen Dienst sendet der von Amazon genutzte Hypervisor den auch Non-maskable Interrupt (NMI) genannten Befehl an das Betriebssystem in der virtuellen Maschine.

Die zwangsweise erzeugte Kernel-Panic ist zwar ein Systemabsturz, aber auch ein bekannter Zustand, mit dem Admins gezielt umgehen können. Je nach Konfiguration und genutztem Betriebssystem erzeugt die Panic einen Crash-Dump oder einen Stacktrace, mit dem die Ursache für den Fehler analysiert werden kann. Ebenso kann ein neuer Ersatz-Kernel geladen und das System gezielt neu gestartet werden.

Wie Nutzer ihre Linux- und Windows-Systeme konfigurieren, damit diese mit dem API-Aufruf zurechtkommen, erklärt Amazon in seiner Dokumentation. Das Unternehmen weist außerdem darauf hin, dass die Nutzung der API natürlich autorisiert ist und der Zugriff über die IAM-Richtlinien der Kunden festgelegt werden kann. Die Nutzung der API ist kostenfrei und steht in allen EC2-Instanzen bereit, außer den ARM-basierten A1.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  3. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...

wupme 18. Aug 2019

Ne es bist weiterhin du der nicht lesen kann, oder ihr beiden halt. Artikel aufmachen...

FreiGeistler 16. Aug 2019

Psscht! Weil das geht nämlich ohne Web-Dienste ;-?

Chrizzl 16. Aug 2019

Artikel lesen...

Proctrap 16. Aug 2019

kwt


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

    •  /