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Filmindustrie: Amazon und Netflix unterstützen OSS-Projekte der ASWF

Die Academy Software Foundation (ASWF) will kollaborativ Open-Source-Software für die Filmindustrie erstellen. Der Organisation traten nun auch Netflix und Amazons Cloud-Anbieter bei. Ein Werkzeug von Pixar wird zudem künftig von der ASWF gepflegt.

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Netflix erweitert seine Open-Source-Kollaborationen auf die Filmindustrie.
Netflix erweitert seine Open-Source-Kollaborationen auf die Filmindustrie. (Bild: REUTERS/Lucy Nicholson)

Der Streaming-Anbieter Netflix sowie der Cloud-Dienstleister Amazon Web Services (AWS) sind der Academy Software Foundation (ASWF) beigetreten, wie die Organisation mitteilte. Vor rund einem Jahr hat die für die Oscar-Preisverleihung bekannte Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit Unterstützung der Linux Foundation die ASWF gegründet.

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Ziel der Organisation ist es, ein Kollaborationsprojekt zu schaffen, das der Filmindustrie ein neutrales Forum für deren Open-Source-Bemühungen bietet. Entwickler und Unternehmen sollen hier gemeinsam an Technologien für Bilderstellung, visuelle Effekte, Animation und Ton arbeiten. Zusätzlich zu Netflix und AWS treten der Organisation auch die Specialeffects-Programmierer von RodeoFX sowie die Videospezialisten von Movielabs als Mitglieder bei.

Als neues Software-Projekt wird künftig das von Pixar initiierte Open-Timeline-IO von der ASWF betreut. Dabei handelt es sich um eine quelloffene API sowie ein freies Austauschformat für Informationen zur Schnittreihenfolge und weiteren Details zum Bearbeiten von Filmen unabhängig von den gedrehten Szenen selbst. Dank des einheitlichen Formats mit vielen geplanten und bestehenden Adaptern für andere Formate könne Open-Timeline-IO in allen Bereichen der Produktion genutzt werden, heißt es in der Ankündigung.

Das Werkzeug sei bereits in Kooperation von Pixar, Lucasfilm, Netflix und vielen weiteren entwickelt worden. Der Beitrag zur ASWF dürfte die Reichweite für Beiträge weiter vergrößern. Laut der Ankündigung freut sich die ASWF außerdem darüber, dass Netflix seine große Erfahrung mit Open-Source-Projekten in die Organisation einbringen kann.

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